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#1

Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 02.10.2014 21:40
von Markus88 | 199 Beiträge | 291 Punkte
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Das ist mein Post in einem amerikanischen Forum. Ich verweise dort auf ein weiteres amerikanisches Forum in dem ein Mitglied eine Liste von neuen Medikament-Hoffnungen angelegt hat.

Das alles braucht natürlich seine Zeit, bis es nach Deutschland überschwappt. Es ist schlimmer als mit den Filmen.

Ich stehe finanziell nicht schlecht da und werde sicher das ein oder andere ausprobieren, noch bevor es die Krankenkasse übernimmt.

Es gibt Grund zur Annahme, dass die neuen Antidepressiva nicht wie die aktuellen die Neigung haben, Psychosen hervorzurufen. Von daher ist es spannend!

http://www.dr-bob.org/babble/20140914/msgs/1071665.html



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#2

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 02.10.2014 23:11
von Molly | 3.342 Beiträge | 16539 Punkte
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Wer sagt, dass Antidepressiva Psychosen hervorrufen? AD´s werden doch oft zusammen mit Neuroleptika verordnet um gleichzeitig auftretende Depressionen zu eliminieren. Ich habe mal etwas gehört, dass die Einnahme bestimmter AD´s zu Suizid führen kann, aber das ist dann doch keine Psychose.


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
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#3

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 02.10.2014 23:31
von Markus88 | 199 Beiträge | 291 Punkte
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Mao Hemmer tun das bei Menschen mit Neigung zur Psychose. Ist bekannt.

Tianeurax tat mir das ebenfalls an. War doof. Brauchte wieder viel mehr Medis.

Alle AD s die an meiner Depression etwas gerüttelt haben, haben mich im selben Zuge psychotisch gemacht. Nardil, Jatrosom und Moclobemid.
Alle anderen waren wirkungslos mit Ausnahme von Remergil. Remergil hatte andere Probleme hervorgerufen, aber ich geb dem ganzen vielleicht nochmal einen zweiten Versuch!

Deswegen wäre das für mich etwas besonderes, wenn etwas gegen negative und depressive Symptome hilft aber mich dennoch nicht psychotisch macht. Es scheint ein Wiederspruch zu sein.

Bist du depressiv, fehlt dir Serotonin und Dopamin und Noradrenalin. Bist du psychotisch, hast du zu viel davon. Hast du beides zur gleichen Zeit, hast du ein Problem. Die Depression verlang mehr, die Psychose schreit nach weniger.

Merkst du worauf ich hinaus will? Ein Antidepressiva, dass nicht über Serotonin Dopamin oder Noradrenalin arbeitet ist vermutlich für Psychotiker verträglicher.



zuletzt bearbeitet 02.10.2014 23:40 | nach oben springen

#4

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.10.2014 00:15
von Molly | 3.342 Beiträge | 16539 Punkte
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Zitat von Julian89 im Beitrag #3


Bist du depressiv, fehlt dir Serotonin und Dopamin und Noradrenalin. Bist du psychotisch, hast du zu viel davon. Hast du beides zur gleichen Zeit, hast du ein Problem. Die Depression verlang mehr, die Psychose schreit nach weniger.



Ich war immer absolut depressiv und psychotisch. Da dürfte dann doch wohl etwas nicht stimmen mit dem Botenstoffansatz. Na ja, inzwischen mit Amisulprid und ohne meinen Ex bin ich nicht mehr depressiv.


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
zuletzt bearbeitet 03.10.2014 00:16 | nach oben springen

#5

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.10.2014 08:59
von BerndEb (gelöscht)
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@Julian89 ,

bitte überschätze nicht die Möglichkeiten einer medikamentösen Therapie. Medikamente können nur die Unter- bzw. Überversorgung mit den für die neuronale Kommunikation erforderlichen Botenstoffen lindern oder beseitigen. Zur Heilung einer psychischen Erkrankung ist aber ein angeleitetes und kontrolliertes Umlernen, eine praktische Veränderung des Lebens notwendig (Psychotherapie). Es ist die Psychotherapie, die wodurch neue Verknüpfungen von Neuronen im Gehirn gebildet und die schadhaften alten Verknüpfungen gehemmt werden. Die Kombination von Psycho-, Sozio- und Pharmakotherapie bestimmt, ob Besserung bzw Heilung eintritt.


