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#1

Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 10:22
von Grenzgaengerin (gelöscht)
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Hallo, ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben und hoffe, dass ich hier endlich die Informationen bekomme, die ich brauche.

Ich bin seit drei Montan mit meinem Freund zusammen, wir kennen uns schon seit unserer Jugend und haben uns vor vier Monaten wieder getroffen. er hat mir irgendwann mal erzählt, dass er eine Psychose hat, aber schon lange stabil ist und keine Medis mehr nimmt.
Es läuft alles sehr gut, er ist ein wunderbarer Mensch, total liebevoll und aufmerksam und wir können über alles reden und lachen.
Seit ungefähr einer Woche macht er jedoch eine Phase durch die teilweise sehr verstörend für mich ist. Er grübelt ist oft abwesend, vergisst, was ich ihm gerade gesagt habe und wirkt total mechanisch, auch wenn er mich berührt ist das wie ferngesteuert. Zwischendurch ist er total klar und reflektiert und sagt mir, dass er grad Stimmen hört, die ihm irgendeinen Scheiß erzählen, aber er kann es doch ganz gut kontrollieren. Dann driftet er wieder weg, schläft nicht, wandert durch die Wohnung und sagt "die" lassen ihn nicht schlafen. Vorgestern habe ich ihn heim geschickt, weil ich nicht wusste, was ich machen soll... Gestern Abend kam er zu mir und es war viel besser, er hat scih entschuldigt und sagte, dass im Moment sehr viel in seinem Kopf vorgeht und hat mir, das mit den Stimmen nochmal erzählt... ich habe gesagt, das ich glaube, er schafft das und den Eindruck habe es ist besser. wir haben lange geredet, er erzählte mir von einem Missbrauch in seiner Kindheit und dass er glaube das wäre der Auslöser und im Moment kommt das alles hoch.
Er war vollkommen klar und bei sich, man merkte aber, dass es ihn Anstrengung kostet anwesend zu bleiben. Nachts lagen wir dann zusammen im Bett, haben uns geküsst und es hat sich alles wieder so sehr nach ihm angefühlt, plötzlich schiebt er mich weg und schaut mich fast schon wütend an...warum "wir" das mit ihm machen...er konnte aber nicht sagen was. Und ich würde mit ihm spielen... Mir ging das sehr nahe und ich bin ins Bad und habe geweint, ich wollte vor ihm keinen Gefühlsausbruch haben in der Situation. Ich habe ihm klar gemacht, dass ich nicht mit ihm spiele und ihn liebe... nach einer Zeit war es wieder besser und wir konnten darüber reden. Heute morgen hab ich bemerkt, dass er wieder die ganze Nacht wach war und die Paranoia waren wieder da. warum tue ich das mit ihm? Warum will ich ihn umbringen? alles läuft aus dem Ruder und er wird mental angegriffen. Und ganz erschreckend, ob ich ihm beim Sterben helfen würde.
Als er sich etwas beruhigt hat, habe ich ihn heim geschickt und gesagt mir gehts nicht gut ich will mich ausruhen. Ich hatte fast schon, dass Gefühl, dass er erleichtert darüber war. Er war total fröhlich, hat mich in den Arm genommen und mir einen schönen Tag gewünscht. Später wollen wir telefonieren.


Ich liebe ihn wirklich sehr und weiß, er macht das nicht mit absicht, aber es ist sehr belastend für mich. Ich selbst bin Borderlinerin, das heißt, dass sein Verhalten mich auch sehr triggert. Was kann ich nur tun? Ich habe mich bemüht ihn abzulenken und immer wieder mal die Realität betont " wie sind hier bei mir, es ist alles in Ordnung dir passiert hier nichts" Das hilft aber nicht immer... nun habe ich Angst, dass die Stimmen in seinem Kopf ihm die Beziehung zu mir ausreden wollen und dass er seine PAranoia mit mir in Verbindung bringe, dass ich für ihn irgendwann Teil dieses "Systems" werde. Zum Therapeuten will er nicht, das habe ich schon vorsichtig angesprochen, als er ER war ( Das merke ich an seiner Stimmlage und der ausdrucksweise, die sich verändert) er hat es schon mal in den Griff bekommen und die letzte Episode wäre schlimmer gewesen, als diese...



