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#1

Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 16.09.2014 22:48
von Einhorn847 (gelöscht)
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Hallo ihr Lieben.

Mein Freund leidet an Schizophrenie (Diagonse F20.0), wir sind seit einen halben Jahr zusammen noch derzeit führen wir noch eine Fernbeziehung. Da er ganz gut eingestellt ist und die Therapiemöglichkeiten wahrnimmt, ist er gerade ganz stabil.
Für einen Außenstehenden wirkt er nicht krank.
Mit dem Sex klappt das leider einfach so gar nicht, was besonders belastend ist, da wir uns fast immer nur am Wochenende sehen können. Es gibt bei ihm einfach keine richtige Erektion. Erregung und Ejakulation ja, aber so richtig befriedigend ist es nicht.
Die Präparate kenne ich leider nicht beim Namen, aber es sind wohl 2 verschiedene Neuroleptika. Ich kann bei Gelegenheit mal nachsehen oder fragen, wenn ich ihn sehe.

Was kann man da machen? Ich liebe ihn über alles, aber die Situation ist belastend.

Lg, Katja


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#2

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 16.09.2014 23:06
von snuggles (gelöscht)
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Ich würde diese Medikamente nicht mehr nehmen, wenn ich Potenzprobleme hätte oder meine Libido darunter beeinträchtigt ist. Andere Betroffene würden es vielleicht in Kauf nehmen, wenn sie dafür keine weiteren gesundheitlichen Probleme hätten. Man kann nur abwägen, was in diesem Fall gerade das kleinere Übel ist. Wenn dein Freund mit seiner Medikation ansonsten gut eingestellt ist, muss man sich überlegen, ob man wirklich ein anderes Neuroleptikum ausprobieren möchte. Versuchen kann man es auf jeden Fall, denn Erektionsstörungen beeinträchtigen auch die Lebensqualität, wenn dadurch kein zufriedenstellender Sex mehr möglich ist.

MfG


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#3

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 16.09.2014 23:09
von Einhorn847 (gelöscht)
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Ich glaube, kein Neuroleptikum ist derzeit keine Option.
Dann hat man tollen Sex, aber wieder Wahnvorstellungen und dergleichen. Das will ich weder riskieren noch provozieren. Nein, das fände ich unverantwortlich.

Gut, ein anderes Neuroleptikum wäre sicher möglich, aber er hat schon einige durch und gehen nicht alle ein wenig auf die Potenz?
Es ist nicht so, dass es gar nicht geht, aber eben nicht gut.


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#4

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 16.09.2014 23:12
von snuggles (gelöscht)
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Nein, nicht alle Neuroleptika verursachen Potenzstörungen, jedes Medikament wirkt anders. Wie es bei euch ist und was in diesem Fall das beste Medikament wäre, kann euch nur ein Arzt erklären. Unverträglichkeiten würde ich auf jeden Fall ansprechen.

MfG


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#5

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 16.09.2014 23:18
von Einhorn847 (gelöscht)
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Ok, danke ich werde mich mal schlaumachen.
Gibt es sonstige Tricks?
Ich will nicht voyeuristisch sein, ehrlich
Aber ne Medikamentenumstellung ist ja immer auch ein Risiko.


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#6

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 11.10.2014 12:17
von Quietschi | 930 Beiträge | 1901 Punkte
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Hallo.
öööhm ... Wenn es im Bett nicht so klappt muss das nicht zwangsläufig an der Medikation liegen. Oder sagt er, dass es daran läge? Manche Paare müssen sich ja auch im Bett erst mal aufeinander einspielen.


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#7

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 11.10.2014 12:46
von Hotte | 1.616 Beiträge | 4546 Punkte
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Hallo Einhorn,

belastet es ihn denn genauso wie Dich? Sprecht ihr miteinander darüber überhaupt?
Es irritiert mich einfach, dass er nicht selbst hier fragt....

Was mich angeht, so hatte ich überhaupt keine Lust. Also auf gar nichts, mir war nichtmal nach Kuscheln. Mir hätte eine fehlende Erektion also gar nicht gefehlt, weil ich in die Situation gar nicht erst gekommen wäre.^^
Dennoch: Abhilfe schafft in solchen Fällen ein Strap-On, wenn die Dame (oder der Partner) darauf besteht, penetriert zu werden. Das ist vereinfacht gesagt ein Dildo zum Umbinden.

