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#1

Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

in Schizophrenie in den Medien 30.07.2014 19:07
von petterson (gelöscht)
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Mir erging es ähnlich wie in einem Artikel von Deutschlandradio Kultur. "Eine wand zur Außenwelt"
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Im Besonderen das Zitat von Timo: "Man läuft halt über die Straße und hat das Gefühl, das ist alles gar nicht so. Man ist so wie weg, irgendwie. Ja wie, ich habe es am Anfang mal so beschrieben, dass alles so ein bisschen wie ein Film abläuft. Also diese ganzen Gefühle, dieses Ganze 'Ich bin wirklich hier im Hier und Jetzt', das fehlt einem auch. Es ist sehr schwer nachzuvollziehen. Ich bin da auch viel, eigentlich immer nur auf Missverständnis auch bei Ärzten gestoßen, sag‘ ich mal."


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#2

RE: Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

in Schizophrenie in den Medien 30.07.2014 21:47
von Hirnsehprogramm | 1.331 Beiträge | 2759 Punkte
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Hallo, und willkommen im Forum übrigends.

Hast du denn eine Psychose-/Schizophreniediagnose? Und sonst Symptome (gehabt), die zu Genüge auf eine solche hindeuten würden? Eine Psychose hat schon recht eindeutige Anzeichen für sich. Aber ich finde das schon wichtig, wenn ein Bewusstsein dafür kommt, das solche Sachen für sich keine Psychose sind, und nicht genauso behandelt werden sollten. Vielleicht deuten viele Ärzte ja diese Empfindungen allein für sich häufig "daneben" als Psychose, weil sie glauben sie wären ein Anzeichen für das langsame Entstehen einer solchen...

Ich kenne die beschriebenen Effekte ala DP/DR selbst sehr gut. Allerdings habe ich eine Schizophreniediagnose, an der man sonst wenig rütteln könnte - haufenweise typische paranoid/halluzinatorische Symptome. Aber DP/DR artige Sachen sind durchaus auch ein Teil davon! Besonders heftig waren solche Empfindungen in den Phasen mit starken Symptomen - allerdings war das ganze neben Halluzinationen und Denkstörungen in meinem Empfinden mehr wie eine Art Einheit des Erlebens - alles hing dabei irgendwie zusammen. Und ich war mir durchaus dieser Effekte bewusst, anders als in dem Artikel angesprochen.

Mit durch Medikamente abgeschwächten Symptomen waren diese Erscheinungen auch weniger abgeschwächt als sonstiges, eher kaum bis garnicht bzw in eine andere Richtung verstärkt, von daher kann ich den Artikel schon nachvollziehen, wenn er sagt Neuroleptika wären dagegen kontraproduktiv.


Ein scharfsichtiger Mensch würde sie erblicken, würde über sie nachsinnen, sie gründlich untersuchen. Ihm, der sie erblickt, über sie nachsinnt, sie gründlich untersucht, eben als leer, als hohl, als kernlos würde sie da erscheinen. Wie sollte auch in einer Schaummasse ein Kern sein!
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#3

RE: Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

in Schizophrenie in den Medien 31.07.2014 00:00
von Gandalf (gelöscht)
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Hi petterson,

Willkommen im Forum.
Denke mal sowas könnte auch meine Diagnose sein und ich entdecke viele Ähnlichkeiten, manchmal laufen Dinge wie im Film ab und sind nicht blose Einbildung. Würde schon sagen das ich auch Psychotische Symptome habe/hatte und die Gefühlswelt war zum Teil bei mir eher verstärkt, aber einiges davon kann ich sehr gut nachvollziehen.

Finde das Thema sehr interessant. Hast du diese Erkrankung und wie stellt es sich bei dir dar?

Gruß


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#4

RE: Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

in Schizophrenie in den Medien 31.07.2014 10:11
von petterson (gelöscht)
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Hallo,

danke für die Antwort! Ich hatte unterschiedlichste Diagnosen. Mein Problem ist, dass ich bis jetzt immer alles verdrängt habe und mich nicht mit meinen psychischen Problemen auseinandergesetzt habe, sodass sie mich nach einem gewissen Zeitraum (5 - 10 Jahre Intervalle) wieder eingeholt haben.

