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24
November
2017

TMS Studie Ankunft

Hallo zusammen, ich bin in Tübingen angekommen und habe in der Klinik eingescheckt. Ich habe ein sehr schönes Zimmer auf der Privatstation bekommen obwohl ich Kassenpatient bin. Das finde ich wirklich sehr nett. Bisher wurde mir Blut abgenommen und ein EKG geschrieben. Weil meine Ärztin mir immer hartnäckig die Diagnosen Zwang und Persönlichkeitsstörung und sonstige Psychose gibt, wurde mittels unterschiedlicher Fragebögen meine Diagnose erneut geprüft. Ergebnis es ist wohl doch die ganz normale F20 und sonst nichts, ich wusste es die ganze Zeit über. Heute Nachmittag geht dann die erste Testung für die TMS los, ich bin schon ganz nervös. Ich konnte die letzte Nacht auch fast nicht schlafen, ich muss jetzt mal runter von der Palme.
Ausserdem nehme ich an den ganz normalen Wochenprogrammen teil, also Ergotherapie, Musiktherapie...
Viele Grüße an euch von Melisse
Melisse sollte ich vielleicht mal als Tee trinken!

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Melisse Heute 11:25
23
November
2017

Donnerstag - Archetypen -

Ich schreibe nur kurz, weil ich wirklich nötig Schlaf brauche. Samstag oder vielleicht besser Sonntag habe ich wieder mehr Muse.

Heute sind wir über ein Buch in unserer Bücherschau in Karlsruhe auf das Thema Archetypen gestoßen. Jetzt habe ich vorhin einen Test dazu gefunden. Es ist ziemlich interessant festzustellen, dass das Ergebnis tatsächlich zutreffend ist. Ich glaube, vor seeeehr langer Zeit hatte ich im Forum schon mal etwas dazu gepostet. Ich finde es jetzt aber nicht mehr. Vielleicht wollt ihr es ja auch mal probieren?

http://www.dicon-heitbrink-consulting.de.../typentest.html

Das ist mein Ergebnis:

http://www.dicon-heitbrink-consulting.de.../typentest.html

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly Gestern 21:26
22
November
2017

Es läuft ganz gut

Er scheint meine Gefühle zu erwiedern. Er ist weiterhin nett zu mir. Hab aber irgendwie Zweifel und Angst dass er mich verlässt. Bin anstrengend und klammernd. Würde ihn am liebsten die ganze Zeit um mich haben. Ich weiß das geht nicht und wäre auch zu früh. Kann nicht aus meiner Haut. Schade. Dass es so zwanghaft ist.

2 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 22.11.2017 05:11
20
November
2017

Ich hab's ihm gesagt

Ich hab's nicht so krass ausgedrückt. Nur von einer Stoffwechselerkrankung im Gehirn gesprochen. Er hat nicht weiter gefragt. Sehr gut. Hab gesagt ich muss deswegen Medikamente nehmen. Das war's auch schon. Er hat mich danach behandelt wie immer. Zur Zeit ist er etwas distanzierter. Das macht mir schon wieder Angst und ich mach mich wahnsinnig ob er mich noch mag :-(. Das ist nicht schön und mein altes Schema. Schon übel, es quält mich nämlich. Das gute Gefühl vom Anfang ist weg und die Angst macht sich breit. Warum? Nur weil er sich ein bisschen zurück zieht. Das ist doch ganz normal.

5 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 20.11.2017 07:56
19
November
2017

Samstag - Nacht -

Eigentlich wäre es sinnvoller, schlafen zu gehen. 0.47 Uhr! Wahrscheinlich könnte ich aber noch gar nicht einschlafen, denn ich fühle mich überhaupt nicht müde.

Der Deckenfluter erleuchtet sanft den Teil des Wohnzimmers in dem die Couch steht und es ist angenehm warm. Ich sitze hier mit hochgelegten Beinen, meiner Decke über den Beinen und dem Lappy auf dem Schoß. Die lecker duftende Bratapfelkerze brennt, aber die Wohnung duftet sowieso noch sehr stark nach den Kürbis-Muffins, die ich heute Nachmittag gebacken habe. Zwei davon fielen vorhin bei einer Tasse Kaffee aus der neuen Padmaschine meinen Gelüsten zum Opfer. Das Mäuschen schläft anscheinend. Es ist nichts von ihm zu sehen. Gerade höre ich draußen den Linienbus vorbeifahren.

Heute war ich den ganzen Tag zu Hause. Früh Morgens schaute ich wieder wie jeden Samstag meine Reportagen und ließ nebenbei die Waschmaschine und das Entkalkungsprogramm für den alten Kaffeeautomaten laufen, den ich morgen an meinen lieben Kollegen weitergeben will. Um 10 Uhr begann ich aufzuräumen und das Treppenhaus zu putzen. Danach fegte ich noch die Straße. Oft verfalle ich Samstags in diese schrecklichen Putzorgien, wo die ganze Wohnung fast hasserfüllt ob der schweißtreibenden Arbeit durchgerödelt wird und ich hinterher immer fix und fertig bin. Heute machte ich es einfach so, wie es Spaß macht und gut tut. Mut zur Lücke!

Gerade als ich mit der Straße fertig war, kamen meine Vermieterin und ihr LG mit dem Auto zurück. Sie erzählten mir, dass sie beim Arzt waren. Seit Gestern hat sie beim Husten starke Schmerzen in der linken Rippengegend und nun Angst, dass es vielleicht ein Tumor sein könnte. Der Arzt meinte dann aber, dass es eher eine angebrochene Rippe sein könnte. Sie soll jetzt am Montag zum Röntgen gehen. Keine Ahnung, ob das stimmen kann. Wo sollte sie sich die denn angebrochen haben? Sie ist nach ihrer Hüft-OP ja immer noch im Krankenstand und macht kaum etwas. Mysteriös!

Zu Mittag buk ich mir dann eine TK-Pizza vom Aldi, tat aber extra Kapern, Oliven und Gewürze drauf. Das schmeckte eigentlich recht gut. Danach machte ich mich an die Kürbismuffins mit Zitronenguss und ließ nebenbei das Radio laufen. Ich ärgerte mich ein wenig darüber, dass ich den Kürbis wieder von Hand reiben musste. Das dauert immer Ewigkeiten. Das Ergebnis lohnt sich aber, weil die Dinger so lecker schmecken.

Danach bestellte ich online ein paar Weihnachtsgeschenke. Für meinen Neffen Teile für seine Holzeisenbahn, für meine Tochter einen Roman und für meine Mutter ein Telefonregister, denn das was ich ihr letzthin ausgefüllt habe ist echt nur Schrott. Hatte überhaupt keine Lust, das in der Stadt zusammenzusuchen.

Ich merke gerade, dass ich wieder mal nichts als Alltäglichkeiten zu erzählen habe.

Wahrscheinlich sollte ich doch ins Bett gehen. Wird schon irgendwie klappen, mich in Morpheus Arme zu begeben.

Habe schon wieder eine dreiviertel Stunde an diesen paar Sätzen rumgeschreibselt...

5 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 19.11.2017 01:36
18
November
2017

Hoffnungsvoll

Brilli aufsetzen

Ich trage Hoffnung in mir wie so oft in meinen Leben und weigere mich negativ zu denken und zu fühlen. In mir herrscht ein Automatismus dazu jedes Mal wenn ein Problem im Leben auf mich herabstürzt einen Sprung über die Brücke zu machen und mich dem was da kommt gegenüber zu stellen.

