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#1

Zeitbombe

in Betroffenen-Literatur 07.11.2014 17:19
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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Zeitbombe

Die Zeit bleibt still steh´n
im Großstadtgewühl.
Das Herz, es schweift ab
in ein and´res Gefühl.
Gleichgültigkeit spült
das Glück aus dir raus.
Kennst dich in dir selber
gar nicht mehr aus.
Wer bin ich? Was wollt´ ich?
Ich wollte doch was!
In dir Verzweiflung,
mal gar nichts, mal Hass.
All diese Möglichkeiten zerren an dir
und jede schreit:
"Komm, nimm mich. Komm, nimm mich! Hier!"
Versteinerte Miene, verhärmter Blick,
du – die Zeitbombe, tick ticke di tick!....


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zuletzt bearbeitet 07.11.2014 17:20 | nach oben springen

#2

RE: Zeitbombe

in Betroffenen-Literatur 13.11.2014 12:52
von Hatathan (gelöscht)
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Poetin!


zuletzt bearbeitet 13.11.2014 12:54 | nach oben springen

#3

RE: Zeitbombe

in Betroffenen-Literatur 14.11.2014 22:54
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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Danke Hatathan.


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#4

Neues Gedicht: Durchhänger

in Betroffenen-Literatur 26.11.2014 15:39
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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Durchhänger

Das Licht ist runter gedimmt
und deine Schatten werden groß!
Hoffnung ergibt sich wehrlos.
Wann wird dein Leben neu gestimmt?

Was bringt dir Frieden?
Tanz unter´m Damokles Schwert.
Ist es schlimmer, wenn es weh tut,
oder dass es dich nicht schert?

Holst du dich noch ein,
oder läufst du dir davon?
Hast das Spiel des Lebens
mehr verlor´n, als gewonn´n!

Spul noch mal auf Anfang.
Ja, räum die Straße frei!
Und holpert es ein bisschen,
na, was ist denn schon dabei?


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#5

RE: Neues Gedicht: Ein anderes Gehirn

in Betroffenen-Literatur 01.12.2014 23:58
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Ein anderes Gehirn

Ich treib durch die Tage,
wie ein Blatt auf dem Meer,
umspült von der Klage
wie´s anderswo wär.
In nem anderen Hirn
mit andern Gedanken,
die sich nicht um sich selbst
und Psychosen ranken,
wo Auftrieb
statt Abrieb
und Lust wär, statt Pein.
Wie würde das sein?
Wo würde das sein?


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#6

RE: Neues Gedicht: der kleine Blödsinn für Zwischendurch

in Betroffenen-Literatur 02.12.2014 18:32
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Es saß einmal ein Zeisig
auf einem Reisig
bei Bad Breisig,
dem pfiff der Wind so eisig,
da bog sich das Reisig krum
und knickte um.
Der Zeisig schwang sich empor vom Reisig
und flatterte gen Sonn.
Das hat das Reisig jetzt davon.


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#7

RE: Neues Gedicht: Realsatire

in Betroffenen-Literatur 10.12.2014 20:37
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Das Auto wird Nahrungskonkurrent.
Ein Friedensfreund heißt heutzutags Major.
Der Punk von einst schafft für´s Establishment
Und wer sich klüger schimpft ist oft nicht schlauer als zuvor.
Gratuliere, gratuliere,
Leben ist Realsatire
und niemand bleibt davon verschont.
Gratuliere, gratuliere,
Leben ist Realsatire,
und alles Neue wird bald wieder altgewohnt.
Kann man bald Hühnchen nur mit Beipackzettel erwerben?
Und brauchen Kühe dann eine Abgasuntersuchung?
Was können Haustiere so erben?
Und gilt der Ehemann bald als Fehlbuchung?
Gratuliere, gratuliere,
Leben ist Realsatire
und niemand bleibt davon verschont.
Gratuliere, gratuliere,
Leben ist Realsatire,
und alles Neue wird bald wieder altgewohnt.