Wenn er (!) unter den Nebenwirkungen, gleich welcher Art, seiner Medikamente leidet, sollte er darüber mit seinem Arzt sprechen.


---
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus! (G. Sielaff)
Mein Blog: ingo-schreibt-anders.blog
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#8

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 11.10.2014 14:24
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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wenn´s wirklich an den Medikamenten liegt, würde ich an seiner Stelle den Arzt fragen, was man da machen kann.
Ansonsten würde ich ihn fragen, was ihn einfachgesagt anmacht und was er so für Fantasien hat. Und wenn man damit was anfangen kann, darauf eingehen. Das kann man auch während des Sex fragen, damit die "Stimmung" schon gegeben ist. Unter der Woche im Rahmen von Telefonaten oder so, würde ich es nicht ansprechen. Damit könnte er unter Druck geraten und dann wirds wahrscheinlich nicht klappen. Da er krank aber stabil ist, wird er unter der Woche wohlmöglich zu sehr darüber grübeln und das kann ein Sexkiller sein.


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#9

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 14.11.2014 01:20
von blüte (gelöscht)
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Hallo Katja,...habe mich hier angemeldet,weil ich genau das gleiche Problem habe,nur das ich verheiratet bin,durch die Krankheit findet unser Liebesleben seit 5Jahren immer nur recht kurz statt.Man hat lust aufeinander aber so richtig Nähe zulassen und einander genießen kann mein Mann nicht,es ist dann schon vorbei,bevor wir richtig miteinander angefangen haben...es ist so frustrierend für uns Beide,denn ich vermisse es sehr mit ihm richtig zusammen zu sein nimmt er die Medikamente haben wir Probleme weil er wie einen Krampf bekommt .... es deprimiert ihn zusätzlich,ich mache das jetzt seit 5 Jahren mit daher bin ich hier um zu erfahren,wie gehn andere damit um.Gruss Silke


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#10

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 15.11.2014 00:07
von lutreola | 468 Beiträge | 1796 Punkte
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Hallo zusammen,
Neuroleptika und die Liebe....
Ich bin ja gerade single und muß leider auch sehr dankbar darüber sein. Derzeit besitze ich medikamentenbedingt so etwas wie eine Libido gar nicht mehr. Ich scheine der körperlose Mensch zu sein.
Mein Psychiater versucht jetzt, daran zu arbeiten.
Ich weiß gar nicht, was ich machen soll, wenn ich einen neuen Mann kennenlernen sollte. Was soll ich da sagen? Äh, tut mir leid, körperlich existiere ich derzeit nicht....
Da macht man was mit. Aber scheinbar handelt es sich ja um eine Nebenwirkung, die nicht unbedingt eintreffen muß, daher mache ich mir noch Hoffnungen...

Schönen Abend

Lutreola


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#11

RE: Liebe und Sex

in Treffpunkt für Angehörige 15.11.2014 01:17
von Dattura (gelöscht)
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Hallo lutreola,

Fühlst du dich ganz körperlos? Also fehlen dann auch andere Gefühle zB. Schmerzen? Oder nur wegen der Non-Libedo?
Ich weiß, dass es auch Männer gibt die das akzeptieren, ist dann halt nur die Sache ob es bald geht oder nicht.

An die Angehörigen,

Mittelchen kenn ich keine, in einem der Foren in denen ich unterwegs bin haben die es oft mit Medikamenten und Therapien versucht.
Aber die meisten auch oft erfolglos da es einen anderen Grund hatte, leider weiß ich nicht wie das dann bei Menschen mit Shizophren-Medikamenten hinausläuft.
Bei den Medikamenten würde ich an einem Medikament-Wechsel denken, Optionen sind dazu da.
Ist halt die Sache ob es für einen dann schlimm ist (Ich weiß nur dass die meisten es toll finden und nicht verlieren wollen) oder ein gesellschaftlicher Aspekt (genanntes Beispiel Beziehung) eine Rolle spielt für die betroffene Person.
Letzerer Satz deswegen, dass es nicht nur an Tabletten sondern auch an anderen Aspekten liegen kann.
Hattet ihr das Gefühl, dass die Tabletten oder der Lebensinhalt für die Person stressig ist/war oder hat sie euch das selbst gesagt?


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