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18
September
2017

Behandlungstermine bekommen, Pappkameraden und Einsamkeit! :-(

Oh Mennoooo! Ich hab ja wohl diesen Fersensporn und wollte deshalb zum Arzt... Jetzt bin ich aber den ganzen Tag lang bei meiner Orthopädin nicht durchgekommen. Ständig besetzt, wie immer wenn man dort anruft und ich wollte doch zur offenen Sprechstunde. Leider weiß ich nicht mehr wann die ist und wollte danach fragen. Im Web findet man auch nix.

Dann hab ich für heute Abend einen Termin bei meiner Hausärztin ausgemacht, wo ich eineinhalb Stunden im Wartezimmer saß, nur um von ihr zu erfahren, dass ich zum Orthopäden muss. Das muss geröntgt werden und ich brauche auch Einlagen. Die Sprechstundenhilfe wusste nichts Genaues über die offene Sprechstunde bei der Orthopädin, meinte aber Montagnachmittags.

Der erste fixe Termin bei der Orthopädin von denen die Online vergeben werden wäre erst nächsten Montag um 8.30 Uhr. Das ist mir zu spät. Hab mir jetzt einen anderen Orthopäden rausgesucht, der seine Praxis an meinem Arbeitsweg hat, den ich morgen Früh gleich anrufen könnte. Vielleicht kann ich da früher kommen... falls ich dort dann endlich telefonisch durchkomme.

Hab dann vorhin noch bei meiner Schwester angerufen, die zwar auch nicht genau wusste wann die offene Sprechstunde ist (meinte am Donnerstag Nachmittag), dafür aber ein Paar Einlagen gegen Fersensporn zu Hause hat, die sie mir geben will. Ich soll sie morgen Nachmittag abholen.


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Die Ferse hatte heute Morgen nicht mehr so geschmerzt. Deshalb bin ich auch zur Arbeit gefahren. Auf dem Weg dorthin traf ich im Bus die psychosekranke Kollegin, über die ich hier schon berichtet hatte. Sie hatte heute ihren ersten Tag in der Tagesklinik für ältere Patienten. Ich werde sie morgen Abend mal fragen, wie es ihr gefallen hat.

Bei der Arbeit mussten wir wieder ins Außenlager zum kommissionieren gehen und hinterher tat mir die Ferse dann natürlich wieder weh. Wenigstens war heute die Kollegin wieder gesund, die mich beim Getränkeverkauf unterstützt. So musste ich wenigstens in der Mittagspause nicht stehen.


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Gestern hat mir mein Lieblingskollege erzählt, dass er immer über den Jahreswechsel, wo wir längere Zeit Urlaub haben, psychisch abstürzt. Seine Therapeutin meinte, er sei in dieser Zeit einfach einsam, weil er da nicht arbeitet und die meiste Zeit alleine zu Hause ist. Er ist aber der Ansicht, dass er sich da gar nicht einsam fühlt.

Dadurch dass ich früher auch massiv Stimmen gehört habe, ist mir dann auch klar geworden, warum das so ist. Wenn man ständig von diesen Pappkameraden bequasselt wird und unter Umständen auch noch tatsächlich Personen sieht, kann man sich nicht alleine fühlen! Im Gegenteil! Dann will man nur noch seine Ruhe haben... Vor Allem und Jedem!

Allerdings wird einem das, was die die ganze Zeit sagen, wenn man sie nicht los wird (zB. durch Medikamente) auf jeden Fall in eine Depression runterziehen, da einem der Austausch mit realen Menschen fehlt, der einen für die Normalität erdet. Das macht ihn meiner Meinung nach fertig!

Er hat dann auch noch gemeint, er würde am liebsten mit einem Hund in einem kleinen Häuschen irgendwo alleine in der Natur leben. Unabhängig davon, ob er das wirklich in die Tat umsetzen würde, muss ich ihm unbedingt noch klar machen, dass das mit unserer Krankheit mit Sicherheit nicht gut gehen kann. Einsiedler hin oder her, waren diese immer verschrobene Gesellen... auch ohne Stimmen.