Habe ich irgend etwas falsch gemacht? Ich liebe ihn sehr und will ihn nicht verlieren, aber ich weiß nicht, wie lange ich das aushalten kann, er macht mir teilweise fast schon angst. Ich wünsche mir, dass er wieder so ist wie vorher...oder kann ich das vergessen???


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#2

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 11:42
von Hirnsehprogramm | 1.300 Beiträge | 2657 Punkte
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Das klingt nach einem Schub, und sowas kann sehr heftig und anstrengend sein, für den Betroffenen selbst und auch das Umfeld. Ich glaube aber, wenn er dich mit solchen Gedanken so direkt konfrontiert, dass er es eben nicht so gut im Griff hat, wie es anfangs noch schien! Und selbst wenn man Stimmenterror und dergleichen so im Griff hat, dass man sich nicht in Wahnvorstellungen reinsteigert, kann das massiv aufreibend sein und geht richtig an die Substanz - das hast du ja selbst gemerkt, wie anders er gewirkt hat.

Ich glaube das beste wäre wirklich, wenn er sich wieder in Behandlung begibt. Wir kennen hier ja seine Vorgeschichte nicht, aber wenn er schon Medikamente genommen hat und hinterher klargekommen ist und sogar längere Zeit absetzen konnte, dann scheinen die ja anfangs schonmal gewirkt zu haben. Wahrscheinlich werden sie ihm auch in diesem Schub lindernd helfen können. Mach dich aber darauf gefasst, dass er dann eine gute Weile mehr oder weniger weggedämmt rumlaufen wird, und nach so einem Schub kommt auch oft eine depressive Phase.

Das zu versuchen mit ihm ohne Behandlung "durchzustehen" würde ich dir nicht empfehlen. Das würde wahrscheinlich nicht nur die Hölle mit ungewissem Ausgang für ihn, sondern auch sehr belastend für dich.

Ob's wieder wird wie vorher? Warum nicht - wenn er so lange stabil war, dann läuft seine Erkrankung wahrscheinlich schubweise ab, und zwischen solchen Schüben sind die meisten Betroffenen ziemlich "normal" und klar. Nimm's nicht zu übel was er da paranoides gesagt hat und wie er sich verhalten hat - so ein Schub ist ziemlicher Terror. Nimm's auch nicht persönlich - als ich "drauf" war, habe ich auch teils Entscheidungen getroffen was andere Menschen angeht, die ich hinterher bitter bereut habe als ich wieder klarer wurde. Die Persönlichkeit kann sich in einer Psychose durchaus stark verändern, aber hinterher auch wieder normalisieren.


Das Leben ist schon echt hart. Es gönnt einem scheinbar von Konzept aus nie die Sahneschnittchen, sondern scheint einen nur erziehen zu wollen, sich stets mit dem, was man nun mal hat, zufrieden zu geben - oder drunter zu leiden, wenn man unzufrieden damit ist.
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#3

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 12:10
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Ich weiß, dass er es nicht persönlich meint, was er zu mir sagt.

Bedeutet schubweise, also dass es sowas wie eine vorübergehende Phase ist?
Ich habe stark den eindruck, dass es für ihn im Moment einfacher ist, wenn er Zeit für sich hat, wir haben gerade eben und vorgestern telefoniert und er wirkt, wenn er für sich sein kann, viel klarer. Hilft ihm vielleicht auch die gewohnte Umgebung bei sich zuhause?

Das Thema Therapeut habe ich schon ein paar mal angesprochen und die unterschiedlichsten Reaktionen bekommen, von "Der hat doch eh keine Ahnung" bis zu "Das ist nicht nötig" wütend war er deswegen zum Glück noch nicht.

Ich kann ihn ja nicht zwingen sich Hilfe zu holen und eine Gefahr für sich selber scheint er noch nicht zu sein...


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#4

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 12:33
von Hirnsehprogramm | 1.300 Beiträge | 2657 Punkte
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Ja, in solchen Schüben können sich klare Phasen mit solchen mit stärkerem Realitätsverlust durchaus abwechseln.

Und ein "Therapeut" wird auch nicht allzuviel bewirken können, die Standardbehandlung sind eben Medikamente, die die Symptome dämpfen oder beseitigen, das läge in der Hand eine Psychiaters bzw. den Ärzten in einer psychiatrischen Klinik, und nicht in der eines Psychotherapeuten.