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#6

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.10.2014 10:39
von Markus88 | 199 Beiträge | 291 Punkte
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Zitat von Molly im Beitrag #4
Zitat von Julian89 im Beitrag #3


Bist du depressiv, fehlt dir Serotonin und Dopamin und Noradrenalin. Bist du psychotisch, hast du zu viel davon. Hast du beides zur gleichen Zeit, hast du ein Problem. Die Depression verlang mehr, die Psychose schreit nach weniger.



Ich war immer absolut depressiv und psychotisch. Da dürfte dann doch wohl etwas nicht stimmen mit dem Botenstoffansatz. Na ja, inzwischen mit Amisulprid und ohne meinen Ex bin ich nicht mehr depressiv.


Das ist genau der Punkt. Jetzt könnte man natürlich dahergehen und sagen, dass in manchen Hirngegenden zu viel und in anderen zu wenig Botenstoffe sind. Klingt absolut plausibel.

Man könnte aber ebenso dahergehen und sagen, dass diese 3 "top" Botenstoffe längst nicht alles sind, ja vielleicht sogar weniger wichtig sind als andere Faktoren. (Wie Nmda Rezeptoren und Neurogenese).

Diese Medikamente liegen ca. 15 Monate entfernt davon, auf den amerikanischen Markt zu kommen. Ca 75% bis 80% der Betroffenen erfahren eine Wirkung und der Ausschlag dieser Wirkung beträgt ungefähr das doppelte von aktuellen Antidepressiva. Mit Ausnahme von Jatrosom und Remergil vermute ich. Diese beiden sind nicht schlecht, wenn auch Jatrosom für Psychotiker absolut ungeeignet ist. Ssri und ähnliche wirken warscheinlich bei weniger als 50% der Betroffenen.

Ebenfalls hat man herausgefunden, dass der Körper selber versucht die Psychose in den Griff zu bekommen. Und zwar mit einem erhöhten Anandamid Spiegel. Man geht davon aus, dass man diese natürliche Abwehr Medikamentös unterstützen kann und somit Antipsychotika mit einem besseren Nebenwirkungsprofil entwickeln kann.

Ich poste darüber noch mal was.

Bis bald.



zuletzt bearbeitet 03.10.2014 11:04 | nach oben springen

#7

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.10.2014 11:32
von Markus88 | 199 Beiträge | 291 Punkte
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Ich kann die Möglichkeiten einer medikamentösen Therapie durchaus einschätzen, ich habe alles probiert was man probieren kann.
Das selbe gilt für Psychotherapie

Mein Punkt ist nicht, dass die Leute aufhören sollen, Medikamente zu nehmen, sondern, dass bessere Zeiten auf uns zu kommen. Gerade für diejenigen, die in Moment eine klaffende Lücke in ihrer Medikation haben, wenn es um negative Symptome und Depression geht.

Die Medis sind das beste, was wir aktuell haben. Das wird sich aber meines Erachtens nach bald relativieren.

Ich habe die Beobachtung gemacht, dass Antipsychotika oft besser wirken als Antidepressiva.

Die Serotonin Hypothese gerät so langsam ins wanken.



zuletzt bearbeitet 03.10.2014 12:02 | nach oben springen

#8

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.10.2014 14:25
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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Also Suizid-"Förderung" kann bei AD passieren. Steht in der Packungsbeilage und mich hatte man eindringlich gefragt, ob ich gefährdet wäre, da es Gedanken in so eine Richtung verstärken kann (aber wieder abklingen soll).
Nun, meine Minussymptome sind stark ausgeprägt und ADs wie Sertralin hatten neben den NLs nichts gebracht.
Die Psychotherapie verläuft soweit gut und nachdem viele Plussymptome eingedämmt sind, versucht man erneut mit ADs meine Gefühlswelt anzusprechen. Mal sehen wo das hinführt.