Der Artikel hat für mich zum ersten Mal meine Empfindungen auf den Punkt gebracht. Ich hatte nie akkustische oder visuelle Halluzinationen, sondern fühlte mich machtlos und nicht mehr handlungsfähig. Gelegentlich erklärten mir Ärzte, dass meine konfusen Ideen auf "Stimmenhören oder Gedankenlautwerden" begründet seien. Leider war ich bei den Arztgesprächen nicht stark genug, zu widersprechen. Probleme, meinen Zustand zu erlären, ohne als akut psychotisch abgestempelt zu werden, habe ich immer noch.

Die Idee, verfolgt zu werden, hatte ich im Jugendalter. Ich war panisch aber ich hatte hierbei keine Halluzinationen. Denkstörungen hatte ich nach meinen Phasen schon. Nur weiß ich nicht, inwieweit in der Vergangenheit Medikamente mitgespielt haben. Seit ich hier schreibe verliere ich die Angst und Scheu mich mit meiner Beeinträchtigung auseinander zu setzen.

Neuroleptika verbesserten kaum meinen Zustand. Am besten halfen Beruhigungsmittel auf der Basis von Alprazolam.


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#5

RE: Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

in Schizophrenie in den Medien 31.07.2014 16:15
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Hallo Maggi,

ich selbst hatte bis jetzt noch nicht die Diagnose der Depersonalisierung oder des Deralisationssyndroms. Ich bin weniger auf der Suche nach einer neuen Diagnose, da sich meiner Meinung nach wenig ändert ob ich als Schizophrener oder Depressiver oder mit einer schizoaffektiven Störung durchs Leben gehe. Die psychiatrischen Erkrankungen haben meiner Meinung nach viele Überschneidungen.

Der Grund warum ich mich bei der Depersonalisierung wiederfinde ist, dass ich Schwierigkeiten habe überhaupt meinen Zustand zu beschreiben und besonders bei negativen Emotionen mich zurückziehe und nichts von mir gebe. Ich erlebe mich phasenweise "geistig weggebeamt" und dann das Gefühl zu haben es geht nichts mehr. Mir fällt das Denken und in weiterer Folge das Sprechen schwer. Ich warte dann immer auf einen Anstoß durch jemanden anderen aus meinem gesitigen Loch zu kommen. Bei der
Das bringt mich dazu mich von Anderen (z.B. in Beziehungen) abhängig zu machen und die Eigeninitive zu verlieren.

Leider weiß ich bis heute nicht, an welcher Krankheit ich genau leide. Ich kann es mir in meinem Alter (mit 37) nicht mehr leisten eine 5 jährige oder längere Prodomalphase geschehen zu lassen und möchte vor allem meiner Umwelt die Folgen meiner Behinderung ersparen.
Bis jetzt dachte ich immer, dass meine psychische Krankheit wie eine Erkältung von alleine vergeht, wenn ich nur abwarte.
Nur glaube ich läuft mir die Zeit langsam davon.

Gruß


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#6

RE: Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

in Schizophrenie in den Medien 31.07.2014 19:11
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Hi Petterson,

Bei mir ist es so das ich insofern Überschneidungen finde, da manches Erlebte für mich durchaus real war. Denke auch da gibt es einige Überschneidungen der Erkrankungen finde mich aber schon bei der Psychose wieder wenn es akut wird.
Finde das die Krankheitsbilder sehr ähnlich sind und es halt ganz drauf ankommt, anfangs war meine Psychose anders da ergab sich auch ein anderes Bild, bei mir waren die Wahninhalte sehr an der Realität gebunden ob richtig oder falsch, war ist sehr ungewöhnlich.
Bin nicht ganz so abhängig von denkanstößen und denke an kreativität dazugewonnen zu haben. Wenn man zu akut ist kann es möglicherweise auch zu Denkblockaden kommen.