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#5

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 14:45
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Gerade ist etwas sehr verstörendes passiert, er stand vor meiner Tür, war total aggressiv, hatte eine Krankenhaus-Band am Arm. angeblich haben sie im Blut abgenommen, davon hab ich aber nichts gesehn...Ich habe diesbezüglich nichts aus ihm raus bekommen

wie gesagt, war er sehr aggressiv, hat mich angeschrien, sagte er ist jetzt wieder da, nur damit das klar ist und wir gehören zusammen, er ist Gott und hat endlich seine Seele wieder. Er hat mich recht grob umarmt und gesagt, er will jetzt Sex mit mir. (Es ist nichts passiert) Als ich ihm sagte er macht mir angst, fragte er, was ich mir denn für einen Scheiß einrede und was denn schon wieder mit MIR los ist.

Dann meinte er, er gehe jetzt heim und ich solle gefälligst um 6 auf der Matte stehen.
Gerade habe ich ihm geschrieben, dass ich nicht komme, weil er mir Angst macht...

Normalerweise würde ich jedem anderen den Laufpass geben ich weiß aber, dass ers nicht mit Absicht macht, aber solche Situationen ahtte ich oft in Beziehungen und will das nicht mehr


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#6

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 16:24
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4802 Punkte
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Für Dich ist wichtig, als Angehörige in erster Linie an Dich selbst zu denken. Du machst es ganz richtig, Dich abzugrenzen und ihn nach Hause zu schicken. Gut, dass er sich darauf noch einlassen kann. Bedenklich finde ich, dass er handgreiflich zu werden beginnt.
Hattet ihr denn im Vorfeld darüber gesprochen, welche Behandlung er wünscht, falls er wieder akut würde?


---
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Ich schreibe auch in der http://www.schreibkommune.de/. Dort findet ihr Geschichten und Artikel mit Themen rund ums Schreiben.
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#7

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 17:54
von Quietschi | 930 Beiträge | 1907 Punkte
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Ja, das klingt nach psychotischem Schub. Bei mir war das so: nachts, wenn es ruhig war, sind die Stimmen lauter, als wenn man mit Alltagsdingen beschäftigt ist. Ich hörte auch Stimmen von Leuten, die ich mal kannte. Vielleicht hört er sogar deine Stimme im Kopf???
Ich war auch logisch und konnte die Stimmen als surreale Stimmen in meinem Kopf abgrenzen, aber er sollte in Behandlung, solange er sich dessen noch so klar bewusst ist. "Im Griff" hat man seine Stimmen nie, sonst könnte man sie ja einfach abstellen. Ich glaube, da macht er sich etwas vor.


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#8

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 18:00
von Grenzgaengerin (gelöscht)
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hotte: Wir haben leider nicht darüber gesprochen, was ich oder wir in einen akuten Schub tun wollen. Deswegen weiß ich auch nicht, was gerade richtig und sinnvoll ist. Mein Mitbewohner hat mir auch schon empfohlen ihn erst mal nicht zu sehen, nachdem was heute war.

quietschi: ja genau das sagt er manchmal auch, dass er nur noch logisch ist und gar nicht mehr richtig fühlen kann. welche Stimmen er hört, sagt er mir nicht. Das Thema Behandlung habe ich ein paar mal angesprochen, das will er nicht. Was soll ich also tun? Ich kann ihn doch nicht gegen seinen Willen zu einem Psychiater bringen, damit er sich Medikamente holt...

Ich frage mich auch, was heute noch kommt, ob er wieder vor der tür steht und wie...oder wer er dann ist.


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#9

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 18:06
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Verstehe ich, denn du musst wissen: genauso real und klar er den Blick auf sich und seine Situation hat, genauso real erscheinen die Stimmen der Personen. Das Nichtfühlen kann durchaus zu seiner Erkrankung gehören. Man kann ihn natürlich nicht zwingen, ihn dort hin zu schicken. Vielleicht solltest du die Sache mit einem Psychologen besprechen. Oder such mal im Netz, ob es bei dir in der Nähe einen Sozialpsychiatrischen Dienst gibt. Die können dir - zumindest für den Akutfall - Adressen zur Hand geben, oder dir vielleicht jemanden vermitteln mit dem du darüber sprechen kannst. Denn ihm hilft es nicht, wenn du auch noch kränker wirst und dir letztendlich auch nicht.