Ich sehe es mir an und suche Lösungen oder Antworten. So auch jetzt und inzwischen ist mir klar dass ich viel zuwenig über mich selbst und meine Wurzeln wusste. Mein zweitältester ist vor kurzem erkrankt und ich bohrte und suchte und musste feststellen dass ich wohl mindestens zwei meiner Kinder etwas vererbt habe was ich selbst nicht wusste.


Nun gut ich könnte nun hergehen und mich grämen dafür aber was nützt es schon?
Nein ich weigere mich so zu denken und ich weigere mich auch uns abzuwerten denn auch wenn wir etwas in uns tragen so haben wir auch vieles was uns besonders macht und ich finde es absolut Wert. Warum sollen nur angepasste Menschen die gerade in diesem strengen kapitalistischen System funktionieren können es wert sein sich zu verbreiten?

Was wäre denn wenn es nur noch solche gäbe? Sicher die Wirtschaft würde es freuen und wir wären vermutlich den kommenden Robotern ähnlicher als uns lieb ist. Es würde vermutlich weniger Psychisch anders tickende Menschen gäben, aber es würde auch vieles fehlen. Die Gesellschaft wäre stummer, starrer und auch gefühlsärmer.

Nein Danke Pflänzchen wie mich und meines gleichen sind es absolut wert und den Börsen ist es vermutlich wurscht denn auch das Gesundheitssystem erfreut sich an denen die Pharmaaktien füttern.
Als ich damals in Rente geschickt wurde habe ich mich schwer getan es zu akzeptieren. Heute sehe ich es ganz anders. Ich habe ein Grundeinkommen und den Rücken von dem System der Unterdrückung frei und kann mein Leben gestalten und darf auch wenn mir es danach ist mal schwach sein und nichts dazu verdienen oder tun.

Dafür gebe ich gerne ab und weiter egal ob an Wissen oder Erfahrungen oder was ich abgeben kann und ich kümmere mich um meine lieben ohne den täglichen Spagat zwischen Arbeitgeber, Kita usw. Es ist wesentlich entspannter so.

Mein Monchichi hat sich ein Herz gefasst und seinen besten Freund der sich bereits seit Wochen sorgen machte alles erklärt was mit ihm los ist. Das freut mich und sie wollen am Wochenende zu seinem Geburtstag sich treffen und Zeit miteinander verbringen. Ich bin super stolz auf ihn dass er den Schritt nach außen wagt statt sich weiter zu verkriechen.

Etwas bedenken habe ich auch denn es ist sein Geburtstag und er müsste seine Medis nehmen dort und Alkohol ? Vermutlich würde er nicht viel trinken aber ich habe selbst bei zwei Cola Bier momentan etwas bedenken.

Ich muss erst noch lernen eine Angehörige zu werden mit Erfahrungen und bin momentan noch absolut in der Windelphase was Psychose anbelangt und übe mich darin ein besseres Greenhorn zu werden. Aber ich habe viel Hoffnung da ich hier doch recht viel lese und weis das auch wir einen guten Weg mit allem finden werden.

Also setze ich meine blaue grüne Brille der Hoffnung fest auf die Nase und arbeite nach vorne, reiß mich zusammen und schenke Vertrauen. Es wird schon werden auch wenn alles seine Zeit braucht und Rückschläge dazu gehören.





Ich wünsche allen Lesern und Mitgliedern hier ein wunderschönes Wochenende


Grüße Jenie

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Jenie 18.11.2017 12:04
17
November
2017

Schwager tot

Heute morgen in der Arbeit erreichte mich die Nachricht, dass mein Schwager gestern Nacht gestorben ist, friedlich im Schlaf. Das war eine monatelange Quälerei, die nun zu Ende ist. Für meine Schwester stellt sich jetzt die Frage, was sie machen will: tatsächlich in unser Miethaus in Leipzig ziehen oder doch in München bleiben, oder, wer weiß, vielleicht sogar hier her kommen? Man wird sehen.

Ich muss noch schauen, ob ich auf die Beerdigung gehe. Sollte ich schon tun, auch wenn wir gerade wieder Schichtwechsel in der Pflege meiner Eltern haben und die andere Kraft nicht so gut ist wie die momentane und alleine nicht gut zurechtkommt mit insbesondere meinem Vater. Das muss irgendwie gehen.

10 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: Sartorius77 17.11.2017 13:59
17
November
2017

Sieben Tage

Ich bin mal wieder bei Facebook gesperrt. Also werde ich hier bloggen. Sonst ist mir langweilig. Ich habe auf Facebook Mark Forster beleidigt. Es war mir eine Genugtuung. Mehr sage ich nicht dazu. Manche Entwicklungen finde ich nur noch ekelhaft. Ich bleibe mal so allgemein.
Heute war der sechste Tag des Zeitungaustragens. Gestern hatte ich zwei Zeitungen übrig, also irgendwo vergessen. Heute ist mir eingefallen, wo das war. Ich habe heute auch keine Zeitungen übrig gehabt. Morgen habe ich eine Woche von dreien geschafft.
In Rostock habe ich mich inzwischen eingelebt. Die Tage gehen ihren Gang. Der Job macht mir Spaß und ich habe eine Routine drin, etwas zu tun. Das stärkt mein Selbstwertgefühl schon sehr. Es ist auch wichtig, etwas zu leisten. Das konnte ich lange Zeit nicht.
Ein bisschen fehlt mir mein Hund. Warum musste er so bissig sein? Er hat mich auch gebissen. Ich hatte ihm nichts getan. Ich habe ihn verkauft, weil in der neuen Wohnung keine Hunde erlaubt sind. Ich soll übrigens eine Anzeige kriegen deswegen.
Meine Gesundheit ist relativ stabil. Neulich hatte ich wieder einen Anfall (Derealisation). Wie immer habe ich mich hingelegt und es ging vorbei. Interessant ist aber der Anlass: Ich habe auf Facebook ein Fake-Profil erstellt. Warum hat mich das getriggert?
Nächsten Montag habe ich ein Date. Naja, es ist nur ein Gespräch über meine Krankheit. Eine Studentin will eine Bachelorarbeit über mich schreiben. Wir haben uns auf Facebook kennengelernt. Das Gespräch wird aber länger dauern und umfangreich werden.
In einem Internetforum habe ich mich zum König von Deutschland ernannt. Prompt bin ich gelöscht worden. Schade, dass man nicht einmal Humor hat heutzutage. Wir Schizophrenen haben es deswegen nicht gerade leichter. Alles wird bierernst genommen.

So vielleicht nachher noch mehr

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: Henri 17.11.2017 09:18
17
November
2017

Ich hab Angst es ihm zu sagen

Wir treffen uns jetzt zwei Wochen. Relativ viel also fast jeden Tag. Wir schreiben auch viel über whats App. Ich hab das Gefühl ich bin nicht ehrlich zu ihm und ich trage es die ganze Zeit mit mir rum. Es schwebt wie ein Damoklesschwert über mir. Was wenn er es nicht verkraftet und mich dann nicht mehr mag. Ich hab Angst es ihm zu sagen. Aber ich muss.

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 17.11.2017 07:03
15
November
2017

Ich hab's noch nicht gesagt

Wie ihr wisst bin ich ja auf Partnersuche. Jedenfalls ein bisschen. Es gibt da einen Mann der scheint sich wirklich für mich zu interessieren. Er schlägt Treffen vor. Meldet sich regelmäßig. Telefoniert mit mir. Wartet mit dem Sex.
Nun ja, ich bin noch etwas gehemmt durch meine letzte Erfahrung. Ich weiß nicht wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ich muss es ihm sagen. Schließlich muss er wissen auf was er sich einlässt. :-/ nur wann ist es richtig?

