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#1

Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 16.07.2014 22:42
von darklight (gelöscht)
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Ich bin 34 Jahre und Ehemann einer aktuell erneut psychotischen Ehefrau.

Begonnen hat ihre Krankheitsgeschichte 2009 mit der Geburt unseres Sohnes. Als sie wieder zuhause war, hatte sie Höhenflüge, war total aufgedreht und meinte nicht mehr schlafen zu müssen. Als alles eskaliert ist, erklärte sie mir Dinge die keinen Zusammenhang ergaben ("Siehst du nicht die rote Lampe im Schlafzimmer?"). Es konnte dann mit Hilfe einer Familienhelferin (ist eine andere Geschichte) ein freiwilliger Aufenthalt in einer Psychiatrischen Klinik bewirkt werden. Für mich entwickelte sie erst dort ihre eigentlichen Krankheitssymptome (oder ich habe sie aus Unkenntnis erst dann bemerkt): sie war klar paranoid. Sie wurde dann auf eigenen Wunsch (und meiner Mithilfe) in eine andere Klinik verlegt, die eine Mutter-Kind-Station hatte, so dass sie den Kleinen immer bei sich hatte. Ihre Diagnose war "Wochenbettpsychose". Nach ihrer Entlassung nahmen wir Kontakt zu einer Therapeutin auf. Kurz darauf hatte sie einen Rückfall, aufgrund unzureichender Medikation. Diesmal landete sie direkt in der Psychiatrie. Wieder Entlassung nach einigen Wochen. Psychotherapie.

Im Laufe der nächsten Monate zaghaftes Ausschleichen der Medikation (Abilify bzw. Seroquel). Das hat auch super funktioniert, bis sie dann 2011 (ca. Juni) in Rücksprache komplett ausgeschlichen hat. Leider hatten wir im Anschluss als Familie großen Stress (Umzug ca. 400km entfernt, Jobwechsel für mich, neue Umgebung für beide, alles innerhalb von einem Monat). Nach ca. 1,5 Monaten Rückfall - sehr plötzlich - einziges Indiz war dass sie schlecht schlafen konnte. Sie ging erneut freiwillig in eine Klinik - diesmal Uniklinik. Sie wurde nach zwei Tagen auf eine geschlossene Station verlegt, aufgrund eines Vorfalls - keiner sagte mir allerdings was genau das Problem war. Sie wollte wieder nicht bleiben und drängte dazu woanders hin verlegt zu werden, wo sie unseren Kleinen mitnehmen konnte. Das war dann auch möglich. Ihre Diagnose änderte sich zwischendurch zu Bipolarer Störung. Sie hat sich in der neuen Klinik nach rund 4 Wochen selbst entlassen. Es gab gerade noch ein Telefonat mit der behandelnden Ärztin und mir. Es gab eine zweite Therapie (abgeschlossen), wobei ich nicht sehe was das bis jetzt gebracht hat.

Es ging ihr im Anschluss mit der Medikation (Abilify) einigermaßen gut. Aufgrund eines erneuten Kinderwunsches (beidseitig) versuchte sie mehrmals auf Seroquel zu wechseln (da besser erforscht und wohl ungefährlich für ein Baby), jedoch ohne Erfolg. Sie begann dann damit komplett abzusetzen, wieder in Rücksprache mit ihrer Psychiaterin. Den genauen Zeitpunkt des Absetzens kann ich jetzt nicht mehr ermitteln, vermutich aber seit mehreren Wochen.

Letzten Freitag erzählte sie mir kurz vor Mitternacht (sie geht normalerweise ca. 21:00 ins Bett) von den Erfahrungen die sie mit Gott gemacht hat (sie ist sehr gläubig, wie ich auch). Da habe ich schon bemerkt, dass sie gar nicht auf mich eingegangen ist (ich wollte auf den Morgen verschieben und nicht nachts alles hören). Am Samstag Nachmittag hat sie auf dem örtlichen Spielplatz sehr gute Nachbarn zur Sau gemacht und war sehr verstört.- weil "die über sie geredet haben". Da schrillten bei mir schon die Alarmglocken. Ich bat sie eindringlich ihre Medikamente wieder zu nehmen, jedoch ohne Erfolg.

