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#1

Hausmeister Im Schwarzen Loch Der Leere Variante 02

in Betroffenen-Literatur 30.11.2014 09:48
von Joseph | 140 Beiträge | 304 Punkte
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Es ist der Hausmeister, der schon 25 Jahre war. Na klar. Aber wo ist er gerade.
In einem schwarzen Loch der Leere. Natuerlich. Aber das Loch ist in wirklichkeit
nicht Leer, jedoch ist es doch so weil Dinge immer sofort verschwinden. Ja, seine
Arbeit meistert er vorzueglich. Leider merkt er nicht, dass seine Arbeit nichts
bringt, da er die Dinge mit seiner Taschenlampe sucht, aber nicht finden kann,
denn das Loch verschlingt sie immer wieder und wieder. So arbeitet er halt.
Aber irgendwie faengt er an nachzudenken und dabei vergisst er ganz von seiner
kleinen Leuchte und huups, da ist diese auch verschwundibus. Haette er jetzt ein
Handy, dann koennte er seinen Boss anrufen und nach neuem Arbeitswerkzeug
fragen. Da ueberlegt er sich einfach mal eine kurze Pause einzulegen und zu warten.
Da ueberkam ihn aufeinmal ein grosser Knall und ein Beben, sodass er sogar seine
Lungen im Korpus fuehlen konnte. Somit verschlang das Loch den Meister. Oder hat
er sich da irgendwie aus der Situation rausgemeistert. Leider nein. Er wurde einfach
verschlungen. Nun ist er in der Zentrale des Schwarzen gefangen. Hier ist es irgendwie
anders und zu sehen ist absolut nichts mehr. Da tastet er sich durch und fuehlt mit
den Haenden. Ja, was findet er? Ohne Ende Sachen. Gegenstaende von denen ihm
immer die Spucke im Munde zusammenlief. Doch alles ist Dunkel. Also macht er
sich auf die Suche und es dauert auch nicht lange, da findet er seine Lampe. Da
freut er sich riesig, alle diese Gegenstaende zu sehen die er sooo lange gesucht
hattte und fuer die er sein ganzes Leben nur gearbeitet hat. Er hatte gearbeitet
und gesucht und gearbeitet fuer all diese Dinge. Wow, wie er sich doch freut.
Schmuck und Haueser und Sportwagen und High-end-Computer mit den neusten
Spielen. Diese Dinge beschaeftigen ihn fuer eine Weile und bringen ihm ein grosses
Staunen. Doch er muss sich nach einer gewissen Zeit eingestehen, dass dieser lang
ersehnter Schatz totlangweilig wird und sowieso, was soll er tun wenn die Lampe
kaputtgeht? Und so ganz allein mit dem ganzen Zeug? Wie kommt er da bloss wieder
raus? Er weiss es nicht, er weiss es nicht, er bekommt ganz schnell ein bleich-Gesicht.
Vor lauter Aufregung geht er hin und her. Und hin und her. Und her und hin. Von hier
nach da. Von dort nach drueben. Ploetzlich bemerkt ein brrrmmm brrmmm brrrmmmm.
Tatsachlich, da finder er ein vibrierendes Handy. Warum es lautlos eingestellt ist und
trotzdem ein brum-Gerauesch macht weiss hier zwar keiner, aber es hat ja auch keiner
nachgefragt. Auf jeden Fall hebt er das Mobil-Geraet auf und schaut nach.
Es ethaellt eine Kurznachrit. Darin steht:

Die Taschenlampe leuchtet hell, sie leuchtet hell,
fuege etwas neues zu und entfern"s dann schnell.