2 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 15.11.2017 06:25
12
November
2017

Und

Und noch etwas anderes.
Ich glaube dass das Krankheitsbild Shizophrenia simplex äußerst viel mit selbstverwahrlosung zu tun hat seelisch als auch Körperlich. Zb. habe ich mich sehr sehr sehr viele Jahre viel leichter und lieber mit Problemen anderer Beschäftigt, aber weniger am fehlendem willen oder selbstwert, als dass vieles einfach unsichtbar blieb durch kommunikationsprobleme + unwissen an was eine normale Selbstwahrnemung überhaupt ist. Ich bin ja eher der definitionstypus. Ich habe einfach vieles überhaupt gar nicht gelernt und musste mir vieles selbst beibringen. Ich fand es auch blöd, dass die in der Schule einem immer Sachen beibringen wollten, die ich schon wusste. Das hatte ich nicht erwartet und dann hab ich immer zu spät aufgezeigt, da hat der Lehrer es dann schon selbst gesagt. Ich finde das ziemlich frustierend. Also wenn ich daran zurückdenke.

Also ich würde mich schon gerne mal mit jemanden mit der gleichen Diagnose austauschen, aber leider finde ich weder schriftliche Informationen über simplex noch Personen.
Ist ja eigentlich gut dass das kaum einer hat, aber darum gehts ja nicht.
Ich hab sowas immer im Kopf weil ich eigentlich immer nur Menschen im Umfeld hatte die exakt so gedacht haben. Also ich hoffe niemand fühlt sich dadurch persönlich angesprochen.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende für die jeweilige Situation natürlich, und wünsche eine Gute Nacht.

Liebe Grüße

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Shining 12.11.2017 21:57
12
November
2017

Keine ahnung

Keine Ahnung was so alles passiert ist in letzter Zeit, aber ich habe das Gefühl dass sich meine Wahrnehmung eher zur Normalität neigt. Sprich ich eher merke dass es mir nicht normal gut geht, sondern einfach weder abgrundtiv schlecht oder einflussbar schlecht noch tatsächlich gut geht.

Reiki hat mir dabei geholfen glaube ich, mein Arzt hat mir gesagt ich soll dass mal testen, ich bräuchte das. Und tatsächlich beeinflusst mich dass absolut positiv. Es ist leider etwas teuer 45 euro und ich mache es halt 1x die Woche. Im Klinikum in Berlin nutzen die Leute Reiki als Schmerztherapie, aber eher für Menschen mit Krebs oder halt Physischen kram.

Seit vllt einem Monat han ich herausgefunden wieso ich ca. ab pubertät dauernd zusammengeklappt bin. Und zwar muss ein Mensch pro kg ca. 30ml pro kg, das bedeutet ich muss 2,5L am Tag trinken. Bis vor einem Monat hatte ich absolut nicht das Bewusstsein dafür, dass ich chronisch dehydriert bin und das mindestens seit alter 10-11. Tatsächlich habe ich, seit dem ich darauf achte so gut wie keine Kopfschmerzen mehr. Nur noch stressbedingt = Rücken ect pp angespannt.
Außerdem fand ich es super nervend so oft auf die Toilette zu gehen, ich habe mich auch immer gewundert wieso alle anderen immer so oft auf die Toilette müssen. Manchmal fand ich das sogar auch nervend bei denen.

Seltsamerweise hatte ich ja schon seit ca. 1nem Jahr bemerkt dass ich probleme mit Essen habe. Und das seltsamste ist, dass mir alle Ärzte in der Gesamten Zeit immer gesagt haben ich müsse mehr trinken. Aber zum einen konnte ich einfach nicht und ich habe dass auch nicht geglaubt, einfach weil mir das keiner wirklich erklärt hat, halt nur Oberflächlich, und ich verstehe Oberflächliches generell nicht so. Ich bin ja eher der definitionstypus. Schon alleine weil ich vorurteile nicht mag und mich Missenverständnisse einfach extrem Nerven.

Was mir auch jetzt extrem auffällt, wenn ich mich heute und in den ganzen Vergangenen Jahren betrachte ist, dass mir immer der Appetit extrem vergeht bei seelischer Belastung und
dass bei Konflicken und Belastungen mir so extrem schlecht wird. Ich weiß noch dass ich als ich auf der Kinderstation im Klinikum nichts trinken konnte, weil ich mich einfach so voll gefühlt habe. Aber eben nicht vom durst oder Hunger her. Aber ich hatte ja keine Ahnung dass das so ein großes Problem darstellt, und mic hat auch keiner gefragt, die haben mir einfach jeden tag eine neue Literflasche an mein Bett gestellt und meinten ich muss 2L täglich trinken. Dass war für mich völlig unmöglich und da haben sich die falschen dann gesammelt. Und die haben dann auch gar nichts mehr dazu gesagt.
Das war irgendwie schon verschwendete Zeit im Krankenhaus.

Was extrem wichtig ist gelernt zu haben, aber vom psyschiatrischen Aufenthalt war dass:
Alles komplett normal ist für meine Situation.
ich vergesse dass öfter, da es mir ja keiner mehr sagt, deshalb ist es gut sich selbst daran zu erinnern.

Außerdem weiß ich seit der Verhaltenstherapie dass man immer etwas dafür getan hat, wenn es einem gut geht. Das war für mich nicht selbstverständlich und mir hatte das auch keiner erklärt/beigebracht.

Ansonsten muss ich immernoch diese Rehaanträge fertig ausfüllen. Ich finde dass voll anstrengend, weil ich manches gar nicht weiß, und außerdem manch anderes auch nicht weiß worauf dass genau bezogen ist.
Außerdem muss ich informationen über meine Geschwister dareinschreiben, und ich hab da auch wenig Ahnung, mit genauen Geburtsdaten hab ich mich nie beschäftigt, habe aber jetzt mal danach gefragt. Komischerweise kennen die aber alle gegenseitig ihre Geburtsjahre ect. pp. Ich weiß auch nicht in welchem Jahr meine Eltern Geboren sind und ich vergesse auch immer wie alt die sind. Ich hab da einfach immer so eine Alterspanne im Kopf, naja die stimmt ja auch. Aber trotzdem. Wieso muss man sowas genau wissen?

Und was noch bleibt ist dass ich zur anderen Reha zum InfoTag muss, um zu sehen ob dass was gutes für mich wäre, aber dafür muss ich 7h zug fahren. Ich finde das nicht so toll. Ich muss noch gucken wie ich dass alles organisiert bekomme ich muss ja auch wieder zurück fahren am selben Tag. Ich hab keine lust auf verspätete Züge, Fahrtabsagen bei der Mitfahrgelegenheit. Also generell unsicherheiten, aber mal sehen. Das positive ist jedoch, dass ich einen früheren Termin bei der Klinik bekommen habe die Arbeitstherapie anbieten, dass bedeutet ich bin bald auf der sicheren Seite. Da regelmäßige tätigkeiten die auf mich abgestimmt sind = +Leistungskapazität bedeutet.

Auf der deinen Seite habe ich eigentlich keine Lust. Auf der anderen freue ich mich.

2 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Shining 12.11.2017 21:36
12
November
2017

Lieber zu Hause hartzen als high im Job!

Alle unerfahrenen "Schizophrenen" und Neuerkrankten lade ich dazu ein, sich Hilfe zu suchen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass über dieser Störung nach wie vor der Mantel des Tabus ausgebreitet liegt.

