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#1

Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 22.04.2014 12:24
von Pittiplatsch (gelöscht)
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Hallo alle zusammen!
Ich habe einen Bruder, der seit ca. 4 Jahren an schizophrener Psychose erkrankt ist. Er hat 2 Klinikaufenthalte mittlerweile hinter sich.
Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihm, zumindest denke ich das. Leider wohnen wir sehr weit voneinander entfernt. Ich telefoniere meistens nur mit ihm und je nach Tagesform ist er mal gesprächiger und mal nicht. Prinzipiell habe ich aber das Gefühl es geht ihm gar nicht gut.
Zur Geschichte: Damals, als er das erste Mal erkrankte war er in meiner Nähe und ich habe ihn während seinem ersten Klinikaufenthalt begleitet. Damals dachte ich nach seiner Entlassung, das es wieder aufwärts geht. Nach der Klinik und einer längeren Pause versuchte er wieder ein Praktikum zu machen und wieder zu studieren, was leider nicht klappte. Dann versuchte er sich einen Traum zu erfüllen und wollte im Ausland arbeiten, wo er aber bereits auf dem Hinflug einen Rückfall bekam, was den zweiten Klinikaufenthalt mit sich brachte. Dann hatte er letztes Jahr sogar vorübergehend einen Job, aber nur befristet. Zwischendurch hat er sich immer wieder bei meinen Eltern zurückgezogen.
Er versucht seine Krankheit in der Öffentlichkeit geheimzuhalten. Nimmt keinerlei Hilfe von außen an. Er will es so schaffen. Aber nichts, was er bis jetzt begonnen hat, hat ihm Spaß gemacht. Er zieht sich immer mehr zurück. Das Arbeitsamt sitzt ihm auch im Nacken.
Letzten Oktober hat er seine Medikamente abgesetzt. Ich war skeptisch, aber hab es akzeptiert. Er hat jetzt seitdem starke Konzentrationsstörungen, wieder Symptome einer Psychose und laut Telefonat mit meiner Tante wird er aggressiv, hat einen Stuhl gegen die Wand geschmissen. Meine Eltern sind total machtlos und einfach nur am Ende. Glaub, sie brauchen selbst psychologische Hilfe. Ich habe ihnen schon öfter nahegelegt sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen, vielleicht eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen u.ä.
Jedenfalls versuche ich jetzt auf diesem Weg ein paar Tipps zu bekommen wie man ihm helfen kann (und meinen Eltern) ohne das er sich falsch verstanden fühlt. Ich habe nä Woche Urlaub und habe mir vorgenommen nach Hause zu fahren und möchte, wenn möglich, helfen. Es geht einfach nicht mehr so weiter. Alle drei sind am Ende!!! Was kann man nur tun?
LG Pittiplatsch


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#2

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 22.04.2014 14:31
von Serendipity | 279 Beiträge | 781 Punkte
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Hey Pittiplatsch

Leider kann man niemandem helfen, der nicht erkennt, daß er Probleme hat .
Bei Selbst- und Fremdgefährdung gibt es das Mittel der Einweisung in eine psychiatrische Anstalt gegen den Willen des Betroffen,
was natürlich Gewalt bedeutet .

Bitte achte sehr gut auf Dich, wenn Du zu Deiner Familie fährst und geh nicht über Deine eigenen körperlichen und psychischen Grenzen bei deinem Hilfeversuch!!! Hast Du Kontakt zu anderen Angehörigen?

Tut mir leid, daß die Hilfsmöglichkeiten sehr beschränkt sind.
Die gesetzliche Lage ist im Moment eben eher so, die Betroffenen nicht zu zwingen, solang sie sich und andere nicht gefährden.
Das hat den Preis, daß die Angehörigen viel aushalten müssen .
Alles nicht optimal ...


