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#1

Zuviele Medikamente

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.07.2014 06:05
von Sweet-ladyxx (gelöscht)
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Hi Leute wollte mal eure Meinung dazu hören. Ich kenne jemanden, der bekommt gegen Psychose Clozapin, Haloperidol,chlorprothixen, beperiden und valproat.ich finde,dass es schon ne Menge an Tabletten sind. An manchen Tagen ist er in seiner Reaktion verlangsamt und reagiert verspätet. Kann es damit zusammen hängen, dass er mal die Tabletten nicht nimmt? Und ist es normal so viele Tabletten auf einen Schlag zu bekommen ?


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#2

RE: Zuviele Medikamente

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.07.2014 11:39
von Amun (gelöscht)
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Hallo,

das ist schon krass wieviel er bekommt, ich denke dass das zu viel ist. Nehme selbst nur 2 Medikamente wovon ich eines absetzen werde.


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#3

RE: Zuviele Medikamente

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.07.2014 14:39
von Sweet-ladyxx (gelöscht)
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Hi danke für deine Antwort. Welche Medikamente nimmst du? Und kann man einige Tabletten reduzieren? Er nimmt 250mg clozapin. Wie merkt man, dass derjenige die Tabletten nicht genommen hat ?


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#4

RE: Zuviele Medikamente

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.07.2014 14:44
von Amun (gelöscht)
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Hallo nochmal,

ich nehme z.Z. 2 Medikamente wovon ich eines wieder weglassen kann.
Eigentlich merkt man das nicht wenn man 1 Tag die weglässt (zumindest merkt man das bei mir nicht).
Wenn er sie allerdings regelmäßig weglässt, oder sogar für Wochen ganz, dann kann es sein dass er wieder psychotisch wird.
d.h. er bekommt einen Rückfall. Er sollte trotzdem mal mit seinem Arzt sprechen weil ich denke er wird total zugepumpt mit Medikamenten.


Ich nehme 10mg Abilify in der früh und 2mg Fluanxol Abends, Fluaxol will ich aber wieder weglassen da es nichts bringt.

mfg,

Amun


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#5

RE: Zuviele Medikamente

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.07.2014 15:20
von Sweet-ladyxx (gelöscht)
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Ich kenn den nicht wie er vorher war ohne die vielen Tabletten . Ich merke nur an Verhaltensweisen wie verspätete Reaktion und dyskinesen dass er die Tabletten nicht nimmt oder vielleicht verträgt er die auch nicht. Aber das kommt ab und zu mal vor. Ansonsten ist er normal. Hängt das mit der Dosis zusammen?


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#6

RE: Zuviele Medikamente

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.07.2014 17:00
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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Also das ist schon ein heftiger Cocktail an Medikamenten.
Ich hatte mit zwei Medikamenten angefangen (Sertralin und Seroquel/Quetiapin Retard) wovon ich nur noch das Seroquel/Quetiapin nehme. Hatte vor kurzem mal steigern müssen aber dann wieder auf Erhaltungsdosis.
Kann mir vorstellen, dass dein Freund Probleme bekommt, wenn er den Cocktail nicht regelmäßig nimmt, da ja alles irgendwo seine Wirkung entfaltet. Ob das sein muss, würde ich mal den Arzt fragen und bei Beschwerden nachhaken oder vielleicht sogar eine zweite Meinung einholen.
Was Einschränkungen angeht. Die merke ich mit Zeitversatz, wenn ich meine Dosis nicht regelmäßig nehme. Darauf muss man - wenn man schon Medikamente nimmt - denke ich am meisten achten.


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#7

RE: Zuviele Medikamente

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.07.2014 19:17
von Sweet-ladyxx (gelöscht)
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Hi comfortzone

Wie äußert es sich denn, wenn du die Tabletten absetzt?
Er hat gesagt, er sei beim Arzt gewesen weil er clozapin absetzen wollte, doch der Arzt ist dagegen was kann man da machen?
Ich mein die müssten doch auf Patienten eingehen. Meiner Meinung nach ist es auch ganz schön viel Zeug und da kann man doch was davon absetzen oder?