Wenn ein Medikament in den USA ca. 15 Monate vor der Einführung steht, denke ich, dass es noch mindestens 2 Jahre dann dauert, bis es in der EU zugelassen wird. Da ist man ja was langsamer. Ich würde mich daher jetzt nicht zu sehr auf sowas konzentrieren. Man kann schlecht den Status Quo so lange aufrechterhalten.


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#9

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.10.2014 14:47
von Markus88 | 199 Beiträge | 291 Punkte
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Naja, es ist vor allem eine finanzielle Frage. Der Arzt darf internationale Medikamente nach seinem Ermessen verschreiben. Ob die Krankenkasse mit macht weiß ich nicht. Vielleicht wenn alle anderen Masnahmen ausgeschöpft sind.

Ich würdesogar weiter gehen und sagen es braucht u.U 3 Jahre noch.

Ich weiss nicht ob die deutsche Behörde so etwas wie "fast track" Status hat, wie es in USA der Fall ist. "Fast track" macht die FDA wenn ein Medikament eine Lücke in der medizinischen Versorgung schließt und es als dringend eingestuft wird. Dann wird dafür gesorgt, dass es schnell bei den Patienten ankommt. Glyx-13 wurde als so positiv eingestuft, dass es fast track Status erhalten hat.

Ich kann meinen Psychiater mal fragen wegen Krankenkasse.
Aber guck mal, was sind schon 3 Jahre auf eine Lebenszeit berechnet?

Viel Erfolg mit deinen Medi experimenten und Kopf hoch! Mir gehts ähnlich wie dir. Die APs wirken, die ADs nich so.

Ps.: Also ich habe mal das AP Latuda aus USA bestellt und ich weiß noch, dass die Apothekerin sagte man könne zusammen mit dem Arzt einen Antrag auf Kostenübername machen, wenn die Notwendigkeit ausreichen dargelegt wird. Das ist natürlich einfacher, wenn man die erste Monatsdosis selber kauft und dann nachweisen kann, dass es das einzige ist, das hilft.

Also schreibt es mal nicht von vorneherein ab! Wir haben ein Recht auf adäquate Behandlung!



zuletzt bearbeitet 03.10.2014 15:09 | nach oben springen

#10

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.10.2014 15:29
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Es könnte sein, dass das Wort depression oder depressive episode in eurer Diagnose imperativ dafür ist, dass es die Krankenkasse übernimmt.
Es ist ohnehin eine Verarschung, dass man versucht uns weis zu machen, dass es auch nur den kleinsten Unterschied zwischen Minus Symptomatik und Depression gibt.

Also ich lasse mich nicht verarschen und werde sowohl für das wort depression in meiner Diagnose, als auch für eine Behandlung mit Glyx-13 kämpfen. Voraussetzung ist für mich der positive Ausgang einer aktuell rekrutierenden Studie mit Schizo-Affektiv und Schizophrenie Patienten. Positiv in der Form, dass Glyx-13 keine Verschlechterung der Plussymptomatik auslöst.

Das würde mir dann ausreichen.

Ich halte euch auf jeden Fall mal auf dem Laufenden!

@ Komfortzone: Was meinst du Status-Quo? Meinst du damit, dass sich dein Zustand verschlechtert? Wenn ich fragen darf: Wie sieht es mit Arbeit und sozialem Umfeld und tagesrythmus aus? Und wie alt bist du?



zuletzt bearbeitet 03.10.2014 15:38 | nach oben springen

#11

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.10.2014 20:08
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@Julian89

mit Status Quo halten, meine ich, dass man nicht einfach abwarten soll, da man seinen Zustand nicht unbedingt halten kann, bis das neue Produkt auf den Markt ist, sondern man sollte in der Zwischenzeit auch was unternehmen. Vielleicht ist dann ja was dabei, was ebenfalls hilft.

Ob die Kasse das Medikament direkt nach Einführung in DE übernimmt, kommt denke ich stark auf die Kasse an. Ich nehme als NL Quetiapin/Seroquell in der Retard-Version und habe durch Zufall mitbekomen, das meine Kasse das Präparat nicht von jedem Hersteller nimmt. Die letzte Apothekerin hatte nämlich Mühe (wahrscheinlich eine Anfängerin) einzusehen, dass das verschriebene Medikament von der Kasse mitgetragen wird. Hat am Ende dann doch hingehauen. Habe mit Nachfragen dann geschildert bekommen, dass eine Kasse zwischen den Herstellern unterscheidet.