Als ich nach vielen turbulenten Wochen bis Monaten in einem schleichenden Prozess, einen "Zugriff" und einen Abtransport in Handschellen im Rettungswagen in die Helios-Kliniken später, im Frühjahr 2009 unter Verweis auf die vermeintliche Diagnose in dem gelben Brief des Amtsgerichts Erfurt das erste Mal davon las, dass ich nach PsychKG (zwangs)behandelt werde, packte mich das kalte Grausen. Mein erster Gedanke galt dem Attentäter des damaligen Innenministers Wolfgang Schäuble und ihm selbst, seinem Opfer; das vielleicht erste Attentat, das ich, damals noch in der Grundschule, halbwegs bewusst medial miterlebte und zum ersten Mal mit "psychisch krank" in Verbindung brachte, eine Konnotation, die sich bestimmt auch vielen anderen eingeprägt hat. Zu allem Überfluss war ich während meiner "Internierung" wahrscheinlich, zumindest offiziell, sogar noch Mitglied bei der JU oder beim RCDS gewesen. Auch wenn das nur einer "rebellischen" Phase geschuldet gewesen war, kündigte ich, sobald ich wieder schreiben konnte, schnellstmöglich meine Mitgliedschaft; diesen seelischen Spagat wollte ich mir nicht länger zumuten.

Was folgte, waren etliche weitere Schübe, wovon allerdings nur noch die zweite, weitaus schlimmere Supersensitivitätspsychose als Folge eines zu raschen Absetzens mich an den Rand des Wahnsinns und somit wieder in Konflikt mit dem Gesetz brachte. Seit dem lässt mich das Thema von Schizophrenen verübter Gewalttaten nicht mehr so richtig los und ich verfolge erschrocken, angewidert, aber gleichsam interessiert jede neue medial verbreitete gewaltsame wie gewalttätige psychotische Eruption verwirrter Einzeltäter.

Etwa, auch wenn es unerwiesen ist: Und wie könnte man eine Psychose schon nachweisen? Niemand kann das, Psychiater erst recht nicht. Alles nur Mutmaßungen also: Andy und der Germanwings-Absturz

Satirisch -auch wenn es wehtut- würde ich rückblickend sagen, dass es selbstverständlich immer noch besser ist, sich seinen Lebensunterhalt zu erhartzen - und zwar unabhängig davon, was die Gesellschaft darüber denkt - als fly und high wie Andy mit seinem Flugzeug in einen Berg zu steuern und damit (un/freiwllig) als Massenmörder in die Annalen einzugehen.
Ich weiß, der Vergleich ist etwas plakativ und scheint vordergründig zu hinken.
Und ich weiß auch, dass es von einem Pilotenjob ein noch immer größerer ´Gap´ ist als von meiner Herkunft zu ALG II.
Ich beschreibe deswegen auch keine vermeintliche Äquidistanz der Schicksale, zumal "Tomatenandy" ja auch nicht gleich in Hartz IV gelandet wäre, gleichwohl bestimmt eine Menge Schulden aus seiner Ausbildung vor sich her getragen hätte (???), sondern meine das mehr grundsätzlich und an die (auch meinige) Einstellung appellierend.
Bis ich so etwas wie jetzt gerade formuliere, musste ich zugegeben aber auch erstmal ein paar Jährchen älter werden. Ich kenne aber diese Gedanken, die mich damals vom ersten Besuch des Jobcenters abhielten, bei dem ich eigentlich Leistungen beantragen hätte sollen. Stattdessen bin ich seinerzeit (un)freiwillig [?] in der Klapse gelandet.
Ich habe noch einmal darüber nachgedacht und stelle mir vor, dass diejenigen anonymen Kommentatoren unter den Presseberichten, die zu Recht den Vorwurf erhoben, wie man um Himmels Willen einen psychisch Kranken denn ans Steuer eines Passagierflugzeugs lassen konnte, womöglich die selben sind, die zuvor bei anderer Gelegenheit, den "Faulenzern" -und ja, Müßiggängern- von Hartz IV landauf landab das Wort geredet haben. Das ist der Stoff, aus dem sich auch der Blick auf die eigene Welt formt. Und die Katze beißt sich in den Schwanz.

Das sind Gedanken, die mir gekommen sind, weil ich mich mal wieder in einem mich fordernden Job wiederfinde, verbunden auch mit vielen Überstunden, zu einem mageren Ausbildungsgehalt, bei dem ich zusehends bereits jetzt an meine Grenzen stoße und zuletzt so gerade eben noch einmal an einer Psychose vorbeigeschrammt bin, die ich nur mit Hilfe von abermals 5mg Abilify, zugegeben ein Klacks, erfolgreich abfedern konnte.

Davor war ich viele lange Jahre ´clean´ gewesen.

11
November
2017

Samstag - Herbstwochenende in Regengrau -

Draußen regnet es schon den ganzen Tag in Strömen und alles ist Grau in Grau, aber eigentlich finde ich das ganz gemütlich. Ich lümmle hier auf der Couch und es ist angenehm warm. Meine Maus raschelt gegenüber im Terrarium herum. Sie sammelt Heu für ihr Nest. Nur die Geräuschkulisse von den Autos die draußen vorbeifahren, könnte ich entbehren.

Ich bin dieses Wochenende wieder alleine im Haus und konnte morgens für meine Verhältnisse recht lange schlafen. Dann frühstückte ich gemütlich vor dem Fernseher, wo ich wie jeden Samstagmorgen Dokus und Reportagen anschaute. Zwischendurch hatte ich über WhatsApp Kontakt mit meinen Kindern. Später machte ich hier ein wenig sauber, putzte das Treppenhaus und fegte den Carport, wo sich ständig Blätter ansammeln.

Gegen Mittag überlegte ich, was ich kochen könnte und erinnerte mich an das Päckchen Couscous, das ich vor einigen Wochen beim Aldi mitgenommen hatte. Da ich noch Hähnchenbrust und eine Zucchini hatte, schien mir das einigermaßen zusammen zu passen.


Danach war das Geschirr dran und ich packte das Geburtstagsgeschenk für den Freund meiner Tochter ein. Er bekommt einen Einkaufsgutschein für unser ECE-Center und Edelbitterschokolade von Lindt. Das will ich morgen vorbeibringen. Er ist dann aber bei seinen Eltern in Süddeutschland. Deshalb werde ich nur meine Tochter antreffen, die aber auf ihre Prüfung am Dienstag lernen muss. Deshalb werde ich nur kurz bei ihr bleiben. Ich möchte morgen früh eventuell auch noch einen Kürbiskuchen backen, von dem ich ihr ein paar Stücke abgeben werde. Den Rest nehme ich mit zu meiner Mutter, die ich danach besuchen möchte. Ich muss ihr neues Telefonverzeichnis schreiben und wir werden auch Kaffee trinken. Vielleicht ist auch mein Bruder, seine Frau und der Kleine da. Wahrscheinlich wird meine Mutter aber wieder sagen, dass der Kuchen ihr nicht bekommt, weil er zu frisch gebacken ist. Dann lässt sie ihn erst mal eine Woche stehen, bis er mit Sicherheit nicht mehr schmeckt.

Gestern ist nun doch schon nach ein paar Tagen meine Senseo-Maschine gekommen. Amazon hatte sie ja erst für Ende des Monats angekündigt. Ich musste sie nun natürlich nach dem Mittagessen gleich noch ausprobieren. Na ja, der Geschmack des Kaffees ist bei der Caffissimo auf jeden Fall intensiver, aber was tut man nicht alles für den Umweltschutz? Die Tabs der anderen Maschine machen ja dermaßen viel Müll.