Am Montag ist die Situation dann vollkommen eskaliert. Ich versuchte mit unserem Sohn zu flüchten. Das hat sie allerdings nicht zugelassen. Sie war mir gegenüber sehr aggressiv und warf mir alles Mögliche an den Kopf ("Wenn du jetzt ins Auto steigst, wirst du sterben!"). Durch eine befreundete Ärztin und den herbeigeholten Rettungsdienst (inkl. Notarzt) ließ sie sich überreden mit einem Arzt in einer Klinik vor Ort zu sprechen. Ich fuhr ihr nach und konnte allein mit dem Arzt sprechen. Danach war ihm klar, dass es nur "freiwillig dableiben" oder Zwangseinweisung gab. Sie blieb aufgrund mangelnder Alternative letztlich doch freiwillig.

Ich habe sie am Dienstag besucht und es war sehr verstörend. Von außen machte es den Eindruck als ob sie keine Medikation bekommen hat, die sie beruhigt oder vergleichbares.

Gestern ist dann auf der Station etwas passiert (was weiß ich nicht genau), was ein richterliches Eingreifen (rückwirkende Zwangseinweisung?), die Bestellung einer Betreuerin und Fixierung notwendig machte (vermutlich Suizidversuch). Meine Frau hat sich klar geäußert, dass ich nicht der Betreuer sein soll, sondern ihre Mutter (zu der ich guten Kontakt habe).

Ich habe aktuell folgende Fragen:
- Welche Gründe gibt es für eine Fixierung? Wie ist normalerweise der Zusammenhang mit richterlichem Eingreifen und der Bestellung einer Betreuerin?
- Wer muss jetzt Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht der Ärzte ggü. mir erklären? Meine Frau oder die Betreuerin?
- Hätte eine Vorsorgevollmacht gegolten, wenn ich dort als Betreuer eingetragen wäre oder hätte aktueller Patientenwunsch Priorität?
- Wie stehen die Chancen dass ich(!) aus der aktuellen Situation heraus eine Therapie bekomme. An wen muss ich mich wenden? Termin beim Therapeuten machen, der dann einen Antrag stellt?
- Ist es möglich aus dem aktuellen Klinikaufenthalt heraus eine EU-Rente zu beantragen?

~darklight~


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#2

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 17.07.2014 00:04
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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Ich kenne mich mit dem Thema Angehörigen nicht so gut aus und gehe deswegen nur auf den Punkt der eigenen Therapie an.
Da es dich stark belastet und du einiges mitmachen musst, denke ich sind die Chancen für eine Therapie doch gegeben. Das ist nicht auf Schwerkranke beschränkt.
Ich würde mich nach einem Therapeuten umsehen und die 5 Probestunden in Anspruch nehmen. Danach kann man dann gemeinsam gucken, ob man eine Kurz- oder Langzeittherapie macht.
So bin ich vorgegangen.


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#3

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 17.07.2014 12:59
von lutreola | 566 Beiträge | 2767 Punkte
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Hallo darklight,
erst einmal möchte ich dir mein Mitgefühl ausdrücken, es hat mich sehr betroffen gemacht, was du da schilderst, vor allem die Stelle, an der du versuchst, mit deinem Sohn zu flüchten.
Psychosen sind doch wirklich eine Pest....Ich kenne es ja aus Sicht des Betroffenen, aber natürlich, die Hilflosigkeit, die man als Angehöriger verspürt ist so gar nicht ohne. Ich selber habe einmal mit einem Messer am Handgelenk nachts um 2 im Schlafzimmer meines Vaters gestanden.... Inzwischen haben wir natürlich darüber gesprochen, aber es war nicht von dieser Welt. ( Ich wollte meine Verfolger davon abhalten, meine Schwester zu entführen..., tatata, ganz großes Kino...)

alle Antworten auf deine Fragen kenne ich leider nicht. Ich weiß aber, dass du als Angehöriger sofort eine Verhaltenstherapie genehmigt bekommst, du müßtest dir nur einen Therapeuten suchen, der dann alles notwendige in die Wege leitet.
Ob es möglich ist, aus dem aktuellen Klinikaufenthalt heraus eine Eu-Rente zu beantragen, mußt du mit eurem behandelnden Arzt absprechen. Sieht, so glaube ich, ja nicht schlecht aus, da es sich nicht um ihre erste Psychose handelte.
Die weiteren Verfügungs- und Betreuungsrechtlichen Fragen kann ich leider nicht beantworten, da müßtest du deinen Arzt fragen oder auf eine andere Rückmeldung aus dem Forum warten, hier gibt es Leute für alle Probleme...