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#3

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 22.04.2014 17:12
von Pittiplatsch (gelöscht)
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Danke für deine Antwort Serendipity
Ich weiß, dass mein Einfluss nur beschränkt ist, aber ich werde es dennoch versuchen.
Wir sind eine sehr große Familie und jeder versucht ihm zu helfen, aber kaum einer findet Zugang zu ihm.
Damals kurz nach der Diagnose, ging es mir auch sehr schlecht, deswegen weiß ich, wieviel ich vertragen kann. Ich versuche ihn auch wie jeden anderen zu behandeln, solange das möglich ist, dazu gehört auch ihm meinen Standpunkt klarzumachen.
Dazu kommt ja noch die zweite Baustelle: meine Eltern. Sie kann ich ja auch nicht zu irgendetwas zwingen
Und wenn das alles nichts bringt, dann werde ich mich wohl oder übel distanzieren müssen. Aber werde ihm auch klarmachen, wenn er Hilfe braucht, bin ich jederzeit für ihn da.
Was die Zwangseinweisung betrifft: Es ist eigentlich gut so, dass es das nur in Ausnahmefällen gibt. Ich denke, es würde sonst eine Menge Missbrauch geben. Auch wenn man oft machtlos daneben steht.
LG


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#4

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 22.04.2014 22:08
von Pittiplatsch (gelöscht)
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Danke! Ich werde es ihm mal vorschlagen. Mit den Psychiatern ist es so eine Sache, in der Gegend in der er wohnt ist die Auswahl sehr gering. Allein der Gang zum Psychologen ist immer sehr weit. Mal sehen was sich machen lässt.
Lg


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#5

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 22.04.2014 23:55
von Garfield (gelöscht)
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Bedarfsmedikation funktioniert nur wenn man in der Lage ist zu reflektieren daß JETZT gerade psychotische Symptome im Anmarsch sind gegen die man etwsa tun muss.

Es ist also sowohl Krankheitseinsicht nötig als auch die Fähigkeit sich selbst soweit zu beobachten daß man auch merkt wann man sie nehmen muss.


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#6

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2014 22:41
von Pittiplatsch (gelöscht)
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Was die Krankheitseinsicht betrifft: Er merkt schon, das Symptome da sind und das es ihm nicht gut geht. Er hatte halt große Probleme, was die Nebenwirkungen der Medis betrifft, v.a. die ständige Müdigkeit. Er weigert sich nur Hilfe von außen anzunehmen, z.B. eine psychologisch betreute Einrichtung zu besuchen, die ihm wieder ins Berufsleben hilft oder einen Behindertenausweis zu beantragen, vorübergehende Berentung o.ä., auch um meine Eltern etwas finanziell zu entlasten. Er denkt, dann wird er von der Gesellschaft abgestempelt. Vielleicht lieg ich falsch, aber ich bin der Meinung, wenn man offen mit der Krankheit umgeht, z.B. gegenüber Arbeitgebern (er soll es ja nicht in die Welt hinausschreien), können die Ihn ganz anders einschätzen, als wenn er es verheimlicht und er dann den Job wieder verliert, weil er vielleicht zu langsam ist oder als ´komisch` abgestempelt wird. Ich weiß auch, das es genug Arbeitgeber abschreckt, aber es gibt doch auch noch gute Menschen auf der Welt, oder?
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Und momentan hat er auch extreme Konzentrationsstörungen, das er gar nicht arbeiten könnte. Kriegt man das auch wieder in den Griff?
Ich hab schon wieder ein schlechtes Gewissen, das ich das alles hinter seinem Rücken öffentlich erzähle. Hab Angst er fühlt sich hintergangen.
Ich danke euch jetzt schon für eure Antworten.
LG Pittiplatsch