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#10

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 18:20
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Die Damen vom Sozialpsychiatrischen Dienst in der Gegend kenne ich die haben mir in Situationen in denen ich selbst betroffen war sehr geholfen. Ich werd auf jeden Fall Kontakt aufnehmen, ansonsten muss ich mich so weh es mir tut, erst mal von ihm abgrenzen, es ist ein regelrechter Eiertanz zu Zeit, den ich schwer aushalte, da ich selbst gerade mit einigen Schwierigkeiten zu tun habe.

Ich hoffe nur, dass er mir deswegen nicht böse ist.


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#11

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 18:25
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Ja, das ist für deine Psychohygiene in jedem Fall erst mal besser.


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#12

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 10.10.2014 22:18
von Hotte | 1.639 Beiträge | 4802 Punkte
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Grenzgaengerin,

ich kann mir gut vorstellen, dass ihr euch auf ein Treffen von einer halben bis Dreiviertelstunde am Tag einigen könntet. Dies sollte für beide Seiten zumutbar sein und sorgt dafür, den Kontakt nicht ganz abreissen zu lassen.
Dein Wohlbefinden geht natürlich vor! Du kannst es besser beurteilen, wie es Dir damit geht als ich.


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#13

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 15.10.2014 22:22
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Hallo ihr. Er ist inzwischen in einer psychiatrischen Klinik. Er war das Wochenende verschollen und ist nun den vierten Tag da. Leider bekomme ich keinerlei Auskunft, ich wüsste gern, was passiert ist. die Pfleger dürfen mir jedoch nichts sagen und er selbst weiß es nicht mehr. Er kam angeblich ohne alles dort hin, weiß nicht, wo seine Klamotten sind oder wo er war oder sonstiges.

wie lange kann sowas dauern und vor allem wie komm ich an Informationen, die Ungwissheit macht mich ganz verrückt und mir gehen alle möglichen Szenarien durch den Kopf. Dürfen die mir wirklich nichts sagen, oder wollen sie einfach nicht???


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#14

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 16.10.2014 00:18
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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Bin mir nicht sicher, aber kann gut sein, dass man nur die Familie informiert. Wenn du guten Kontakt zu denen hast, kann man darüber vielleicht an Infos kommen. Wie lange sowas dauert ist denke ich immer unterschiedlich. Aber wie gesagt, kann dir seine Familie sagen, wie der Stand der Dinge ist und ob es bereits eine Prognose gibt.


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#15

RE: Ich liebe ihn, aber ich weiß nicht wo er gerade ist...

in Treffpunkt für Angehörige 16.10.2014 12:16
von Hirnsehprogramm | 1.300 Beiträge | 2657 Punkte
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Ja, akut psychisch Kranke in Kliniken werden selbstverständlich geschützt, und meinst erst einmal nur direkte Angehörige informiert, und das glaube ich auch nur mit Einwilligung des Patienten, bzw. wenn dieser nicht ausreichend in der Lage ist bestimmte Belange selbst zu regeln.

Wenn er aus freien Stücken da hin ist, dann hat er wohl schon selbst gecheckt, dass er so nicht mehr weiterkommt! Das ist eigentlich ein gutes Zeichen. Hab mal ein bisschen Geduld, meist lassen die einen mindestens 1-2 Wochen unter intensiverer Beobachtung, auch um abzuwarten ob und wie gut die Pillen wirken und vertragen werden. Dann wird's ein bisschen "freier" gehandhabt. Vielleicht meldet er sich selbst bei dir, oder du kannst die direkten Angehörigen mal kontaktieren, ob du irgendwie an ihn rankommst, per Telefon z.B. Ich würde aber eher zu Geduld raten, er muss ja erstmal klarkommen, und sich etwas an die wahrscheinlich neu angesetzte Medikation gewöhnen - und sowieso verdauen, wie's ihm in der letzten Zeit so erging, da ist ein bisschen Ruhe vielleicht vorerst hilfreich oder sogar nötig.


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