Die Woche verlief eigentlich recht angenehm, außer den immer wieder auftretenden Fersenschmerzen. Wir hatten meistens einfache, wenn auch montone Arbeit und jetzt muss ich auch nur noch zwei Mal die Woche in der Mittagspause Getränkeverkauf machen. Das sind glücklicherweise auch immer die Tage, wo es Süßspeisen als Nachtisch gibt, von denen ich mir dann eins nehmen kann, weil immer einige übrig bleiben. Es hat sich ein Opfer gefunden, das sich bereit erklärt hat wenigstens ein mal die Woche, und wenn jemand fehlt als Vertretung mitzuhelfen.

Nach dem Urlaub letzte Woche hatte ich mich ja einigermaßen von meinem Lieblingskollegen entwöhnt, kaum sah ich ihn dann am Montag aber wieder, war es wieder da. Er ist einfach viel zu lieb und aufmerksam, als dass er mir egal sein könnte. Allerdings eigentlich zu allen mit denen er zu tun hat; nicht nur zu mir. Ich muss mir das endgültig abschminken. Er will nicht wirklich was von mir und außerdem könnte ich auch gar nicht wirklich was mit ihm machen, weil mir mein Aussehen viel zu peinlich ist! Also was soll das? Total blöd!!!

Am Donnerstag ist endlich der Kostenvoranschlag für meine orthopädischen Einlagen für die Sicherheitsschuhe gekommen, den ich dann am Freitagmorgen beim Sozialdienst abgegeben habe. Es wurde mir aber gleich gesagt, dass die Bearbeitung erst in einer Woche stattfinden könnte, weil nächste Woche Werkstattratswahl ist.

Ich überlege gerade, ob ich mir noch eine heiße Wanne gönnen soll. Hab noch ein paar Fläschchen Wellnessbad da. Ich weiß nur nicht, ob mir das nicht wieder auf den Kreislauf schlägt. Hab deshalb schon seit letztem Winter immer nur geduscht. Vielleicht das Wasser nicht ganz so heiß machen? Mal sehen. Vielleicht wäre es ja doch mal wieder ganz angenehm?

Ach ja... eine meiner Orchideen beginnt demnächst zu blühen. Früher habe ich es nie geschafft, die noch mal zum Blühen zu bringen und jetzt schieben die ständig neue Rispen. Bei den anderen Pflanzen sind die Stängel noch kleiner, aber die blühen auch bald.

3 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 11.11.2017 16:01
10
November
2017

Meine Schusseligkeit

Heute ist es schon wieder passiert: ich habe auf dem Weg von der Wäscherei zur Zentrale den Schlüssel der ersteren irgendwie verschmissen. Das ist die Folge von einer Zerstreutheit, die mich schon Zeit meines Lebens begleitet. In Schulaufsätzen und Übersetzungen vergaß ich einfach einzelne Buchstaben oder gar ganze Satzteile hinzuschreiben und in Mathematik machte ich auch immer unerklärliche Fehler der simpelsten Art, was mir so manche Note verhagelt hat. In meinem späteren Leben hab ich dann bestimmt dreimal mein Hausschlüssel verloren, wichtige Unterlagen irgendwo vergessen, Sachen, die ich mit mir rumtrug, irgendwo liegenl lassen, diverese Türen, die immer abgeschlossen gehörten, aufgelassen, Geldbeutel und Ausweise verloren usw. usf. .

Ich weiß auch gar nicht, was ich dagegen machen soll. Kaum schließe ich eine Fehlerquelle, sprießt schon wieder eine andere. Anscheinend habe ich immer wieder Phasen, in denen ich irgendwie abschalte und halb schlafwandlerisch durchs Leben schreite. Es wundert mich fast , dass ich noch nicht mehr als einen Autounfall hatte. Wahrscheinlich aus Mangel an Gelegenheit.

Und da es mir auch schon als Jugendlicher passierte, hat es nicht mal was mit der Erkrankung zu tun, sondern ist eher ein Wesenszug von mir. Damit zu leben, bedeutet ständig mit irgendwelchen kleinen oder auch größeren Katastrophen rechnen zu müssen.

Zum Glück sind es meistens nur Kleinigkeiten, die nicht so ins Gewicht fallen. Aber ich denke, es ist schon gut, dass ich nichts mache, was mit größerer Verantworung einhergeht.

10 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: Sartorius77 10.11.2017 17:27
09
November
2017

Endlich frei?

Ich zähle die Tage nicht mehr. Weil es keine Rolle spielt, wie lange er mich schon ausradiert hat. Die Realität hat mich wieder. Zum Glück. Das Schicksal eines meiner Parienten hat mich heute sehr betroffen gemacht. Hab sogar geweint. Heimlich dann in Auto, nach dem Termin. Er tut mir so leid. Das Leben ist manchmal eine fiese Bitch. Naja. Was soll man dazu sagen? Ach man. Scheiße manchmal.
Eure traurige Joan.

4 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 09.11.2017 18:16
07
November
2017

Dienstag - Heute kein Blog -

Eigentlich wollte ich heute Abend mal wieder schreiben, aber ich hab mich erstens über mein Sanitätshaus geärgert, das es jetzt schon wieder nicht schafft, mir kurzfristig meinen Kostenvoranschlag für die Einlagen zu schicken und zweitens weil ich heute, egal wo, mit voller Absicht beleidigt wurde.

In so einer Stimmung schreibe ich besser nicht so viel....

Gute Nacht!

2 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 07.11.2017 20:49
07
November
2017

Wie gehts weiter?!

Hallo zusammen.

Ein halbes Jahr bin ich jetzt in der Reha. Die Hälfte ist geschafft. Ich ziehe ein positives Fazit. Es war der richtige Schritt. Ich bin deutlich stabiler, medikamentös richtig eingestellt und freue mich auf die Zeit, wo ich wieder etwas reduzieren kann und so mehr aus meinen Gefühlsarsenal schöpfen kann.
Manchmal weht mir nämlich doch schon noch ein Heuballen durch den Kopf. Doch wie wurde es hier bereits geschrieben?! Man ist nüchtern. Auch ich genieße das.

Ein bisschen schwierig gestaltet sich die Frage nach dem danach.
Momentan sieht mein Plan vor, doch noch einmal zurück nach Hause und eine Weile bei meiner Mutter zu leben. Es wäre nicht das optimalste, aber das sinnigste. Von dort aus könnte ich eine Ausbildung als Fachlagerist machen und hätte damit den Sprung in Vollzeit erster Arbeitsmarkt gepackt.
Urlaubs-,Weihnachtsgeld und betriebliche Altersversorgung inklusive.
Es wäre zwar ein einfacher Job und deutlich unter meinen Möglichkeiten, aber ich denke da muss ich in Bezug auf die Schizophrenie einfach Kompromisse eingehen.

Kein psychischer Druck. Keine Arbeit mit nach Hause nehmen. Geregelter Tagesablauf. Struktur. Unabhängigkeit durch das Gehalt. Das sind doch viele Vorteile.

Wenn ich dann genügend Geld verdienen sollte um Auto und Wohnung zu finanzieren, werde ich nach zwei Jahren wieder ausziehen. Und mich dann noch einmal aktiver auf den Partnermarkt umsehen. Vielleicht probiere ich mal so ein Online Dating Portal aus. Wer weiß. Hauptsache ich komme weg von den alten Verhaltensmustern. Und der Frau, der ich so lange hinterhergetrauert habe. Dafür ist das Leben einfach zu kurz und zu vielfältig.