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#8

RE: Zuviele Medikamente

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 01.07.2014 21:50
von comfortzone | 394 Beiträge | 533 Punkte
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Hi Sweet-ladyxx,

wenn ich die Medikamente nicht regelmäßig nehme oder gar mal ein paar Tage nicht nehme, dann nimmt bei mir die Gedankenflut zu und ich bin nicht so ganz bei der Sache und öfters in meiner "eigenen Welt" (um es kurzzufassen).
Nebenher Falle ich dann auch zügig in alte Muster und mache die Nacht zum Tage mit viel Unproduktivität. Ich habe dann das Gefühl, dass die Zeit mitunter schneller vergeht.
Im Nachhinein sind da doch vielleicht ein paar Parallelen zum Verhalten deines Freundes, der wie du schriebst manchmal reaktionsträge oder so ist.
Meine Ärzte (Therapeutin und Psychiater) sind gegen zu viele Medikamente. Ich hatte mal mit einem Antideprissivum angefangen, wo man sich noch nicht sicher war und zuerst an Depression dachte. Das Zeug wurde dann aber sehr langsam ausgeschlichen und parallel wurde das Neuraleptikum eingeschlichen.
Solange es nicht unbedingt sein muss, soll nur eine "Stellschraube" vorhanden sein. Ich bin mit meiner Dosierung nicht am Limit und habe für spezielle Fälle einen Spielraum nach oben. So habe ich vor wenigen Wochen auch mal kurzfristig aufdosiert und anschließend wieder herunterdosiert.
Ich nehme eine recht hohe Dosis (900mg über den Tag zweimal verteilt) und vielleicht könnte man diese mit weiteren Medikamenten herunterdosieren, aber dann wirds mit der Übersicht der "Stellschrauben" schwierig nach dem Motto "Was reduziere ich jetzt, was dosiere ich auf, was schleiche ich aus etc". Mich schränkt die Dosis aber auch nicht ein und ich muss regelmäßig mein Blut untersuchen lassen, damit die Leber oder so nicht leiden.

Was den Arzt deines Freundes angeht. Wenn der nicht auf deinen Freund eingeht, ist er wahrscheinlich beim falschen. Ich bin zwar nicht so gesprächig, aber Medikamente hinterfrage ich eigentlich immer und so bekomme ich auch immer breit erklärt wieso, weshalb, warum ich was in welcher Dosierung bekomme und was die Optionen sind.

Wenn der Arzt deines Freundes nur was verschreibt ohne weiter darauf einzugehen, würde ich mich nicht sicher wiegen. Zum Beispiel kann es ja durchaus sein, dass dein Freund irgendwas vom Cocktail nicht verträgt und bei der Mixtur herauszufinden, was da los, ist denke ich nicht leicht.
Dein Freund hat jetzt nun den Salat und sollte vielleicht eine zweite Meinung einholen. Jeder Arzt tickt anders.
Denke da hier im Forum keine Ärtze unterwegs sind, sollte dein Freund diesen Schritt mal probieren.


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#9

RE: Zuviele Medikamente

in Apotheke: Von Anafranil bis Zyprexa 03.07.2014 14:52
von Hirnsehprogramm | 1.189 Beiträge | 2250 Punkte
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Du sagst er bekommt Clozapin und Haloperidol? Aber nicht in welcher Dosierung? Haloperidol ist eigentlich noch das stärkere Mittel. Er scheint's ja nicht gut zu vertragen, das sieht man an den anderen Medikamenten gegen die Nebenwirkungen der beiden Neuroleptika.

Wenn er das nicht einigermassen regelmässig nimmt, kann es natürlich sein, dass durch das Auf und Ab das System durcheinander gerät, und dadurch unangenehme Effekte entstehen. Andererseits bei 2 starken Neuroleptika können die Ausfälle auch von diesen kommen, vor allem wenn sie hoch dosiert sind. Habe da auch mal jemanden erlebt, auf Haldol, der hatte auch zeitweise diese extrem verspäteten Reaktionen, etwa wenn man ihn angesprochen hatte.

Manchmal ist zuviel eben zu viel. Rechtfertigen denn die Heftigkeit seiner anfänglichen Erkrankung oder dauerhafte für ihn quälende oder für andere gefährliche Zustände eine Behandlung mit so starken Mitteln? Wenn du dich z.B. hier umschaust, wirst du sehen, dass viele auf eher schwächeren Neuroleptika und kleiner bis mittlerer Dosis sich ganz gut durchschlagen können, und dadurch auch nicht so sehr mit den Nebenwirkungen dieser Mittel zu kämpfen haben. Ich finde, wenn ihm die Nebenwirkungen so heftig zu schaffen machen, und nicht die Gefahr besteht, dass er sonst grosse Dummheiten machen könnte, sollte sich ein Psychiater schon noch auf Diskussionen über Veränderungen an der Medikation zu etwas verträglicherem hin einlassen können!


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