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#1

Doku zum Thema Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 10.07.2014 23:41
von Molly | 2.757 Beiträge | 12912 Punkte
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Diesen Link hat eine Bekannte in Facebook gepostet. Ich dachte, ich verlinke das Video auch mal hier. Ich hab es ob der späten Stunde noch nicht komplett angeschaut, aber es scheint sehr gut zu sein.


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#2

RE: Doku zum Thema Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 11.07.2014 13:30
von Hirnsehprogramm | 1.190 Beiträge | 2253 Punkte
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Danke für das Video. Ich hatte es mir gestern Nacht noch komplett angesehen. Es ist eine interessante Sichtweise darauf, wie diese beiden Fälle und speziell der eine durch behutsame psychologische Eingriffe und auch Mut seitens der Betroffenen einen guten Ausgang haben konnten. Auch wenn das 1300(!) Therapiestunden bei der einen gebraucht hatte. Es macht auch Mut, vor allem diese beiden Frauen zu sehen und wie sie drauf sind, dass man noch aus dem schlimmsten wieder rauskommen kann und ein glückliches Leben führen kann.


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#3

RE: Doku zum Thema Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 11.07.2014 20:32
von Molly | 2.757 Beiträge | 12912 Punkte
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Ich habs mir dann auch noch angeschaut. Bin bis nach 1 Uhr drangesessen.

Ich frage mich, ob die Aussagen allgemein anwendbar, oder ob es nur Einzelerfolge sind. Ich merke halt, dass meine Stimmen innerhalb weniger Wochen wieder mehr und besser verständlich werden, wenn ich reduziere oder absetze.

Wahrscheinlich würde meine Krankenkasse eine Jahre dauernde Psychotherapie/analyse auch nicht zahlen. Früher hätte ich Lust auf so was gehabt. Inzwischen will ich nur noch meine Ruhe vor Selbstreflexion haben. Es geht mir mit den Medikamenten trotz leichten Symptomen so weit ganz gut und die Krankheit finanziert mir durch Rente, Unterhalt und Teilhabe am Arbeitsleben inzwischen mein Leben. Es wäre leider Selbstzerstörerisch, gesund zu werden.

Höchstens könnte man, wenn man durch Psychotherapie/analyse gesund geworden ist, die Pharma und die behandelnden Psychiater auf Schadensersatz verklagen.


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zuletzt bearbeitet 11.07.2014 20:35 | nach oben springen

#4

RE: Doku zum Thema Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 11.07.2014 20:52
von Hirnsehprogramm | 1.190 Beiträge | 2253 Punkte
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Ärzte verklagen, die nach dem anerkannten Stand der Forschung handelten, auch wenn diese falsch gelegen hat, wird glaube ich ziemlich ergebnislos sein.

Diese beiden Fälle, die dort gebracht wurden, waren auch teils recht spezifisch - extrem harte Kindheit/Jugend, früher Ausbruch, sehr starke Symptome mit ausgeprägtem Rückzug. Vielleicht war es eben charakteristisch für diese Fälle, dass nach einem Wiedererlangen des völlig gestörten Vertrauens in die Welt eben die Symptome nachliessen. Es gibt aber auch durchaus Schizophreniefälle, die wie aus heiterem Himmel getroffen werden, bei denen diese Art der Therapie vielleicht garnicht greifen würde? Auch die starke Medikamentenkritik fand ich zu einseitig formuliert - ich halte es aus dem Bauch heraus durchaus für sinnvoll, Symptome mit ihnen zu dämpfen, bzw. starke Unruhezustände zu lindern, aber es ist eben eine Frage der Dosierung und der Stärke des Medikaments! Ich bin aber auch der Ansicht, dass Erkrankte generell mehr gesprächstherapeutische Betreuung geniessen sollten, bzw überhaupt erst.

Schön fand ich die Aussagen, dass die Lehrmedizin der Ansicht war/ist, sich garnicht erst auf die Gedankenwelten der Schizophrenen einzulassen, und die Gegenaussagen, dass eigentlich genau dies nötig sei um psychotherapeutisch überhaupt etwas bewirken zu können! Mir kam es in meiner Zeit in den Psychiatrien auch so vor, dass NULL auf sowas eingegangen wurde, wenn, dann nur oberflächlich als Äusserung ob Symptome da waren oder nicht. Ich denke noch an eine Szene in der Psychoedukation, wo die üblichen Sachen wie die Vulnerabilität, Drittelkurven und Schubverläufe von einer "therapeutin" angesprochen wurden, und auch unbeholfen "diskutiert" wurde, aber als eine Patientin eine offensichtliche Wahnvorstellung überzeugt äusserte, wurde überhaupt nicht darauf eingegangen sondern die Äusserung schlichtweg ignoriert! So kann das nicht funktionieren.


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#5

RE: Doku zum Thema Schizophrenie

in Schizophrenie in den Medien 12.07.2014 23:50
von Molly | 2.757 Beiträge | 12912 Punkte
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Ich vermute, das ignorieren von solchen Äußerungen hängt damit zusammen, dass man bemüht ist die Symptome sich erst gar nicht verfestigen zu lassen, indem man zu viel darüber spricht. Man macht ja mit der Zeit die Erfahrung, dass Ablenkung helfen kann, wie wir gerade erst im Thread von Emily geschrieben haben. Leider kann das meiner Meinung im Anfangsstadium kaum von Erfolg gekrönt sein, weil man viel zu verfangen in der neuen Wahrnehmung ist und vor allem auch weil der Patient beleidigt ist wenn er ignoriert wird (vor allem wird ihm auch der Sinn des Ignorierens vorenthalten), und sich dann noch mehr in seine Innenwelt verkriecht.


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zuletzt bearbeitet 13.07.2014 00:17 | nach oben springen


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