Wenn man keinen regelmäßigen sozialen Kontakt mit echten Mitmenschen hat und ständig den Stimmen ausgesetzt ist, dreht man meiner Meinung nach mit der Zeit hohl. Man erkennt dann einfach nicht mehr, wie richtige Menschen in Wirklichkeit reagieren und wie normale soziale Interaktion funktioniert, entwickelt Ängste, Depressionen und Aggressionen. Das ist gerade das, wogegen mir die Werkstätte mit den vielen unterschiedlichen sozialen Kontakten sehr hilft.

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Gerade hab ich jetzt über die Facebook-Gruppe meines Wohnortes eine Nachricht bekommen, dass es bei der Orthopädin Montagsnachmittags und Mittwochmorgens eine offene Sprechstunde gibt. Mittwoch wäre noch OK für mich. Mal schauen... Ich hoffe, das stimmt auch...

4 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 18.09.2017 21:22
16
September
2017

Fersensporn?

Ich hab heute total Schmerzen an der rechten Ferse. Wahrscheinlich ein Fersensporn. Ich hatte das in letzter Zeit öfters, wenn ich tagsüber länger gelaufen war und auch nachdem ich mich ausgeruht hatte. Manchmal kommt das auch schon, wenn ich morgens aufstehe. So eine Art Anlaufschmerz. Manchmal auch an beiden Fersen... Es ist aber nicht nur an einem Punkt, sondern über die ganze Ferse verteilt. So brennende, dumpfe Schmerzen. Unter der rechten Ferse hatte ich auch eine Blase. Jetzt ist dort schon vor einiger Zeit die Haut abgegangen. So was kann ich gar nicht brauchen. Ich bin ja eigentlich immer zu Fuß unterwegs. Heute ist es jedenfalls ganz arg schlimm. Bin richtig am humpeln, wenn ich aufstehe. Wenn das am Montagmorgen immer noch ist, werde ich erst mal zum Arzt tigern. Am Sonntag bleibe ich aber zu Hause und schone mich.

Ich hab heute morgen ausnahmsweise gefrühstückt (Butterbrioche mit Marmelade), nach einigen Dokus im Fernsehen die Wohnung und das Treppenhaus geputzt und danach den Hof und die Straße gefegt.

Später bin ich in die Stadt zu einem großen Flohmarkt gefahren, weil das Wetter recht angenehm war, wo ich dann auch noch zwei Stunden unterwegs war. Ich habe dort vier DVDs, und für meinen Sohn und mich ein neues Portemonnaie erstanden. Die Geldbeutel sind aus Büffelleder und ziemlich aufwändig handgearbeitet (mit Prägung). Natürlich neu, von einem richtigen Händler. Mein Sohn hat nächstens Geburtstag und bekommt ihn dann mit etwas Inhalt von mir geschenkt. Hoffentlich freut er sich... Meins ist auch so langsam abgängig, hält aber wahrscheinlich noch eine Weile. Ich dachte nur, dass man bei so einem Preis (20€ pro Stück) zuschlagen muss.



Nachdem ich mir noch einen Langos mit Knoblauchsauce gegönnt hatte, fuhr ich wieder nach Hause.

Dort musste ich erst mal eine Runde schlafen und schaute später fern. Gegen Abend kochte ich mir etwas (Lachsfilet mit Knoblauch-Sahnesauce, Reis und Eissalat), weil ich den Lachs schon morgens aufgetaut hatte und er bis Sonntag vielleicht schlecht geworden wäre.

Danach schaute ich mir noch HundKatzeMaus an, bis ich mich vors Lappy setzte. Zwischendurch hat mein Telefonfetischistenkollege angerufen, mit dem ich mich bestimmt eine halbe Stunde unterhalten habe.