Du kannst uns ja auf dem Laufenden halten, wenn das Medikament in ca. 1,5 Jahren auf dem Markt ist.

Was meine Person angeht. Ich arbeite im Rahmen eines normalen Jobs mit Gleitzeit, soziales Umfeld ist mehr oder weniger vorhanden.


zuletzt bearbeitet 03.10.2014 20:11 | nach oben springen

#12

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.10.2014 20:58
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Zitat von comfortzone im Beitrag #11
@Julian89

mit Status Quo halten, meine ich, dass man nicht einfach abwarten soll, da man seinen Zustand nicht unbedingt halten kann, bis das neue Produkt auf den Markt ist, sondern man sollte in der Zwischenzeit auch was unternehmen. Vielleicht ist dann ja was dabei, was ebenfalls hilft.



Ok, da gebe ich dir Recht. Ich bin eingestellt auf Seroquel, 37.5mg Venlafaxin und eine kleine Dosis Lithium Orotat gegen Suizidgedanken.
An Medis will ich, wenn ich mit dem Seroquel wieder bei 300 bin nochmal Mirtazapin ausprobieren. Vielleicht gehen die Alpträume ja nach einer Zeit weg. Gegen Gewichtszuname habe ich Metformin. Auch wenn mir die Haare davon ausfallen, aber man kann nicht alles haben. Abgesehen davon ist es sehr nebenwirkungsarm.
Ansonsten bin ich in einer Reha Einrichtung. Dass man sich bemüht auch abgesehen von Medis was zu machen ist doch klar.
Wenn die Reha fertig ist ziehe ich wieder in mein altes Umfeld zurück.

Zitat von comfortzone im Beitrag #11

Ob die Kasse das Medikament direkt nach Einführung in DE übernimmt, kommt denke ich stark auf die Kasse an. Ich nehme als NL Quetiapin/Seroquell in der Retard-Version und habe durch Zufall mitbekomen, das meine Kasse das Präparat nicht von jedem Hersteller nimmt. Die letzte Apothekerin hatte nämlich Mühe (wahrscheinlich eine Anfängerin) einzusehen, dass das verschriebene Medikament von der Kasse mitgetragen wird. Hat am Ende dann doch hingehauen. Habe mit Nachfragen dann geschildert bekommen, dass eine Kasse zwischen den Herstellern unterscheidet.



Also ich nehme das Original. Keinerlei Probleme.
Zitat von comfortzone im Beitrag #11

Du kannst uns ja auf dem Laufenden halten, wenn das Medikament in ca. 1,5 Jahren auf dem Markt ist.



Mach ich in jedem Fall. Aber es ist gut, im Hinterkopf zu haben, dass eine ganze Horde von neuartigen Behandlungsmöglichkeiten bereits auf dem Weg zu uns sind. Mir hilft es zumindest. Ich hatte ja in meinem Post auf dr-bob.org noch einen Link angegeben. Wen es interessiert, einfach mal reinschauen. Es ist nicht jeder so drauf, dass er dem so entgegen fiebert, merke ich schon.
Kann ich irgendwie nicht ganz verstehen. Wundermittel bringt die Medizin regelmäßig hervor. Guck dir mal an wie früher die Gebisse ausgesehen haben oder wie die Leute an Pest elendig verreckt sind. Warum sollte nicht auch die Psychiatrie solche Mittel entdecken?
Mein Psychiater pflichtet mir bei, er sagt, dass es sein kann, das sich die Psychiatrie in 5 Jahren völlig revolutioniert weil längst noch nicht alles erforscht ist.

Was mich angeht, ich werde gut zu tun haben, einen Arzt zu finden, der das ganze guten Gewissens mitmacht. Aber hey, ich hab 1,5 Jahre Zeit!!

Zitat von comfortzone im Beitrag #11

Was meine Person angeht. Ich arbeite im Rahmen eines normalen Jobs mit Gleitzeit, soziales Umfeld ist mehr oder weniger vorhanden.