Ich wünsche dir für die kommende Zeit gute Nerven und viel Glück

alles Liebe
Lutreola


zuletzt bearbeitet 17.07.2014 13:01 | nach oben springen

#4

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 17.07.2014 15:50
von Snoopyyy | 135 Beiträge | 212 Punkte
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Ich bin einfach nur traurig und wütend! Mein Beileid zu so einer Scheiße, die in euerem Leben abläuft!!!

Ich habe dir eine private Nachricht geschickt, eventuell findest du darüber ähnlich betroffene Menschen und Erfahrungen!


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#5

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 17.07.2014 17:17
von Molly | 3.181 Beiträge | 15617 Punkte
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Hallo Darklight!

Bezüglich Deiner rechtlichen Fragen würde ich Dir zu einem speziellen Forum zu diesem Thema raten. Ich selbst kenne mich da nicht so gut aus. Ich hab einen Link für Dich: http://www.juraforum.de/forum/ , wo man sich kostenlos fachliche Beratung holen kann.
Geh am besten in den Bereich Sozialrecht. Es gibt dort fachlich versierte User, die alle Fragen kostenlos beantworten. Allerdings musst Du sie anonymisiert und theoretisiert stellen, also keine Namen, oder dass es um Euch selbst geht usw. reinschreiben, weil das Forum wohl ursprünglich eher für Jurastudenten gedacht ist. Schau Dir am besten Beiträge von anderen an, bevor Du selbst schreibst. Ich denke, da wird noch einiges auf Euch zukommen, wo man rechtliche Hilfe benötigt und dort bekommt man auf jeden Fall passende Antworten.

Meine Erkrankung wurde zuerst auch als Wochenbettpsychose diagnostiziert. Heute weiß ich, dass ich schon lange vor der Geburt meines ersten Kindes krank war. Ich habe es nur einfach nicht gemerkt. Deine Frau sollte sich damit arrangieren, dass sie nun mal krank ist und sich informieren. Medikamente können die Symptome auflösen oder zumindest lindern. Man sollte aber darauf achten, dass man damit immer noch ein lebenswertes Leben führen kann. Die Nebenwirkungen sind je nach Medikament und Dosierung manchmal kaum auszuhalten. Vielleicht mag sie ja selbst mal in einem Forum mitschreiben, wenn es ihr besser geht... So wie Du es beschrieben hast, denke ich schon, dass sie unter paranoider Schizophrenie leidet und wohl auch Stimmen hört, die sie für die anderer Leute hält.

Es gibt immer die Möglichkeit, dass es wieder besser wird, aber sie muss sehr an sich arbeiten und feststellen, was ihr wichtig im Leben ist. Nur Medikamente bringen gar nichts. Wenn sie innere Konflikte hat, werden die Symptome immer wieder durchbrechen. Und noch eins: Eine starke religiöse Gesinnung kann auch zum fortwährenden Aufflackern der Krankheit führen, weil man die Symptome auf jeden Fall mit religiösen Aspekten in Verbindung bringen wird.

Und noch etwas: Schau, dass Euer Kind nicht unter der Erkrankung der Mutter leidet. Ein Fünfjähriges kann man mit den falschen Aussagen oder merkwürdigem Verhalten sehr verunsichern was unter Umständen auch zu einer Erkrankung führen kann. Es muss unbedingt Rücksicht auf das Kind genommen werden! Es gibt Familientherapie, wo die Kernfamilie betreut wird. Ich würde Dir auf jeden Fall raten, das Kind miteinzubinden und später, wenn es ihr besser geht, auch Deine Frau dazuzuholen.

Wegen der Therapie würde ich an Deiner Stelle den Hausarzt ansprechen, der eine Überweisung schreiben kann.

Hier ein Link zu meiner HP, wo ich meine Geschichte aufgeschrieben habe: http://alxdo.jimdo.com/startseite/erfahr...richt-psychose/

Noch ein Link zum Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker: http://www.psychiatrie.de/familienselbsthilfe

LG,


LG,
Molly

Mein Wahlspruch: Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft!
zuletzt bearbeitet 17.07.2014 17:28 | nach oben springen

#6

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 17.07.2014 19:45
von Isabell (gelöscht)
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Hi Darklight,

ein paar Fragen kann ich dir schon beantworten, denke ich. Fixierung ist grundsätzlich bei Selbst- oder Fremdgefährdung möglich. Mit einer Vorsorgevollmacht hättest du das möglicherweise ausschließen können, wenigstens in der Theorie. Fixierungen fallen in den Bereich der Zwangsbehandlung und gegen die kann man sich rechtlich absichern. Erkundige dich am besten mal über eine Patverfue oder ein Psychiatrisches Testament, die sind dafür vorgesehen. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass es zwischen Theorie und Praxis große Unterschiede gibt und ich kann nicht beurteilen, ob solche Willenserklärungen von Ärzten im Notfall dann tatsächlich anerkannt werden.