5 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 16.09.2017 23:07
16
September
2017

Abillify

Das Medikament wirkt super. Fühle mich wach und die meiste Zeit gut. Im Oktober ist der nächste Termin in der Klinik und dann auch noch der bei der Psychologin. Es geht voran. Bin schon sehr gespannt. Der psychologiefreund hat sich wieder gemeldet. Wies mir geht. Gut hab ich gesagt. Er hätte so ein komisches Gefühl. Soll er mit seinem Gefühlen bleiben wo der Pfeffer wächst😠

3 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 16.09.2017 16:45
14
September
2017

Betriebsausflug

Heute hätten wir eigentlich unseren Betriebsausflug nach Baden-Baden gehabt. Leider goss es die ganze Nacht und den ganzen Vormittag in Strömen, sodass Wandern oder eine Stadtführung, was geplant war, unmöglich wurde. Wir wären alle tropfnass geworden. Außerdem war auch die Autobahn ab Karlsruhe wieder mal dicht.

Die Betriebsstättenleitung beschloss also umzuplanen. Wir konnten uns entscheiden, ob wir nach Karlsruhe ins Naturkundemuseum, nach Bruchsal ins Schloss oder lieber arbeiten und dann früher gehen wollten.

Ich schloss mich der Gruppe für das Naturkundemuseum an. Allerdings brauchten wir dorthin mit dem Bus dann auch eine halbe Stunde. Wieder überall Stau.

Da ich dort schon öfters war, war es nicht besonders spannend. Der Kollege, mit dem ich zusammen blieb schien auch ziemlich gelangweilt. Er wäre trotz des Regens lieber wandern gegangen. Na ja, es zeigt mir aber wieder mal, dass meine Person andere langweilt, so bald es nicht um die Arbeit geht. Aber egal...

Ich hab ein paar Handybilder für Euch...




Um 12 Uhr trafen sich dann alle noch mal kurz. Danach fuhr ich noch zu meiner Schwester auf eine Tasse Kaffee und ein Pläuschchen, und war ungefähr um 14.15 Uhr zu Hause. Ich aß mein Lunchpaket, bestehend aus Landjägern, Ei, Käse, Brötchen, Apfel und einem Getränk, schaute meine Soap und schlief anschließend bis fast 20 Uhr. Inzwischen war der Regen vorbei.

Irgendwie bin ich unzufrieden. Der Tag war nicht so, wie er hätte sein sollen. Aber egal! Neuer Tag, neues Glück! Und wenn nicht, muss man damit eben auch zufrieden sein...

2 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 14.09.2017 21:48
14
September
2017

Anatomie meiner Psychose

Bei mir fing das ganze mit einer wichtigen Prüfung in englischer Sprachwissenschaft ,Thema:Sprechakte und Mental Lexicon.Ich habe gelernt,der Stoff war sehr schwer und ich musste die Prüfung absagen .Ich habe dann im Februar 2014 in der Nacht Stimmen gehört.Nicht laut -mehr so ein genuschel .Die Prüfung habe ich verlegt und sie dann zwei Wochen später wegen einer Panikattacke vergeigt.Ich hatte noch andere Prüfungen,die ich mit gut bestanden hatte.Irgendwann fing die Paranoia in der Bib an,ich fühlte mich verfolgt und hatte Beziehungsideen.Ich war auch bei der Psychologin im Studentenwerk wegen der Prüfungsangst.Ich war noch im Urlaub im August 2014 und wir hatten viel Besuch.Ich fing an mich meinen Freunden anzuvertrauen ,wobei mich keiner richtig einschätzen konnten .Danach vertraute ich mich meiner Mutter an und wir sind zusammen mit meiner besten Freundin in die Klinik gefahren.Von der Klinik war ich erstmal geschockt ,habe aber an allen Threapien teilgenommen.Die Diagnose lautete Psychose und ich dachte ,ich hätte einen burn out und könnte wieder lernen-Puste Kuchen .Lernen ging nicht mehr :ich habe zuerst risperdal bekommen 4 mg,danach TK und Reduktion auf 2 mg .In der Pia würde ich auf Abilify umgestellt ,was ich zusammen mit dem Arzt auf 2,5 mg reduziert habe.Dann zweites Mal Klinik wegen Depressionen.Erstmal Zyprexa,das wollte ich nicht nehmen ,danach Amisulprid 600mg.Mittlerweile geht es mir gut und ich nehme nur noch 200mg und bin stabil.Mein Studium wurde mir annerkannt.