Alles in allem geht es mir doch ganz gut. Ich bin bereit nach vorne zu schauen und mich nicht mehr von der Vergangenheit erdrücken zu lassen.
Ein paar Punkte bleiben zwar noch offen, aber die lassen sich eben nicht mehr ändern.
Vielleicht werde ich die später irgendwann einmal auch hier mit euch kommunizieren...
So weit erstmal von mir.

Liebe Grüße
Rebus

7 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: Rebus 07.11.2017 14:58
06
November
2017

Nur mal kurz

Hab Langeweile. Im Chat ist auch nichts los. Heute ist Montag. In einer Woche beginnt mein Job. Ich werde für drei Wochen Tageszeitungen austragen, morgens um drei Uhr. Dazu fahre ich Donnerstag mit einem Kollegen mit, dessen Urlaubsvertretung ich bin. Ich hoffe, mir ein bisschen was verdienen zu können. Bin schon aufgeregt. Habe lange keinen Job mehr gemacht.
Gesundheitlich geht es mir gut. Bin eigentlich stabil, habe aber Restsymptome. Neulich kam die Grundsicherung zu spät, und ich bin wieder ausgerastet. Das äußert sich dann in lauten Selbstgesprächen und paranoiden Anwandlungen (alle wollen mir was böses). Naja. Es fällt mir schwer, mich zu beruhigen. Ab und zu rede ich noch mit mir selber. Aber so schlimm wie damals ist es nicht mehr.
Donnerstag fahre ich mit meiner Mutter nach Berlin. Sie ist morgens bei mir und holt mich ab. Wir wollen auf die Kuppel auf dem Bundestag. Dort musste man sich extra anmelden. Ich habe den 9. November gewählt, wegen der symbolischen Bedeutung. So kann ich erzählen, ich war am 9.11. in Berlin auf dem Bundestag. Merkt sich auch leichter. Gegen 15 Uhr wollen wir zurück. Wir haben einen Mitfahrer. Hatte die Fahrt bei blablacar angemeldet.
Die Einsamkeit ist schrecklich. Lieber hätte ich ein großes Haus voller Kinder und Enkel, die ich ja auch schon haben könnte. Aber diese Zeiten sind endgültig vorbei. Nicht nur persönlich, weil ich behindert bin, sondern auch gesellschaftlich, weil dieses Modell out ist. So ist das nun mal. Man kann eigentlich gar nichts dafür und muss mit dem leben, was das Leben hergibt.
Das Geld für den Job ist schon komplett verplant. Wenn man sich ein Auto kauft, muss man ja die Versicherung bezahlen. Und die ist in meinem Fall ziemlich teuer, weil ich zwanzig Jahre kein Auto mehr gefahren bin. Außerdem brauche ich neue Reifen und ein Ölwechsel ist fällig. Die Pumpe für die Scheibenwischanlage ist auch defekt. Das Auto kostet, aber ich bin flexibel und kann mal in die Stadt fahren, wenn mir danach ist und ich es in meiner Einraumwohnung nicht mehr aushalte.

10 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: Henri 06.11.2017 18:28
06
November
2017

Kreativität und Antipsychotika

Kann es sein, dass die Medikamente die Kreativität eindämmen?

Also früher, bzw. Ohne Medikamente war ich ideenreicher. Zu Alltagssituationen fielen mir lustige Bilder und Sprüche ein. Manchmal assoziierte ich Situationen mit Sprichwörter, illustrierte dies. Ich habe fast über 90 Postkarten gezeichnet und gemalt, jeden Tag eine, drei Monate lang... Die Ideen sind mir nur so zu geflogen. Jeder Tag barg neue Einfälle.

Mittlerweile fühle ich mich blockiert.
Geistesblitze bleiben aus. Ideen fehlen. Die Kreativität macht sich rar.

Da stimmt doch was mit den Synapsen nicht 😂 Oder?

12 Kommentare Kategorie: Gesundheit (öffentlich) Autorin: Mi Ri 06.11.2017 18:17
04
November
2017

Lagebericht

ich möchte weiterhin von meinem Weg berichten. Meine Diagnose ist: "chronische paranoide Schizophrenie"

ich habe vor nun gut eineinhab Jahren meine Medikamente gegen den Willen meiner Ärztin ausgeschlichen.

Ich bin umgezogen und habe versucht aus der ErwerbsminderungsRente raus zu kommen und wieder eine 20 Stunden Stelle in meinem Beruf als Heilpädagogin an zu fangen. Dieser Versuch hat nicht geklappt Das gesamte System der Kinder und Jugendhilfe ist nach wie vor gewinnorientiert, Auf Befindlichkeiten der Mitarbeiter wird keine Rücksicht genommen. Wieder traf ich viele Kolleginnen, die kurz vor dem Burnout standen und unglücklich waren.

Das alles hat mich meinen Zusammenbruch und die darauf folgende Krise nochmal besser verstehen lassen. Ich war schon immer unangepasst und selbstbestimmt.

Es ist wichtig sich seinen Schatten zu stellen, aber man braucht auch die Kraft dazu. Ich glaube JEDER Mensch kommt auf diese Welt, um zu heilen. Die sensiblen und frei denkenden Menschen sind wenig gefragt in einer oft herzlosen Arbeitswelt.

12 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: blomsti 04.11.2017 07:38
03
November
2017

aufarbeiten

Ich war heute zum dritten Mal bei einem Therapeuten, weil ich doch endlich mal alles aufarbeiten will. Also habe ich ihn gefragt, wie das geht, das Aufarbeiten.
Er hat mir erklärt, dass man einen inneren Dialog führt - also ich heute mit ich damals - und sich zB erzählt, dass man sich gar nicht schämen oder schuldig fühlen (meine Hauptprobleme) braucht, weil ... - also zB muss ich mich nicht schämen für den Mist, den ich in der Psychose angestellt habe, weil ich da krank war und deshalb nichts dafür kann. Der Kontrollverlust gehört zur Krankheit dazu.
Wichtig sei, das Gefühl nicht zu unterdrücken, sondern wahrzunehmen. Hilfreich sei auch, das Ganze aufzuschreiben.

Na, dann habe ich ja was zu tun.

2 Kommentare Kategorie: Gesundheit (öffentlich) Autor: Hotte 03.11.2017 16:02
02
November
2017

Donnerstag - Ruhiger Urlaubstag -

Gestern habe ich mich im Blog ausgeheult, aber das ändert ja nichts... Na ja... es könnte mir schlechter gehen.... Ich hab eigentlich alles was ich brauche. Beziehungen können auch sehr viel Konfliktpotential mit sich bringen, was ich dann vielleicht nicht so gut verkraften würde. Früher ging es mir immer sehr schlecht, wenn mein Mann mies drauf war. Vielleicht ist es ganz gut so wie es ist...

Heute bin ich nach einer erholsamen Nacht schon kurz nach sechs Uhr aufgewacht und dachte dass das gut sei, weil ich dann gleich um 7.15 Uhr zur Blutabnahme gehen könnte. Gerade als ich am Frühstück machen war, schoss mir plötzlich der Gedanke in den Kopf, dass ich doch dann eigentlich nüchtern bleiben müsste. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das die Stimmen waren. Der Gedanke schien überhaupt nicht von mir selbst zu kommen.