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#7

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 23.04.2014 23:17
von Delphine | 335 Beiträge | 512 Punkte
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Hallo Pittiplatsch,

was Arbeitgeber und gute Menschen angeht: Meiner Meinung wiederspricht sich das etwas. Ich glaube, wenn man anfängt zu arbeiten muss man sich erst auch einen Ruf in der Arbeit erarbeiten - wenn der gut ist dann ja dann könnte man sich evtl outen. Mir hat mal ein Psychiater gesagt ich soll es verheimlichen, daß ging jahrelang gut bis ich ne schwere Krise hatte. Daraufhin habe ich einen Schwerbehindertenausweis mir beantragt und abgegeben - ich denke die Leute bei der Arbeit denken ich habe Depressionen. Ich habe nur mal der Betriebsärztin glaube ich mal meine Diagnosen erzählt und habe sie um die ärztliche Schweigepflicht gebeten. ...

Brauchst keine schlechtes Gewissen haben machst es ja um ihm helfen zu können.

Berentung würde ich nur im Notfall machen - ich an seiner Stelle würde schauen, dass ich ne medizinische Reha und im anschluss ne berufliche Reha bekäme.
Ich selber war mal in ner med Reha und mir wurde zwar nicht geholfen, aber ne Mitpatientin hat sehr davon profitiert ... Sie ist in einem sehr benebelten Zustand (von den Medis) angereist und wurde dann dort gut umgestellt. Klar man kann das auch in der Psychiatrie machen, aber ich war schon dreimal in der Psychiatrie und zweimal in med Rehas und würde daher die Reha vorziehen.

Ich glaube auch, dass es seinem Selbstwert nicht auf dauer gut tut, wenn er sich im jetzigen Zustand (bzw. wenn es ihm bissle besser geht als jetzt) immer wieder Arbeitsplätze sucht und sie nicht halten kann wegen der Krankheit

Drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du zu ihm durch kommst

Grüssle
Delphine


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#8

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 24.04.2014 00:02
von Joseph | 140 Beiträge | 304 Punkte
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Wenn die Seele leidet braucht man Hoffnung.
Und nur Gott kann die Seele heilen.

Er erhoert Gebete.

_____________________________________________
LOVE NEVER FAILS


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#9

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 24.04.2014 10:38
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Zitat von Pittiplatsch im Beitrag #6

Und momentan hat er auch extreme Konzentrationsstörungen, das er gar nicht arbeiten könnte. Kriegt man das auch wieder in den Griff?
Ich hab schon wieder ein schlechtes Gewissen, das ich das alles hinter seinem Rücken öffentlich erzähle. Hab Angst er fühlt sich hintergangen.




Hi,

Ob "man" das wieder in den Griff bekommt? Die Perspektive ist nicht wirklich absehbar, im allgemeinen sagt man daß ein Drittel nach einer Psychose wieder voll ausheilt, ein Drittel auch mit Hilfe von Medikamenten dauerhaft stabil und auch wieder arbeitsfähig wird mit nur geringen Einschränkungen, und ein Drittel dauerhaft auf der Psychose hängenbleibt.

Da dein Bruder die Behandlung verweigert und keine echte Krankheitseinsicht hat sieht die Perspektive eher düster aus. Das muss man ganz ehrlich so sagen.


Schlechtes Gewissen? Da der akut psychotische Mensch keine Krankheitseinsicht hat und was die Krankheit angeht nicht zurechnungsfähig ist ist es auch kein Hintergehen sich zu informieren und auch gegen den Willen des Betroffenen Massnahmen anzuleiern.

Ich denke ihr solltest euch beim sozialpsychiatrischen Dienst eurer Gemeinde beraten lassen wie weiter vorzugehen ist, vor allem auch da der Kranke auf Kosten der Eltern lebt ohne arbeitsfähig zu sein oder sich um Sozialleistungen für seinen Lebensunterhalt zu bemühen. Das muss man so nicht hinnehmen. Ich würde auch sagen, wenn er Mobiliar zertrümmert ist der Punkt der Fremdgefährdung eingetreten und man kann ihn einweisen lassen. Ich würde ihn auch auf Dauer nicht mehr dort wohnen lassen wenn er derart destruktiv agiert, das ist nicht mehr zuzumuten.