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Agi007 14.09.2017 21:35
14
September
2017

Wieder geswitcht

Seit Anfang August führe ich wieder einen Stimmungskalender und halte dabei meinen Schlaf in Stunden fest.
Dem ist zu entnehmen, dass ich die Nacht zu Dienstag nur 3 Stunden geschlafen habe. Morgens hatte ich hier noch festgehalten, dass ich zuvor schwer depressiv war, was offensichtlich viele Leser bewegt hat. Aus diesem Grund hatte ich mich dazu entschieden, tagsüber wach zu bleiben und den Schlafentzug bewusst in Kauf zu nehmen.
Dadurch bekam ich deutlich stärkeren, nun leicht gesteigerten Antrieb und ich war ständig etwas angespannt. Vormittags war ich spazieren, was mir am Mittwoch dann Muskelkater bescherte. Nachmittags war ich bei der Genesungsgruppe, was mir half, wach zu bleiben, da ich sehr müde und erschöpft war. Für den Dienstag habe ich mein Kreuz bei "leicht gesteigert" gemacht. Für gestern und heute schätze ich mich wieder in der Mitte ein.
Ohne Tabletten wäre ich wieder übers Ziel hinausgeschossen und manisch geworden.

Die letzten beiden Nächte habe ich in zwei Etappen mit einer Wachphase von etwa zwei Stunden dazwischen geschlafen. In der letzten Nacht kamen dabei nur acht Stunden rum, weil ich heute früh aufgestanden bin.
Ich bin quer durch die Stadt gefahren, um an einer Info-Veranstaltung bzgl. einer medizinischen Reha teilzunehmen - leider kam erst eine Bahn später, so dass ich den Bus verpasst habe und dann habe ich mich auch noch verlaufen.
Unterwegs habe ich mir dann überlegt, dass die Maßnahme für mich ohnehin nicht interessant ist, weil ich die dadurch erreichbaren Ziele bereits auf anderem Weg erreicht habe. Mein Problem ist einfach, dass ich medikamentös noch nicht richtig eingestellt bin, und dadurch psychisch instabil bin. Das Olanzapin macht mich so müde, dass ich so viel schlafe, dass ich immer wieder in die Depression abrutsche. Ich kann mir also aussuchen, ob ich immer den ganzen Tag müde bin oder depressive Verstimmungen riskiere. Es bleibt die Hoffnung auf eine Phasenprophylaxe.

11 Kommentare Kategorie: Gesundheit (öffentlich) Autor: Hotte 14.09.2017 14:53
14
September
2017

Kontaktabbruch

Der Kontaktabbruch tut mir weh. Ich hab mich so geöffnet und er hat mir weh getan. Da ist der Kontaktabbruch wirklich das beste, aber es tut mir weh. Ich kann schlecht damit umgehen. Hab ich doch diesem Menschen viel anvertraut. Das tut weh. Komm nicht gut klar damit. Muss mich richtig zusammen reißen die Kommunikation nicht wieder aufzunehmen. Er hat sich für seine Familie entschieden. Und damit gegen mich. Auwa.

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 14.09.2017 08:28
13
September
2017

PEP

Heute hatte ich in meiner WfbM einen Termin für die persönliche Entwicklungsplanung, kurz PEP, bei meiner Gruppenleiterin.