Ich duschte also, zog mich an und ging los. Die Praxis ist gerade mal fünf Gehminuten von meiner Wohnung entfernt. Leider saßen schon einige Leute vor dem Labor und ich musste ca. eine Stunde warten, bis ich dran war. Ich kann wegen dem Ergebnis gleich morgen früh anrufen. Wahrscheinlich ist aber alles in Ordnung...

Nachdem ich hinterher zu Hause gefrühstückt und dabei das Morgenmagazin gesehen hatte, fuhr ich in den Nachbarort, wo ich beim Aldi Lebensmittel fürs Wochenende und nächste Woche einkaufte. Leider gab es dort keinen Puderzucker, den ich dringend brauchte. Also ging ich noch schnell zum Edeka nebenan. Natürlich sah ich dann gerade noch den Bus wegfahren, als ich auf dem Weg zurück zur Haltestelle war. Ich musste eine halbe Stunde warten und in meiner Kühltasche tauten vier TK-Pizzen vor sich hin. Glücklicherweise wurde mir dann wenigstens nicht langweilig, weil sich eine ältere Frau zu mir setzte, die ich schon öfters getroffen hatte. Sie erzählte mir ihre gesamte Krankengeschichte und ich überlegte, wie sie wohl reagieren würde, wenn ich ihr meine erzählen würde.

Der Bus schien dann überraschend schnell zu kommen. Wieder mal saß der nette und hilfsbereite Busfahrer drin, der immer mit jedem Gespräche anfängt. Wenn ich ehrlich bin, ist mir das meistens zu viel, besonders wenn ich meine Laune im Keller ist. Heute war es aber erträglich. Er wollte dann doch tatsächlich sechs Minuten zu früh losfahren, aber ich machte ihn blödsinnigerweise darauf aufmerksam, dass er laut Fahrplan erst um 10.44 Uhr losfahren durfte. Es hätte meinen Pizzen sicher gut getan, sechs Minuten früher in den Gefrierschrank zu kommen. Er wartete dann nicht nur die sechs Minuten ab, sondern auch noch bis die Leute aus der nächsten S-Bahn in den Bus eingestiegen waren.

Zu Hause verräumte ich alles und fegte danach den Hof und den Gehweg. Gestern hab ich schon das Treppenhaus geputzt. Morgen kommt meine Vermieterin von ihrer Reha zurück. Dann sollte hier alles einigermaßen aussehen.

Inzwischen war es kurz vor 12 Uhr und ich begann meine Bolognaisesauce fürs Mittagessen zu schmurgeln. Zur Zeit schaffe ich es, alles was ich tue in Ruhe und ohne Stress und Hektik zu machen. Das tut sehr gut! Als ich gegessen hatte, rief ich meine Mutter an und fragte sie, ob ihre Putzfrau da gewesen ist. Glücklicherweise war es so und so musste ich nicht zum Putzen zu ihr fahren, wie ich es ihr versprochen hatte falls sie, wie es schon einige Male war, nicht auftauchen würde. Ich werde sie aber morgen oder am Samstag trotzdem besuchen.

Weil ich vom Dienstag noch ein paar Stücke Kürbis im Kühlschrank hatte, buk ich dann eine Ladung Kürbismuffins (für den Zuckerguss brauchte ich den Puderzucker), von denen ich während ich meine Daily Soap schaute auch gleich zwei Stück bei einer Tasse Kaffee verputzte. Total lecker, auch wenn sie nicht so hübsch aussehen. Meine Vermieterin und ihr LG bekommen morgen auch welche ab. Sie bringt mir ja immer Kuchen, wenn sie gebacken hat. Deshalb möchte ich mich revanchieren.

Sonst geht heute nicht mehr viel. Zwischendurch hatte ich durchgesaugt, aufgeräumt und das Geschirr gespült. Jetzt muss ich nichts mehr machen... Na ja, es ist schon dunkel... Muss draußen noch abschließen und dann ruft der Fernsehabend . Vielleicht schaue ich heute Abend auch den "Toni Erdmann". Die DVD hab ich letzte Woche beim Aldi mitgenommen. Mal sehen...

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 02.11.2017 18:09
02
November
2017

November

Vier Wochen ist es jetzt her seid er mich abserviert hat. Gestern war ein guter Tag. Es gibt immer gute Tage und dann brech ich wieder ein und schreibe. Das ist wie verhext. Ich klammere mich an eine Sache die unwichtig ist und mir nichts bringt. Ich meine ich bekomme ja nichts zurück. Gar nichts. Er hat mir alle Aufmerksamkeit entzogen. Das stimmt und tut mir weh. Und ich häng hier und hechle danach. Ich denke auch es ist eine Selbstwertproblematik. Der Selbstwert hat mit der Erkrankung ganz schön gelitten. Kurz nach der Diagnosr hab ich meiner Umwelt nicht mehr getraut und habe immer meinen Ex gefragt ob er das auch gesehen hat usw. als Realitätscheck so zu sagen. Naja und nun bin ich auf mich allein gestellt. Da komme ich schon ab und an ins Zweifeln. Wär schon schön jemanden zu haben der einem ein bisschen halt gibt und ein "zuhause". Das wünsche ich mir sehr. Aber wahrscheinlich Stelle ich da auch zu große Anforderungen. Kann schon sein, dass das niemand "leisten" kann. Er ist echt knallhart. Raus aus meinem Leben. "Verpiss dich". Das tut weh.

2 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 02.11.2017 06:55
02
November
2017

November

Vier Wochen ist es jetzt her seid er mich abserviert hat. Gestern war ein guter Tag. Es gibt immer gute Tage und dann brech ich wieder ein und schreibe. Das ist wie verhext. Ich klammere mich an eine Sache die unwichtig ist und mir nichts bringt. Ich meine ich bekomme ja nichts zurück. Gar nichts. Er hat mir alle Aufmerksamkeit entzogen. Das stimmt und tut mir weh. Und ich häng hier und hechle danach. Ich denke auch es ist eine Selbstwertproblematik. Der Selbstwert hat mit der Erkrankung ganz schön gelitten. Kurz nach der Diagnosr hab ich meiner Umwelt nicht mehr getraut und habe immer meinen Ex gefragt ob er das auch gesehen hat usw. als Realitätscheck so zu sagen. Naja und nun bin ich auf mich allein gestellt. Da komme ich schon ab und an ins Zweifeln. Wär schon schön jemanden zu haben der einem ein bisschen halt gibt und ein "zuhause". Das wünsche ich mir sehr. Aber wahrscheinlich Stelle ich da auch zu große Anforderungen. Kann schon sein, dass das niemand "leisten" kann. Er ist echt knallhart. Raus aus meinem Leben. "Verpiss dich". Das tut weh.

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 02.11.2017 06:54
01
November
2017

Mittwoch - Gedanken -

Schon wieder Mittwoch und über die Hälfte meines Urlaubes ist um...

Eigentlich könnte ich zufrieden sein. Die letzten Tage hatte ich immer was zu tun und so viel Ruhe wie ich wollte. Nur fühle ich mich oft doch etwas alleine. Das ist ja schon lange so und wahrscheinlich auch im Allgemeinen der Grund dafür, dass ich vieles im Web poste. Hätte ich einen Partner mit dem ich alles teilen und über alles reden könnte, würde ich wahrscheinlich kaum auf diese Idee kommen. Dann hat man sicher nicht so sehr den Drang, alles Wichtige und Unwichtige an die Öffentlichkeit zu zerren.

