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#1

Erlebnisse und Ideen in Psychose zu Sci-Fi-Roman verarbeiten?

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 01.10.2014 22:09
von Molly | 3.181 Beiträge | 15617 Punkte
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Ich spiele seit längerer Zeit immer wieder mit dem Gedanken einen Roman zu schreiben, wo ich meine Theorien bezüglich der Stimmen und anderer Wahrnehmungen in den Psychosen, und meine sich daraus ergebenden weltanschaulichen Ideen dazu verarbeiten würde. Das Ganze würde entweder in Richtung Mystizität oder Verschwörungstheorie oder auch gleichzeitig in beide Richtungen ausfallen. Auf jeden Fall Sci-Fi-mäßig. Ganz sicher ist, dass das einigen hier überhaupt nicht gefallen würde , weil sie das Buch als absoluten Trigger für Psychotiker betrachten würden.

Leider bin ich ständig von allen möglichen anderen Beschäftigungen viel zu abgelenkt und zudem fehlt mir zur Zeit noch das nötige schriftstellerische Talent um sowas zu schreiben und wenn ich so was mache, möchte ich auch, dass es perfekt wird. Ich hätte natürlich dahinter den Anspruch und die Hoffnung, dass sich das Ganze dann irgendwann als wahr herausstellen würde.

Ist sonst jemand hier an so was dran?

LG,


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
zuletzt bearbeitet 01.10.2014 22:18 | nach oben springen

#2

RE: Erlebnisse und Ideen in Psychose zu Sci-Fi-Roman verarbeiten?

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 01.10.2014 22:50
von Hirnsehprogramm | 1.227 Beiträge | 2493 Punkte
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Ich hatte in meinen dumpferen Zeiten auch die Idee, "Romane" zu schreiben, die bestimmte Sachen verarbeiten die ich erlebt hatte. Eine Idee ging auch in Richtung Science-Fiction. Ein paar Notizen dazu sollte ich hier irgendwo sicher noch finden können, ich weiss das garnicht mehr so - ist einige Jahre her. Letztenendes hatten mich der Drang erstmal doch mich selbst etwas gründlicher aus der Scheisse zu ziehen, und dann andere Beschäftigungen, davon abgebracht. Vielleicht auch, weil ich dachte, so besonders wären die Ideen dann doch nicht.

Aber warum nicht? Leg doch einfach mal los, und mach dir Notizen zu der Geschichte! Also bevor du richtig ausformulierst erstmal wie Stichpunkte die ganzen Grundelemente aufschreiben. Auch von der Handlung, aber eben erstmal grob. Ich hatte ein paar Sachen "einfach drauf losgeschrieben", aber die wurden dann echt chaotisch, und führten oft zu nichts oder in's Abseits - vorher gründlich planen kann echt hilfreich sein. Und bei kreativen Sachen handhabe ich es so - entweder es sind richtig gute Ideen da, und die muss man auch irgendwie festhalten um sie nicht zu vergessen, oder es ist einfach flaute, und dann macht man erstmal was anderes. Wenn man wirklich gerne bei sowas ist, denkt man irgendwie schon fast von selbst immer wieder an Details davon...

Kannst ja auch mal nach Methoden zur Schreiberei im Netz suchen, wie andere Leute sowas angehen. Gibt verschiedene Methoden, und anregend ist es sicher auf jeden Fall, über solche zu lesen. Und macht Lust auf's selbermachen!

Plan erstmal grob deine Ideen, und dann denk dir ein bisschen Struktur aus, wann und wie und wo du weiter ausarbeitest, wenn du grade Ideen hast. Wird schon schiefgehen. Manche Schriftsteller machen sich Notizen wo auch immer sie sind, wenn sie Ideen haben, und schreiben dann die Sachen in ruhigen regelmässigen Momenten erst richtig aus.

Und: wer bestimmte Sachen nicht verträgt, weil's triggern könnte, braucht dein Buch dann ja nicht zu lesen. Ist dann anständig, irgendwo eine vage Zusammenfassung von der Thematik zu haben, für Leute die's hassen könnten. Aber Literatur ist Literatur, und Kunst ist Kunst - ich glaube sowas kann immer interessant werden. Nicht nur für Menschen mit Psychosevorerfahrung, im Gegenteil, viele "Normalos" werden von Psychosen inspirierte Sachen sehr interressant finden, ob sie's nun wissen oder nicht. Wir können im Gegensatz zu den Normals eben auch bestimmte Sachen aus eigener Erfahrung schildern, wo anderer Leute Phantasie nur ein Abklatsch wäre.

Naja - leg los !