Man muss erst mal in einer Tabelle in diversen Bereichen die eigene Qualifikation und Fähigkeiten bewerten. Dasselbe macht der Gruppenleiter. Man überprüft dann, ob die Einschätzungen übereinstimmen. Danach werden zusammen neue Ziele fürs nächste Jahr festgelegt und überprüft, ob die vom letzten Jahr erreicht wurden.

Eigentlich hatte ich ja gesagt, dass ich das dieses Jahr nicht machen will, weil mir das alles immer viel zu gestelzt daherkommt. Meine Chefin, fragte mich dann aber, ob wir nicht trotzdem kurz ein Gespräch haben könnten. Aus dem kurzen Gespräch wurden dann eineinviertel Stunden bei Kaffee und Wasser und quasi doch eine PEP.

Na ja... es war nicht mal so schlecht.

Wir konnten das Problem, das ich im letzten Blog beschrieben hatte aufarbeiten und sie hat sich auch entschuldigt.

Wir stellten dann auch trotzdem ein paar Ziele für das nächste Jahr zusammen. Ich soll zB. meinen neuen Word-Kurs fortführen, den ich seit einiger Zeit vernachlässigt habe (darf mit dem Lehrbuch daran eine Stunde pro Woche arbeiten und später den Fortgeschrittenenkurs als Lehrgang besuchen), die Quartalsabrechnungen für einen Kunden machen, soll an der digitalen Schneidemaschine eingelernt werden, werde in eine neue Arbeit eingelernt, die wir demnächst bekommen und habe mich entschlossen, vielleicht über unsere Arbeitsvermittlung noch mal ein Praktikum in einer Zoohandlung anzustreben. Ich denke da hauptsächlich an den Bereich Tierpflege.

Allerdings möchte ich das nur zeitlich begrenzt machen und auch nur in einem bestimmten Betrieb. Wenn die Vermittlerin das nächste mal bei uns ist, werde ich sie darauf ansprechen. Wir haben besprochen, dass es für mich nicht sinnvoll wäre, noch mal richtig draußen zu arbeiten, denn dann würde ich eventuell meine Rente verlieren und hätte später in der Altersrente finanzielle Nachteile, weil ich meinen Bestandsschutz verlieren würde. Ich möchte aber gerne mal wieder was mit Tieren machen. Nur schade, dass ich dann meinen Lieblingskollegen längere Zeit nicht sehe.

Wir sprachen noch über einige private Dinge und Kollegen, also eigentlich über die sozialen Kompetenzen, wo ich noch vor einiger Zeit mehr Probleme als heute hatte.

Sie hat mir auch noch gesagt, dass wir 80% Kräfte, die früh Morgens anfangen, in Zukunft ein paar Minuten früher gehen dürfen, damit wir gleich den Bus erwischen. Ansonsten müssten wir 20 Minuten warten. Allerdings bringt mir selbst das nicht viel wenn ich direkt nach Hause fahre, denn meistens verpasse ich dann meinen Anschlussbus zu meinem Heimatort und muss dort dann 30 Minuten warten. Meinem "Lieblingskollegen", dem "Telefonfetischisten" und der "Blinddarmpatientin", die alle 80% arbeiten, bringt es zeitlich aber schon einiges.

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 13.09.2017 21:57
13
September
2017

Ende vom Lied

Hab mich wieder etwas gefangen. Die letzten Tage waren emotional und physisch anstrengend. Ich habe viel gelernt. Meine Erkrankung ist kein Türöffner:( und ich werde es beim kennenlernen besser erst später anbringen. War die letzen Tage etwas nervös und habe meinen Status auf Whats App dauernd geändert in der Hoffung er würde sich melden. Hat er aber nicht und wird er auch nicht mehr tun. Dieses Kapitel ist auch vorbei.