Okay das st gut. Ich dachte du hängst komplett in der Luft, als ich das mit dem Status Quo gelesen hab.
Da bist du schonmal auf einem anderen Niveau unterwegs als ich. Aber ich bin trotzdem ganz glücklich. Es geht bergauf. Ich hätte nie gedacht, dass es so sehr bergauf geht, als ich hier in die Reha gekommen bin. Es ist ganz anders als Klinik. Man hat hier PLATZ um sich zu entfalten und zu sich zu finden. Klinik ist mir zuwider. Mach ich nur noch im Notfall.
Ich gründe nächstes Jahr meine eigene WG mit Betreuung.

Welche Medis wirst du ausprobieren? Nimmst du nur Seroquel oder noch ein anderes AP?



zuletzt bearbeitet 03.10.2014 21:09 | nach oben springen

#13

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 04.10.2014 12:09
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Hier wurden schon einmal ein paar neue Medis und/oder Behandlungsmöglichkeiten angepriesen. Wenn tatsächlich was gutes oder gar bahnbrechendes dabei sein sollte, wäre das ein guter Fortschritt, wobei ich mich derzeit nicht so sehr beschweren kann. Zudem wird die Zeit zeigen, was die neuen Medis tatsächlich bringen. Hinzu kommt wie immer die Prise Verträglichkeit, aber das ist ja ein Thema für sich.

Derzeit nehme ich Seroquel Retard (450/0/450) und - wieder - Sertralin (50mg). Mit dem Seroquel habe ich den meisten Erfolg erzielt. Das Setralin soll die Affektverflachung anheben. Nachdem meine Positivsymptome soweit im Griff sind, versucht man hier für Besserung zu sorgen. Da ich mich nicht dran störe, beobachte ich das mal. Da ich selber den Unterschied zwischen psychotisch und stabil mittlerweile besser einschätzen kann, denke ich derzeit nicht ans ausprobieren. Aber wenn in Zukunft was da wäre, dass besser und schonender wirkt, wäre es sicherlich eine Option.

PS: Habe mal gerade nachgeguckt. Nehme derzeit Seroquel/Quetiapin von 1A Pharma. Keine Ahnung, ob dies das Original ist. Hauptsache es wirkt.


zuletzt bearbeitet 04.10.2014 12:15 | nach oben springen

#14

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 04.10.2014 12:24
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Nein, das ist nicht Original. Original ist Astra Zeneca. Ist aber nicht schlimm.
Original sieht so https://c1.staticflickr.com/5/4130/5142956867_54df30f931.jpg aus.

Glyx-13 ist äußerst verträglich, viel mehr als jedes aktuelle Medikament. Aber ich gebe dir Recht, wir werden es sehen, was dann letztendlich bei den Patienten ankommt.

Es ist nicht ein einziger Patient wegen Nebenwirkungen ausgetreten. Das ist eine Sensation!

Das Glyx-13 ist ja nichtmal das einzige vielversprechende Projekt. Dawegen, ich bin überzeugt da wird für fast jeden was dabei sein.
Ich bin 25, also meine Tage sind nicht gerade gezählt.
Ich rauche nicht, lebe einigermaßen gesund.



zuletzt bearbeitet 04.10.2014 12:45 | nach oben springen

#15

RE: Entwicklungen der Forschung. (Englisch)

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 04.10.2014 14:00
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Ok, jetzt weiß ich zumindest, warum ich nicht das Original bekomme. Das kostet ja fast doppelt soviel. Mein Produkt kostet ca. 250-280 und das Original liegt bei ca. 450-500. Gemessen an 300mg Retard und 100 Tabletten. Für den Unterschied habe ich meine zusätzlichen 150mg Tabletten locker dabei. Habe einfach mal bei ein paar online Apotheken geguckt.

Mit dem Seroquel habe ich persönlich bis auf der Eingewöhnungsphase keine Nebenwirkungen, muss aber wegen der hohen Dosis regelmäßig u.a. das Blut untersuchen lassen.

Dann heißt es jetzt wohl in Sachen Glyx abwarten.

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