Möglicherweise hast du doch eine Form der Psychose und bräuchstest zumindest gering dosiert Neuroleptika um mit dem Stress den die Erkrankung macht klar zu kommen, ich nehme Abilify (5mg) nur zum Bedarf also nur ein paar Tage lang 2,5mg und wenn die Symptome nachlassen dann nichts mehr, vielleicht kann dir das auch helfen ohne damit du die negativen Folgen einer hochdosieten Behandlung hast. Das "geistig weggebeamt" hört sich da schon auch nach Psychose an und das Gefühl das nichts mehr geht auch, da eben die Erkrankung sehr stressen kann und total überfordert. Gerade weil du den eindruck hast dir läuft die Zeit langsam davon würde ich an deiner stelle es schon auch mit Neuroleptika wie Abilify mal probieren was recht verträglich ist in sehr geringen Dosierungen, vielleicht kann das dir helfen die Lebensqualität zu steigeren und den Druck von außen auch stand zu halten.
Beruhigungsmittel beruhigen halt nur und "geistig weggebeamt" das kenne ich auch sehr von der Psychose. Solche Symptome lassen sich mit geringen Dosierungen sehr leicht entgehen.

Weis nicht hört sich bei dir finde ich auch stark nach Psychose an. Hast du es schon mal mit Neuroleptika versucht?

Gerade wenn es nicht hoch dosiert ist etwa von einem Psychater in Tablettenform(nicht Klinik) kann man sich ja ein gutes Medikament wie Abilify mal verschreiben lassen und sehen ob es nach der Einnahme auch mit dem inneren Stress besser wird. Ich wende es normal nur phasenweise an wenn der Druck und Stress zu groß ist oder Symptome kommen und dann 1-2Wochen nichts. Etwa wenn man sich geistig weggebeamt fühlt oder der Schlaf auf grund des inneren Stresses nicht mehr erholsam genug ist.
Vielleicht hilft es dir ja, da ich völlig verstehen kann das man sich die Nebenwirkung hochdosierter NL kaum antuen möchte.

Vielleicht bringt dir ja diese Erfahrung etwas. Bin jetzt auch wieder in der Absetzfase und schaue eben ob ich den Druck gewachsen bin und es sich nun normalisiert.

Gruß


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#7

RE: Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

in Schizophrenie in den Medien 31.07.2014 20:01
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Hallo Maggi,

ich werde mich bei meinem Psychiater über Abilfy erkundigen.

LG


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#8

RE: Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

in Schizophrenie in den Medien 31.07.2014 20:37
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Wir können hier natürlich keine Diagnosen stellen, und sollten auch KEINE solchen direkten Dosierungstipps wie Maggi hier machen! Seine Strategie wurde hier schon zu genüge diskutiert. Rede ruhig mit dem Arzt darüber, was und ob da medikamentös gemacht werden kann und sollte, oder auch was von der Diagnose her vielleicht passieren sollte, weil die entscheidet wie du behandelt wirst.

Ich bin mir sowieso unschlüssig, wie DP/DR als einzeldiagnose sich so genau etabliert. Ich denke eher, das sind Symptome, die auch für sich auftreten können. Aber solche Erlebnisse schildern viele, also Psychotiker, Bipol, teils Depressive, natürlich Leute akut auf oder als Nachwirkung von Drogen, meist mit anderen Symptomen zusammen.

Finde das aber interessant, weil ich denke das teils als Symptom meiner Schizophrenie auch zu haben. Hatte das immer "Blindflug" genannt, wenn's stärker war als sonst. Ist wirklich wie ein Gefühl, sich halb (oder ganz) selbst zuzuschauen während man irgendwas macht, oder wie in einer Glocke in seinem Kopf zu hocken und nicht mehr richtig am Geschehen beteiligt zu sein. Teilweiser Realitätsverlust und Verlust der gefühlten Einheit mit seinem Körper eben. Sachen, die das lindern können, die mir jetzt einfallen würden wären z.B. kurzfristig Stimulationen wie etwa eine kalte Dusche oder auch Wassertreten in kaltem Wasser, unfreiwillig durchaus auch durch manche "Schocksituationen", langfristig natürlich Sport und Bewegung, alles was mit Körpergefühl zu tun hat. Das Gefühl der Unfähigkeit dabei was zu machen kann stark sein, aber wenn man trotzdem willentlich was macht, was noch "drin" ist - also bewegen und trotzdem was machen, und nicht so an sachen, die blockiert sind festhalten, sondern mehr an Sachen die trotzdem gehen - kann man auch "üben" das langsam ein bisschen zu überwinden und aktiver zu werden. Mit dem "was sagen können", dass kann aber auch generelle "Negativsymptomatik" sein, wie bei Schizophrenie oder Depression üblich. Aber ich schreibe das jetzt auch aus der Sicht eines Schizophrenen.