Aber was soll das? Ich werde bald 56 und sehe neben allen anderen Unzulänglichkeiten auch so aus. Für eine Runderneuerung fehlt mir, wie sicher den meisten, das Geld. Der einzige Grund, dass mich einer noch nehmen würde ist, dass ich ihm ab und zu was Leckeres kochen würde oder ihm die Wäsche mache. Vielleicht auch, damit er selbst nicht alleine ist, wenn er überhaupt nichts Besseres als mich kriegen kann. Weil ich so hübsch bin und der Sex mit mir Spaß machen könnte mit absoluter Sicherheit nicht.

Manchmal schaue ich mir ältere Leute an und überlege, was die noch an ihrem Partner finden. Oder ich fühle mich in meiner Meinung bestätigt, dass der Wunsch nach einer neuen Beziehung im Alter sehr dumm ist, wenn ich in der Zeitung lese wie mal wieder eine ältere Frau Hoffnung auf die große Liebe hatte, aber von irgend einem Betrüger dann einfach nur ausgenommen wurde.

Klar... wenn man sich kennengelernt hat als man noch jung war, hat man sich über die Jahre an die Veränderungen des Anderen gewöhnt, die das Altern mit sich bringt und ich hoffe mal, dass bei vielen die Liebe dann auch bleibt und die Beziehung nicht einfach zur Gewohnheit wird. Nur war es bei mir damals eben nicht so... Hab da keine große Hoffnung mehr... Mein Mann wollte jedenfalls noch was vom Leben haben und nicht so ne fette Schizoglucke, die nur noch an ihre Kinder denkt.

Ich könnte nicht mehr neu anfangen, selbst wenn es einen gäbe, der sagt er will mich. Ich könnte dann nicht glauben, dass er mich als Frau liebt. Ich schau mich nackt im Spiegel an und sag mir: "Nein das geht nicht! Ich sehe so Scheiße aus!" Ich bin schon froh, wenn ein Mann nett zu mir ist. Das ist das Einzige, was ich in der Hinsicht noch erwarte.

Schmerzhaft ist dann aber, dass ich innen drin immer noch das schlanke, junge Mädchen von damals bin, mit all meiner Schüchternheit und all meinen Sehnsüchten. Und ich wünsche mir eigentlich immer noch einen Kerl der einigermaßen gut aussieht und intelligent ist und wo auch körperliche Nähe stattfindet. Dann überlege ich mir, aus welchen Gründen ich meine Jugend nie genießen konnte wie andere, die glücklich waren, Erfolg, viele Freunde und sogar Sex hatten wenn sie es wollten. Mir hat kaum mal jemand gesagt, dass er mich liebt. Weder mein Mann noch meine Eltern...

Irgend etwas ist in meinem Leben gewaltig schief gelaufen und ich würde jedem der heute noch jung genug ist raten, es zu genießen so lange und so gut es geht. Man muss deshalb nicht rücksichtslos alles machen was einem in den Sinn kommt, aber man sollte glücklich sein dürfen.

Ich könnte meiner Mutter, die immer so ungerecht war, dem Leben an sich oder der blöden Krankheit die Schuld an allem geben, aber das ändert heute überhaupt nichts mehr...

Wenigstens habe ich noch meine Kinder und den Rest meiner Familie. Das ist mein Glück! Ich sollte mich auch nicht zu sehr beschweren, denn ich bin in den letzten Jahren doch ganz gut durchs Leben gekommen... auch ohne Mann.

So jetzt hab ich genug gejammert!

Aufstehen, Krönchen richten und Weiter!

9 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 01.11.2017 21:48
01
November
2017

Was passiert wenn ich loslasse

Er hat sich natürlich nicht gemeldet. Ich wollte dann noch anrufen hab's aber lieber gelassen, weil ich mich nicht getraut hab.
Was passiert wenn ich loslasse? Er ist mein Lieblingsthema. Wenn das aufeinmal weg ist, worüber rede ich dann? Wofür ist Platz? Es wird sich eine Leere auftun. Ich hab Angst davor. Was mach ich mit dieser Leere? Wie füll ich sie?
Fühle ich mich wohl im Kummer? Zwei Jahre Liebeskummer wegen den Ex. Hab ich mich da eingefunden? Gibt mir der Kummer Sicherheit.
Es muss jedenfalls ein Ende finden. Ich hab psychosomatische Beschwerden. Es ist anstrengend. Kaum auszuhalten. Ich will wieder zufrieden sein. Mein Körper kribbelt manchmal vor Anspannung und die Angst sitzt mir im Nacken. Ich schaff das allein nicht.

8 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 01.11.2017 06:49
31
Oktober
2017

Fazit

Ich wollte ein Fazit erstellen seit der Reduktion;vieles ist besser geworden:kann jetzt ohne Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren,kann mich besser konzentrieren,kann jetzt besser lesen,interessiere mich für das Weltgeschehen,kann wieder Fernseher schauen und Online Spiele spielen.Das war alles vor geraumer Zeit undenkbar.Ausserdem habe ich mehr Emotionen:kann auf das Arsenal der Gefühle zurückgreifen.An meiner Arbeitsfähigkeit muss ich noch arbeiten,aber ich habe noch Zeit.Was auch toll ist,dass mich die dunkle Jahreszeit nicht mehr an meine Psychose erinnert.Geblieben ist noch die Antriebsstörung,so dass ich mich nicht spontan in der Stadt mit Freunden treffen kann oder abends nicht weggehen kann.Es wird alles langsam.

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Agi007 31.10.2017 10:59
31
Oktober
2017

Limerenz

Hallo ich bin gestern mal durch das Internet gesurft auf der Suche was mit mir nicht stimmt. Hab viel über Stalking gelesen da bin ich zum Glück noch entfernt. Das niedrigste an einer Verurteilung was ich gefunden hab waren Terror über drei Monate a 20 anrufe und 10 SMS täglich. Mein Verhalten ist zwei nicht schön aber auch nicht strafwürdig. Zum Glück. Meine Statistig liegt jetzt bei einer SMS in der Woche. Will das aber auch noch reduzieren.
Dann hab ich mich über Liebeswahn belesen. Das ist ja die fixe Vorstellung von dem Objekt der Begierde geliebt zu werden und dann zu agieren. Das hab ich auch nicht bin mir bewusst nicht geliebt zuwerden.
Dann jetzt kommt's endlich. Bin ich auf die Limerenz gestoßen. Eine übertriebene Fixierung auf das Liebesobjekt. Also eine Verliebtheit im quatrat. Eigentlich nichts schlimmes. Leider nicht durch Medikamente zu heilen. Anders als der Liebeswahnn, der gut mit NL zu heilen ist. Was hilft bei Limerenz? Leider nur Abstand und Zeit. Also Geduld haben und aussitzen. Foren voll schreiben und Freunde entlasten. Die Therapeutin voll quatschen und ablenken. Fokus auf sich selbst richten, weg vom Liebesobjekt und warten dass es vergeht. :-) Dann frohes ausharren.

31 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 31.10.2017 09:22
31
Oktober
2017

Hochsensibilität

Hallo,

ich habe mir am letzten Wochenende ein Buch einer Psychologin über das Thema Hochsensibilität gekauft.
Für mich ist das Buch eine Offenbarung...ich kann endlich anfangen zu verstehen,wer ich wirklich bin und warum ich so bin,wie ich bin.

Übrigens ist Hochsensibilität keine Krankheit,sondern eine Persönlichkeitsgabe.

https://www.welt.de/icon/article13803761...sonderheit.html

http://www.hochsensibel.org/

Grüße,Nagarjuna

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: nagarjuna2017 (gelöscht) 31.10.2017 07:26
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