Hmm, dachte er. Das muss irgendwie ein Zeichen sein um hier rauszukommen. Was soll
ich denn da hinzufuegen? Da fiel ihm eine Dokumentation ein ueber durchsichtiges Gold,
dass eine extreme energie erschaffen kann wenn man eine kleine Zufur an Strom hat.
Irgendwie machte irgendetwas irgendwo in seinem Innern irgendeinen Sinn. Vielleicht war
es ein Geistesblizt. Und sofort donnerte es in seinem Kopf. Und da er so ueber sein ganzes
Leben so zurueckschaut, da bekommt er eine ploetzliche Migraene. Das Licht von seiner
Leuchte muss er ausschalten, da die Kopfschmerzen dadurch nur noch groesser werden.
Seine Gedanken sind sehr viele. "Warum habe ich bloss in diesem Loch gesucht?" dachte er.
"Es hat mir immer alles genommen und jetzt wo ich's gefunden habe, ist es nichts Wert".
Traurig fingen an die Traenen zu laufen. Und sie liefen und liefen. Er dachte schon fast daran
sich Regenrinnen unter die Augen zu schrauben, damit er sich nicht selbst ganz nass macht.
Und so schlief er ein in seinem Kummer ein. So 16 Stunden spaeter ist er wieder aufgewacht.
Wirklich, das war ein langer schlaf, denn da war keine Morgensonne die ihn aufwecken konnte.
Nun schaltet er seine Taschenlampe wieder ein faengt an wieder aufs neue zu suchen. Nach
einer Weile auf der Suche durch die Sachen seines falschen Gleucks findet er tatsaechlich ein
Stueck durchsichtiges Gold. Als er sich das so genauer anschaut, da sieht er eine Schrift eingraviert.
Diese Schrift ist folgende: Du kannst suchen du kannst finden, bringts dir Schmerz, so ueberwinde's.
"Ja", dachter er "ich muss ueberwinden"."Aber was ist es, das mir Glueck fuer meine Seele bringt?
Ist es Friede? Ist es Liebe? Ist es Freude? Doch welche Freude bringt mich wirklich zum Glueck?
Naja, dieses Loch wird mir kein Gleuck mehr bringen". Deswegen fing er jetzt an mit der
Taschenlampe und dem Gold rumzuspielen. Er probierte das Gold mit den Batterien in Kontakt
zu bringen und ploetzlich entfachte ein kleiner Funken eine unglaubliche Energie. Durch diese
Energie gab die Taschenlampe eine so enorme Leuchtkraft, dass die Dunkelheit davon fliehen
musste. Durch diese Energie fiel der Hausmeister jedoch in Ohnmacht und fing an zu trauemen.
Er befand sich in diesem Traum auf einer wunderschoen Wiese, die mit wilden bluehenden Blumen
bewachsen war. Alles war so wunderschoen und Sorgen, waren dort keine. Dort herschte ein
kompletter Frieden. Kein Stress. Keine Autos. Kein Stress. Einfach nur ein Feldweg und Schmetterlinge
und dann noch eine wunderschoene Frau. Er legte sich zu ihr und dachte, sie sei ein Teil von Ihm.
Als ob man von seiner DNA speziell eine Frau fuer ihn hergestellt haette. Als der Traum vorbei war,
da war er wieder in seiner Heimatstadt. Er war zuerst sehr froh von dem schwarzen Loch der Leere
frei zu sein. Dannach dachte er und dachte er, wie er denn zu so einer Freude kommen koennte die
er in dem Traum hatte. Er musste jedoch zugeben, dass diese Welt nicht so einen Frieden geben
konnte von dem er getraeumt hatte. Auch die Liebe zu einer Frau, von der er getraeumt hatte, kann
die Welt einfach nicht geben. Denn es ist alles so voll Schmerz auf dieser Welt, wie soll er's schaffen.
Und so lebt er vor sich hin. Jahrelang in Depressionen. Die Welt wollte ihm viel versprechen und wills
immer noch. Doch er wills einfach nicht mehr. "Nicht noch einmal in dieses Loch!" dachte er.
Nach all diesen Erlebnissen und Gedanken die ihm bis in die Knochen reichten musste er sich eingestehen,
dass nur Gott allein seine Seele retten kann und ihm Freude, Friede und Liebe schenken kann.