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 13.09.2017 18:14
12
September
2017

Alpträume

Es ht sich bei mir wohl so eingeschlchen, dass ich regelmäßig Alpträume habe. Jetzt schon drei Tage hintereinander. Die ersten zwei Tage ging es ja noch. Aber heute morgen habe ich vom Ausbruch ener Psychose mit Halluzinationen und Ich-Verlust geträumt.Oder das neben mir im Bett jemand atmet. Langsam frage ich mich ob das alles wirklich nur dem Venlafaxin gechuldet ist.

9 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Fränzchen 12.09.2017 11:35
12
September
2017

Schwer depressiv

Also. Ich lebe noch. Ich nehme weiterhin 5mg Olanzapin abends. Mit dem Schlafen ist es total durcheinander.

Ich war immer so müde und kam nicht aus dem Bett und ich musste ja auch nicht. Also bin ich liegen geblieben. Ich schlafe im Schnitt 13 Stunden, um ausgeschlafen zu sein. Und bin zwölf Stunden wach.
Es hat sich so eingependelt, dass ich morgens um sechs ins Bett ging und abends um sechs aufstand. Nun gab es ja erst recht keinen Grund, mich noch anzuziehen und wenn ich nichts anziehe, brauche ich ja auch nicht duschen... Ich habe mich schon noch jeden zweiten Tag aufraffen können, bevor ich zu sehr stinke. Trotzdem: Blöd.

Gestern habe ich Wäsche gewaschen und gespült und war einkaufen. Ohne Schokolade zu kaufen. Ich bin jetzt schon wieder eine Woche ohne Schokolade. Letzten Dienstag hatte ich einen Ausrutscher, davor die Woche gings auch ohne. Jetzt einkaufen ohne Süßkram kaufen ist ein Fortschritt und ich hoffe, ich kann den ausbauen.

Vom Antrieb her gehts gerade aufwärts, aber das ist dem fehlenden Schlaf zuzurechnen. Ich gehe zwar wieder früh ins Bett, werde aber nach ein paar Stunden wach und kann nicht mehr einschlafen. Also muss ich morgen wieder ausschlafen, in der Hoffnung, auch durchschlafen zu können.
Heute versuche ich wach zu bleiben.

13 Kommentare Kategorie: Gesundheit (öffentlich) Autor: Hotte 12.09.2017 07:51
11
September
2017

Wer oder was ist schizophren! :-(

Heute habe ich gedacht, ich spinne!

Wir hatten heute morgen wieder Broschüren usw. kommissioniert und anschließend begonnen unsere Aufträge zu verpacken. Nun musste ich um 11.30 Uhr schon zu meinem Pöstchen im Getränkeverkauf, und da meine Gruppe erst um 11.50 Uhr Mittagspause hat, haben meine beiden Kollegen weiter verpackt. Ich hatte mir einen Stapel von mehreren Aufträgen mit immer denselben Broschüren auf den Tisch gelegt, den dann mein Lieblingskollege übernahm.

Als ich dann mit meinem Pöstchen fertig war und auch meine eigene Mittagspause beendet hatte, kam unsere Chefin auf mich zu. Sie müsste mit uns sprechen! Zu dem Zeitpunkt waren bereits alle Aufträge verpackt und verschickt, wobei noch jede Menge andere Arbeit da war, die gemacht werden sollte. Derzeit können wir uns nicht über einen Mangel daran beklagen.

Sie erklärte mir dann, dass aus Versehen zwei Aufträge in einen Umschlag verpackt worden waren. Der Lieferschein des überzähligen Auftrages wurde fälschlicherweise mitverpackt. Er war zwischen den Broschüren nicht aufgefallen. Bemerkt wurde es erst zum Schluss, weil eben dieser Auftrag fehlte.

Sie ging mich dann direkt an, dass dieser Fehler meine Schuld sei, weil ich immer so schnell arbeite. Ich selbst hätte zwar den Fehler nicht begangen sondern mein Lieblingskollege, aber die Kollegen dächten, dass sie immer so schnell arbeiten müssten wie ich. Das würde sie stressen. Deshalb sei der Fehler passiert.