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#8

RE: Neues Gedicht: Eifersucht

in Betroffenen-Literatur 10.12.2014 22:29
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Mit Eifer sucht die Eifersucht
für sich eine Misstrauensbucht.
Sie haftet in der Lücke fest
und baut ihr Untersuchungsnest.
In den Kopf die Zweifel schleichen,
bis sie das Gehirn aufweichen.
Schon bald scheint sonnenklar,
dass der Partner untreu war.
Drum sucht man nach den Dingen,
die einem die Erkenntnis bringen,
wühlt in Taschen und in Schränken,
ohne zögern und bedenken,
denn es kann nicht anders sein.
Er war letztens nicht allein.
Was sind die letzten SMSen,
zum Glück hat er´s Handy hier vergessen,
ah, da, die da kennt man nicht,
jetzt zeigt sich sein wahres Gesicht.
Diese dumme Kuh
schreibt noch „Bussi“ glatt dazu.
Zum Glück gibt’s hier kein Gewehr,
sonst wär er dran, sonst wär er -
ach, da dreht sich der Schlüssel in der Tür.
Guck an, was für ein Gespür
der Herr für seine Lage hat.
Und das Tribunal findet statt:
Wer ist die, weshalb und wo?
Nein, du kannst jetzt nicht aufs Klo.
Wer ist diese fremde Frau?
Deine Cousine, ach, nein, wie schlau.
Diese dumme Ausrede,
die wird mir jetzt echt zu blöde.
Sag doch einfach wie es wahr.
Kennst du die ne Woche, oder schon ein Jahr?
Nein, du kannst noch nicht zur Toilette.
Hätte, hätte, Fahrradkette.
Wer ist das Miststück will ich wissen,
die schreibt sie würde dich vermissen?
Cousine. Cousine? Ich glaub, es hackt,
du atmest etwas aus dem Takt.
Und wenn du dir in die Hose machst,
mir auch egal.
Erzähl doch mal, erzähl doch mal.
Wie heißt denn deine „Cousine“?
„Nadine“, verstehe schon.
Nun weht ein viel schärferer Ton.
„Hi, ick bin die Nadine,
dem da seine Cousine.
Klingt nach so nem leicht überschminkten Luder,
Nach Makeup und sehr viel Puder.
Willste mir nicht mal die Wahrheit sagen?
Glaub mir, ich kann die vertragen!“
„Jaja, dann ruf sie doch mal an,
damit ich mit der reden kann.
Ach so, das willste nich,
dann lieg ich also richtig!

Nein? Ich soll nicht so nen Aufstand machen,
du willst dich nicht mit deiner Cousine verkrachen,
weil ich wie ne Wallküre auf die losquasseln würde.
Oh ha, was ne schwere Bürde.
Na klar, deine Cousine. Gib mir dein Handy -
haha, hab es. Pech. Hab es. So, uhhh.
Jetzt tutet es. Was sagste nu?
Haha. *räusper* „Ja, hallo, Nadine.“
(Lass mich, ich red jetzt mit der.)
„Du, bist du dem Dings seine Cousine?“
„Ja? Oh. Wer das wissen will? Ach, die kennste nich!
Keine Zeit. Tschöhö. Ich leg dann mal auf!“
Oh, das war ja wirklich deine Cousine.
Da war ich auf ner falschen Schiene.
Tschuldige. Aber warum kenne ich die nicht?
Hast du Angst uns bekannt zu machen?
Was erzählst du der denn für Sachen?
Bin ich dir peinlich?
… schnatter, schnatter...
So kann sie gehen, die Eifersuchtsflatter.


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#9

RE: Ultrakurzgeschichte

in Betroffenen-Literatur 11.12.2014 18:43
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Die Mär der fünf Kinder
Fünf kleine Kinder wagten sich bei Nacht zu den alten Gräbern, die etwas abschüssig versteckt hinter einer Hecke, auf dem alten Dorffriedhof, lagen.
Fünf kleine Kinder erinnerten sich mit Neugier und mit Schrecken an die düstere Legende, in einem der Gräber sollte der Teufel sich verstecken.
Fünf kleine Kinder glaubten nicht daran, dass sie der Fluch des Grabes mit Namen Natascha Hambeck ereilen kann.
Fünf kleine Kinder starben allesamt binnen eines Jahr und streifen seitdem ruhelos auf dem Friedhof umher und wer ihnen begegnet, der ist bald nicht mehr.


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#10

RE: Haiku

in Betroffenen-Literatur 18.12.2014 22:46
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Weich gespült:

Felsige Klippen.
Du brandest tosend an
und schleifst Steine rund.


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#11

RE: die Leiche

in Betroffenen-Literatur 22.12.2014 15:38
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Du quatschst deine Kanten rund,
bis dir keine Ecken bleiben.
Schon rutscht alles an dir ab,
und ich wollt mich so gern reiben.
Zeig mir ein Quentchen Gefühl,
kratzt du´s vom Bodensatz noch auf?
Mir schmelzen die Worte auf der Zunge
Bitterkeit nimmt ihren Lauf.
Wie viele Jahre musst ich so verweilen?
Bei uns gibt’s nichts mehr zu teilen.
Wir sind wie ein Partyraum,
doch alle Gäste sind längst gegangen.
Es wird Zeit auszufegen,
die Sonne ist Wolken verhangen.
Alte Liebesschwüre sind verschlissen,
im Getriebe nur noch Sand.
Gespräche verkommen zu Floskeln.
Lauf mit dem Herz gegen ne Wand.
Taube Ohren hören zu,
stumme Lippen stellen Fragen.
Ich muss raus aus diesem Trott.
Wir haben uns nichts mehr zu sagen.
Unsere Beziehung ist eine Leiche,
die nun einkehrt in ihr Grab.
Und du brauchst nicht mehr zu heucheln
„Ach, wie lieb ich dich doch hab!“


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#12

RE: die Leiche

in Betroffenen-Literatur 22.12.2014 21:16
von MDark (gelöscht)
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Hallo,
das erinnert mich an meine letzte "Beziehung"

...
Grüße


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#13

RE: die Leiche

in Betroffenen-Literatur 23.12.2014 18:02
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Hallo MDark.
Ja, so oder so haben das sicher viele von uns schon mal erlebt.
Schöne Grüße,
Quietschi


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