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#9

RE: Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

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Hi,
Naja, klar können wir keine Diagnosen stellen. Was die Dosierungstipps angeht Rainer, ist halt Wissen auch etwas Macht was man als Betroffener hat, wenn man da mit lehren Händen in die Klinik oder Psychater geht, kann man sonnst was verschrieben bekommen und Dosierungen die nicht mehr feierlich und zielführend sind, also einen langen Leidensweg nach sich ziehen können.
Als Schizophrener wir einem meist darüber sowieso die Aufklärung über Wirkung und Nebenwirkung der Medikamente untersagt oder sehr einseitig dargestellt, das sollte man auch bedenken.
Eine Strategie verfolge ich von daher nicht dabei, nur hören sich die Symptome sehr nach Ähnlichkeiten einer Psychose an die eben einen Leidensdruck erzeugen kann so das einen alles zu viel wird, deshalb der Tipp des Neuroleptikums.
Ich hatte halt nicht das Glück mich vorher informieren zu können und musste erst einiges "Schlucken", das bedeutet für mich eben das ich mit den Nebenwirkungen der NLs leben musste und bis man dann mal ein geeigneters einsetzte dauerte es lange.
Woran das lag, das man mich so behandelte weis ich nicht genau, schätze mal das man mit Psychotikern alles machen kann von Entmündigung bis Wegsperren und so eine Diagnose ist ja an sich schon kein Zuckerschlecken.
Da Petterson ja auch mit Beruhigungsmitteln klar komme dachte ich eben nicht, das hohe Dosierungen einen Sinn machen und von mir weis ich halt das man bereits mit wenig Abilify solche Schübe abfangen kann. Von daher die Empfehlung da man eben nicht weis an welchen Psychater man gerät. Der eine Macht halt dauerbehandlung und eine hohe Dosis, vielleicht noch mit einem völlig ungeeigneten Medikament, der andere setzt wenig Medikamente ein und ein geeignetes Medikament. Das weis man Heutzutage nicht und man kann sich da auch nicht aufs Glück verlassen. Ich gehe auch nicht in die Spielbank um Geld zu verdienen, aber wenn man mit so einer Diagnose rumrennt dann verhält es sich ja so. Ich kenne kaum einen Psychater der vor hohen Dosierungen zurückschreckt und es ist heute gang und gebe wegen jeder Kleinigkeit aufzudosieren, was das für den Betroffenen bedeutet wird Ausgeblendet, könnte man auch als wahnhaft bezeichnen wenn man sich der Bedeutung im klaren ist was das für den Betroffenen bedeuten kann.

Gruß


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#10

RE: Depersonalisation Artikel Deutschlandradio - Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

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Hello,
meiner Meinung nach ist es wichtig beides zu versuchen. Wenn ich ohne NL klarkomme ist es gut. Sollte ich merken ich habe zu hohe Nebenwirkungen ist es sicher das falsche Medikament. Viele Psychiater verschrieben einfach, ohne viel zu überlegen.
Es gab bei mir in der Vergangenheit Zeiten, wo ich mich kaum bewegen konnte aufgrund der hohen Dosierung von Haldol.
Deshalb stehe ich Medikamenten krititsch gegenüber. Allerdings ist es sicher besser gut eingestellt zu sein, als auf Schub durch die Gegend zu rennen.
Es gibt heute zum Glück immer mehr Fachärzte mit denen man offen reden kann.

Ich möchte hier im Forum später noch mehr über meine Erfahrungen schreiben.


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