Fazit: Ich bin schuld daran, dass andere Fehler machen, weil ich schneller und besser als sie arbeite und sie das nicht verkraften!!!!!!!

Sie meinte, ich sollte mich in Zukunft zurückhalten und langsam arbeiten, damit die anderen nicht von mir genervt würden. Außerdem wäre ich zu hektisch. Sie fände die Art wie ich arbeite Super und selbst sie könnte nicht so wie ich arbeiten, aber die Kollegen könnten das nicht verkraften.

Ich arbeite aber überhaupt nicht hektisch. Ich mache einfach nur völlig ruhig einen Auftrag nach dem anderen und gehe nicht nach jedem dritten rauchen oder mache ein Päuschen. Da ist es doch klar, dass ich mehr schaffe als die anderen, oder ???

OMG!!!!! Wo bin ich denn???? Muss ich in einem Unternehmen, eigentlich zwar eine WfbM, die aber trotzdem wirtschaftlich arbeiten sollte langsamer arbeiten, wobei ich in meiner normalen Geschwindigkeit qualitativ immer beste Leistung bringe???? Ist diese Aussage nicht irgendwie schizophren??? Wer ist da dann eigentlich schizophren????

Eigentlich hätte ich meine Chefin dazu auffordern sollen, mit mir zusammen zum Sozialdienst zu gehen und das dort zu besprechen. Allerdings bin ich in solchen Momenten immer versucht, Rücksicht auf sie zu nehmen und Milde walten zu lassen, denn irgendwie denke ich schon, dass sie einfach auch einen an der Waffel hat.


Etwas anderes hat mich heute Nachmittag dann aber aufgebaut:

Meine Vermieterin darf meinen WLAN- Anschluss nutzen, welcher bisher aber immer nur dann genutzt wurde, wenn ihr Freund übers Wochenende da war. Jetzt sagte sie vorletztes Wochenende, dass die Verbindung schlecht sei und seit einigen Tagen sei gar keine Verbindung mehr da. Da mein WLAN tatsächlich nicht an die versprochen 120 Mbits herankommt (ich habe meistens zwischen 30 und 50) dachte ich es läge daran, dass sie ein Stockwerk höher ist.

Ich hatte jetzt übers Wochenende einiges an den Einstellungen probiert und meinen Router auch resettet. Hab auch einen WLAN Analyzer aufs Handy geladen und festgestellt, dass meine Verbindung eigentlich recht gut ist und mein Kanal nicht zu stark frequentiert ist. Am Freitag versprach ich ihr auch bei UM anzurufen um die Verbindung mal durchmessen zu lassen, was ich bisher allerdings nicht gemacht hatte, weil ich da immer eine dreiviertel Stunde am Telefon hänge, bis ich zum Service durchkomme.

Jetzt hat sie heute Nachmittag bei mir geklopft und gefragt ob ich inzwischen bei UM angerufen habe. Ich bin dann aber mit meinem Handy zu ihr hoch und schaute erst mal, wie dort die Verbindung ist. Sie war kein bisschen schlechter als bei mir im Schlafzimmer und dort funktioniert alles Super.

Sie gab dann zu, dass sie zur Zeit ständig das Lappy von ihrem Freund hat, der nur alle zwei Wochen am Wochenende da ist. Ich habe damit aber kein Problem. Von mir aus kann sie ruhig die ganze Zeit mein Internet nutzen, so lange ich keine Schwierigkeiten bekomme. Wir schalteten dann das Lappy ein und ich stellte fest, dass die Verbindung einfach ausgeschaltet war. Sie ließ sich aber auch nicht einschalten. Ich ließ dann einfach die Problembehandlung drüber laufen und Schwups! ... schon hatte sie Internet mit Super Leistung! Das hat mich dann natürlich total aufgebaut weil ich das hingekriegt habe!