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#10

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 24.04.2014 13:57
von Serendipity | 279 Beiträge | 781 Punkte
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Leider findet man als Betroffener im Hilfesystem nur Aufnahme, wenn man bereit ist, die verordneten Medikamente zu nehmen. Mir haben die - außer greulichen Nebenwirkungen - nichts gebracht, im Gegenteil meinen Zustand nur verschlimmert. Darum kann ich seine Ablehnung gut verstehen. Andererseits gab es nur ganz wenige Alternativprogramme ohne Medikamente, die aber jeweils nur Forschungsprojekte waren und nach kurzer Zeit wieder eingestellt wurden.

Ich persönlich litt für ca. 10 Jahre an schweren Symptomen und bin seit 2. August 2000 symptomfrei, bin allerdings berentet und habe keinen Arbeitsstreß. Wie Joseph schon gesagt hat, meine auch ich, daß wirklich helfen nur Christus kann. Bei mir hat die Psychiatrie versagt und ich mußte mir meinen eigenen Weg suchen.

Abgesehen davon habe ich Ansätze von psychologischer Hilfe gefunden unter den Stichwörtern:
Maastricht-Interview von Marius Romme (= Hilfe für Stimmenhörer, bei denen die Stimmen nicht durch Medikamente weggehen)
Netzwerk Stimmenhörer
Windhorse-Projekt von Ed Podvoll (= Buddhistische Psychologie; existiert in abgewandelter Form heute noch)
Soteria-Projekt (war nur Universitätsstudie und ist abgelaufen)

Gibt leider nur sehr vereinzelt Initiativen und Überlegungen zur Unterstützung von Betroffenen ohne Medikamente.


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#11

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 24.04.2014 18:02
von Garfield (gelöscht)
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Hier in München gibt es so weit ich weiss noch eine Soteria Station. Aber auch die arbeiten nicht medikamentenfrei sondern "nur" medikamentensparsam weil deren Erfahrung über die jahre war daß ganz medikamentenfrei regelmässig nicht weiter bringt.


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#12

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 27.04.2014 11:40
von Caroline291 (gelöscht)
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Hallo Pittiplatsch, viel Glück in dem Ganzen. Vielleicht mehr als bei uns!


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#13

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 20.05.2014 14:41
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Hallo. Bin seit einer Woche wieder zu Hause und habe hoffentlich ein bisschen erreicht.
Ich war mit ihm beim Arzt. Er hat Abilify verschrieben bekommen, die 1. Woche 1x10mg und ab der 2. Woche 20mg (bin mir nicht mehr sicher ob es mg waren). Die ersten Tage hat er sie wohl genommen aber dann hat er sie heimlich ausgespuckt. Und wurde, laut meiner Mutter, immer verwirrter. Er hat wohl an einem Tag nicht mal meinen Vater erkannt.
Sein Psychologe ist der Meinung er bräuchte keine Medikamente, nur viele Gespräche! Aber wir merken doch, dass es ihm schlechter geht. Arbeiten Psychiater und Psychologen eigentlich auch mal zusammen?
Er ist jetzt auch in der Tagesklinik angemeldet. Fand es nach dem 1. Tag aber schon furchtbar, v.a. die ganzen Gruppengespräche; ok das kann ich schon verstehen.
Wir wollen jetzt mal mit einer Soteria Einrichtung Kontakt aufnehmen. Vielleicht wär das was. Aber die haben bestimmt lange Wartezeiten, wenn die Einrichtung das hält, was sie verspricht.
Hat jemand Erfahrungen mit Soteria und kann was erzählen?
LG


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#14

RE: Hilfe für meine Familie

in Treffpunkt für Angehörige 20.05.2014 15:12
von Caroline291 (gelöscht)
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Hallo Pittiplatsch, dir hoffentlich mehr Erfolg in deiner Geschichte als bei mir.


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