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#3

RE: Erlebnisse und Ideen in Psychose zu Sci-Fi-Roman verarbeiten?

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 01.10.2014 23:03
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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Sowas habe ich ein paar mal angesetzt über die letzten Jahre und habe ein paar Mal neu angefangen. In welches Genre das dann fällt weiß ich noch nicht. Vor ein paar Wochen habe ich das bisherige Werk erneut hervorgeholt, da ich meine Festplatte aufgeräumt habe. Denke sowas kann nicht allzu verkehrt sein um Sachen zu verarbeiten. Würde mich daher HSPs Ansatz anschließen und sagen, dass man einfach mal loslegen sollte. Viel Freizeit habe ich auch nicht, aber sowas wird ja auch nicht an einem Tag fertig. Einen kleinen roten Faden sollte man aber haben. Zu r Not kann man ja neu Ansätzen und Zeitdruck hat man auch keinen


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#4

RE: Erlebnisse und Ideen in Psychose zu Sci-Fi-Roman verarbeiten?

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 06.10.2014 08:44
von MDark (gelöscht)
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Sowas hatte ich mal vor meiner akuten Phase vor gehabt. Ich habe mich einfach drangesetzt und es hat auch echt Spaß gemacht. Es war einfach nur die Idee mein Leben zu verarbeiten. Mit der akuten Phase ging das Schreiben dahin, ich habe echt viel geschrieben gehabt. Seitdem suche ich wieder Ansätze um weiter schreiben zu können. Mitlerweile bin ich soweit, dass ich wenigstens wieder lese - zwar nicht viel aber immerhin. Daraus erwachsen auch wieder Ideen, was ich schreiben könnte.
Anfangs war es philosophisches und auch eine echt breitgefächerte Sci-Fi-Geschichte - Selbst Platz für ein PC-Spiel hatte in dieser Sci-Fi-Geschichte genügend Platz, sodass daraus ein ganz eigenes Universum entstehen könnte. Ähnlich, nur komplexer, als es in Comic's der Fall ist. Irgendwann wollte ich dann meine schizophrene Welt aufschreiben, endete dann in der Klinik. Klingt vielleicht so, dass mich das Schreiben dahin getrieben hätte. Hat es aber (zum Glück) nicht.

Die gröbsten Rahmen habe ich noch für die Geschichte, was draus wird weiß ich nicht.

Grüße,
MD


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#5

RE: Erlebnisse und Ideen in Psychose zu Sci-Fi-Roman verarbeiten?

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 07.10.2014 19:56
von Molly | 3.181 Beiträge | 15617 Punkte
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Ich kann mich nicht mal aufraffen, anzufangen. Schätze mal, das wird nichts... Ich müsste erst mal eine Materialsammlung machen usw. Vielleicht später...


LG,
Molly

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#6

RE: Erlebnisse und Ideen in Psychose zu Sci-Fi-Roman verarbeiten?

in Freizeit, Lifestyle und Sonstiges 07.10.2014 20:53
von Hirnsehprogramm | 1.227 Beiträge | 2493 Punkte
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Zum Reinschnuppern kannst du auch, erstmal nur für dich, ganz kleine Sachen schreiben. Entweder vorher eine richtig kurze Sache ausdenken, irgendwie die Geschichte eines Tages, oder ein Traum, und dann versuchen das runterzuschreiben. Oder was auch witzig ist, mit irgendeiner Situation anfangen, und erst bei'm Schreiben überlegen, wie's jetzt weitergehen soll - auch ohne Rücksicht darauf, was da rauskommen soll. Dadurch gewinnt man langsam mit kleinen Häppchen ein Gefühl für's Schreiben, und man muss das Zeug ja nicht veröffentlichen. Gleich was zu grosses anzufangen frustriert einen nur zu schnell, wenn man keine Erfahrung hat, das merke ich auch bei anderen Sachen als jetzt bei'm Schreiben.

Und einen richtigen Roman - ja, Materialsammlung, und viel mit Notizbuch "rumhängen" und vor sich hin träumen, was irgendwie vorkommen könnte. Stichwortlisten und so sind dann erstmal dein Freund. Daraus kann man dann eine Geschichte langsam zusammenbasteln, und hat irgendwann ein grobes Konstrukt noch bevor man irgendeine Zeile geschrieben hat. Das eigentliche Schreiben ist dann wie ein Abarbeiten von so einer Liste. Das kann man auch viel besser regelmässig und systematisch machen als Grundideen sammeln, wo der Kopf dann schon Inspiration ausspucken muss - Inspiration kann man leider nicht erzwingen. Lass dir Zeit damit.


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