zuletzt bearbeitet 30.11.2014 09:55 | nach oben springen

#2

RE: Hausmeister Im Schwarzen Loch Der Leere Variante 02

in Betroffenen-Literatur 01.12.2014 14:37
von Quietschi | 930 Beiträge | 1902 Punkte
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Hallo Josef.
Ein Schwarzes Loch ist ja kein Loch, sondern ein über 5000 Sonnenmassen schwerer Himmelskörper, der durch dieses immense Gewicht die Raumzeit krümmt, auf dass ein Trichter bildet auf dessen Grund der Schwere Himmelskörper kreist. (Also Astrophysik – theoretisch.) Das, was man oft als Animation bei solchen Erklärungen sieht ist die Öffnung dieses Trichters, den Ereignishorizont. Da man annimmt, dass die sich die Raumzeit – durch die extreme Krümmung – sich mit verändert, oder im „Trichter“ wie wir sie kennen aufgehoben ist, tue ich mich ein wenig schwer mit deiner Metapher. Alles wurde schon durch die extreme Gravitation schon am Ereignishorizont, dem Eintritt vor der Singularität, so gen Lichtgeschwindigkeit beschleunigt,
dass es dort in Stücke gerissen werden würde. (Aber auch das ist nur Theorie – der Astrophysik.)
Das mit den Regenrinnen unter die Augen zu bauen hingegen finde ich eine gute Metapher.
Und wenn dein Fazit für dich das Richtige ist und dir gut tut, dann hat dir die Geschichte schon geholfen. Schreib es einfach aus dir raus, wenn es dich freier macht.
LG,
Quietschi


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#3

RE: Hausmeister Im Schwarzen Loch Der Leere Variante 02

in Betroffenen-Literatur 02.12.2014 04:09
von Joseph | 140 Beiträge | 304 Punkte
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Das schwarze Loch ist wie ein irrealles Bild, welches nicht real ist, obwohl es vielleicht etwas aus der Realitaet genommen hat und es so veraendert hat, dass es wieder unmoeglich erscheint.


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 04:12 | nach oben springen

#4

RE: Hausmeister Im Schwarzen Loch Der Leere Variante 02

in Betroffenen-Literatur 09.09.2015 00:06
von MDark (gelöscht)
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Ist zwar aus dem Spiegel, aber immerhin. Habe auf die Schnelle nichts Besseres gefunden.
Bei INteresse gibt es bestimmt einige Seiten zum Thema...

schauen sie hier!

Nur so nebenbei ;-)

Es gibt eine Theorie, die besagt, ein SL würde die Informationen holographisch in sich wiederspiegeln, die es aufsaugt... Es gibt bereits diese Theorie, in der das Universum lediglich ein Hologramm ist.
Um es mal ein wenig weiter zu spinnen, könnte auch unser Universum ein Hologramm sein, welches sich im Inneren eines SL befindet... das würde diese beiden Theorien zumindest verbinden.

Manuel


zuletzt bearbeitet 09.09.2015 00:09 | nach oben springen

#5

RE: Hausmeister Im Schwarzen Loch Der Leere Variante 02

in Betroffenen-Literatur 09.09.2015 13:29
von Quietschi | 930 Beiträge | 1902 Punkte
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Hallo MDark.
Ich kannte die Theorie von Hawkings schon, zweifle diese aber an. Wenn der Ereignishorizont nur ein vermeindlicher Horizont wäre, weil Licht aus ihm entweichen könne und auch keine Singularität im Schwarzen Loch herrschen würde, wie würde man dann das "Schwarze Loch" näher beschreiben, also den Zustand? Hawkings Theorie wirft viele neue Fragen auf. Ich halte deshalb an der allgemeinen Theorie fest.
Materie stellt ja kein Hologramm dar. Das können höchstens weit entfernte Himmelskörper generieren. Wie z.B. das Strahlen längst erloschener Sterne. Auf der Erde leben wir ja und deshalb kann diese kein Hologramm sein.
Liebe Grüße,
Quietschi


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#6

RE: Hausmeister Im Schwarzen Loch Der Leere Variante 02

in Betroffenen-Literatur 09.09.2015 16:48
von MDark (gelöscht)
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Bisher sind das alles ja auch nur Theorien, die sich erst durch Praxis beweisen lassen...
Selbst mathematische "Beweise" stellen nur die Möglichkeit dieser Theorie dar und nicht die Tatsache...

Ich finde, es lässt sich daher viel und gerne drüber philosophieren :)

Grüße,
Manuel


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