Die Schweigepflichtsentbindung kann meines Wissens auch vom Betreuer deiner Frau vorgenommen werden.

Soweit ich weiß, können EU-Renten direkt im Krankenhaus beantragt werden, ja. Von einem anderen Forumsmitglied weiß ich, dass ihm das in der Klinik auch so vorgeschlagen wurde. Allerdings kann es passieren, dass die Rente nicht sofort bewilligt wird und erst noch Reha Maßnahmen oder andere Therapieversuche erfolgen müssen.

LG und alles Gute,
Isa


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#7

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 17.07.2014 20:35
von Snoopyyy | 135 Beiträge | 212 Punkte
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Fixierungen haben meiner Meinung nach folgende Auswirkung auf den betroffenen Menschen:
Bruch des eigenen Willens, Lebenswillens und des eigenen Verstandes
Abstempelung bei den ihren bekannten Personen/Familie
für Forschungszwecken offen

Die Herbeiführung dieses Zustandes kam defintiv nicht von einer Gefährdung anderer oder der eigenen Personen außerhalb der Psychatrie.
Die Herbeiführung davon kam defintiv daher, dass jemand entschieden hat eine mögliche Gefährdung zu interpretieren und sie zwanghaft zu einem Aufenthalt/nahme von Medikamenten zu zwingen.

Ich glaube kaum das eine Mutter freiwillig jemanden körperlichen Schaden zufügen möchte und deshalb ist diese Behandlung/Folterung

Soviel zu diesem Thema.


zuletzt bearbeitet 17.07.2014 20:36 | nach oben springen

#8

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 18.07.2014 12:27
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Entschuldigung meiner gestrigen Antwort, sie war etwas extrem formuliert.
Auf der anderen Seite kann es auch nicht schaden dies mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.


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#9

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 18.07.2014 12:58
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Die "Fixierung" ist "normalerweise" ein letztes Mittel, mit dem das Personal der Psychiatrie einen Patienten vorrübergehend davon abhalten kann aufgrund von bedeutendem Verlust der Zurechnungsfähigkeit für sich oder andere (Mitpatienten, Pflegepersonal...) direkt schädliche Handlungen auszuführen, wenn andere Methoden nicht mehr greifen. Dazu gibt es noch die Zwangsbehandlung mit stark sedierenden Medikamenten. Natürlich sind das recht grausames Mittel, das in jedem davon betroffenen Wunden hinterlassen werden. Es gibt auch vielfach Diskussionen und Berichte darüber, wie dieses Mittel auch ungerechtfertigt missbraucht werden kann oder wird. Deswegen sollte man Wut darüber nicht unbedingt mit Unverständnis begegnen, und ich finde schon richtig wenn der Fragesteller den genauen Grund und Ablauf dieser Maßname hinterfragt! Einen gewissen Frei- und Ermessensspielrauch hat das Klinikpersonal dabei meines Wissens nach natürlich schon.


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#10

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 18.07.2014 12:59
von darklight (gelöscht)
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@Snoopyyy

Die Antwort konnte ich ohnehin nicht ernstnehmen.

Es ist naiv anzunehmen, dass sich ein Psychotiker in einem Wahn immer so beeinflussen lässt, dasss Fixierung nie notwendig wird.
Wenn er sich selbst gefährdet oder andere, muss eingegriffen werden.


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#11

RE: Neu hier - als Angehöriger

in Treffpunkt für Angehörige 18.07.2014 14:55
von Snoopyyy | 135 Beiträge | 212 Punkte
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Danke für deine ehrliche Antwort und auch für deine Skepsis, die du an den Tag legst.

Allerdings bin ich mir eben recht sicher, dass wenn dir der richtige Umgang mit deiner Frau ans Herz gelegt worden wäre, dann wäre eure Situation nie so eskaliert.(Ich sehe es ja an Beispielen aus deinem Post)
Zusätzlich natürlich zu einer besseren Unterstützung für deine Frau.

Was genau jetzt eure Situation und Vergangenheit ist, weiß ich natürlich trotzdem nicht!

Ich kann dir jedoch ans Herz legen, dass du manche Informationen nicht zu leichtfertig vom Tisch wischen solltest.

Ich wünsche euch nur das beste!


1 Mitglied findet das nicht so toll!
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