Es kann natürlich sein, dass die Verbindung jedes Mal ausgeschaltet wird, wenn sie das Lappy runterfährt. Da müsste ich dann noch die Einstellung ändern. Ich hab ihr gesagt, sie kann mich jederzeit um Hilfe bitten, wenn sie ein Problem hat.

Ich hätte wahrscheinlich schon früher nachschauen sollen, aber sie hatte ja gesagt, ihr Freund würde sich gut auskennen. Das hätte er dann aber eigentlich merken müssen!

8 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 11.09.2017 21:14
11
September
2017

Der mittlere Weg oder Psychiatriekritik

Hallo,

vielleicht hat hier der eine oder die andere den Eindruck erhalten,dass ich radikal antipsychiatrische Thesen vertrete,doch ich versuche nur mitzuteilen,wie ich meine Psychiatrie-Erfahrung und die Folgen daraus heute sehe.

In der Tat ist es so,dass ich viele Seiten bezüglich Psychosen und Psychiatrie in mir habe.
Ich war schon psychiatriegläubig,danach radikal antipsychiatrisch,und schließlich im Wechsel zwischen verschiedenen Positionen.
Heute würde ich mich als psychiatriekritisch bezeichnen,und von Buddha konnte ich lernen,dass der mittlere Weg,also zwischen den Extremen,oft sehr wichtig im Leben ist.

Früher war ich antipsychiatrisch so aufgeladen,dass ich 2002 innerhalb von 8 Wochen mein Neuroleptikum abgesetzt habe...das Ergebnis war die schlimmste Psychose in meinem bisherigen Leben,eine fette Entzugspsychose.

Heute denke ich,dass es wichtig ist,kritisch und skeptisch zu sein und zu bleiben,allerdings nicht mehr mit dem Kopf durch die Mauer zu marschieren...

Es stimmt,ich habe den Traum,eines Tages meine Lebensenergie wieder ohne Neuroleptika spüren zu können,doch mir ist auch klar geworden,dass,wenn ich es bis dahin tatsächlich schaffen sollte,dies ein Weg sein wird,der sehr viel Geduld und Ausdauer und Vorsicht erfordert.

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: nagarjuna2017 11.09.2017 17:12
11
September
2017

Ich leide

Ich hab Liebeskummer und meine Tochter leidet darunter. Sie kann mich so nicht sehen denke ich. Sie hat mir gestern erzählt sie würde gern bei ihrem Vater Leben. Ich komm damit nicht klar. Mir tut alles weh. Ich kann nicht mehr. Das Wochenende war ein graus. Und heute muss ich wieder arbeiten. Alles ist mir zu viel. Würde am liebsten im Bett bleiben und den Kopf in den Sand stecken.

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 11.09.2017 07:42
11
September
2017

Ok

Nun, arbeitstherapie kann ich nicht machen, weil ich in der intistusambulanz bin und die haben dort ergotherapie und bieten keine arbeitstherapie an,
und im anderen krankenhaus kann ich nicht hin zur Arbeitstherapie weil ich bei der institutsambulanz in der anderen Klinik bin
für die Krankenkassen ist das beides das selbe. aber ergotherpie in der Institutsambulanz ist anders als in der Tagesklinik und ich finde es ist langweilig.
Naja, ist vllt ein Vorurteil fange ert Donnerstag an.

Die tun auch so als könnte ich mich nicht selbst beschäftfigen, hab berge voll zu erledigen,
bin daher recht froh dass der kempel so lange dauert, bis es richtig losgeht, herrscht zuhause mehr ordnung ect pp. so dass ich in Struktur Lebe. Man sagt ja nicht umsonst man räumt auf, um sein Leben zu ordnen.
Und meine Eltern sind voll berufstätig eingeschleust, dauerstress mit keine ahung was seit dem ich 13 bin, mit 4 kindern + eigenes Geschäft + Häuser vermieten + Anwaltskram wegen faulen neidern + geldabzockende familie die denken in europa sind alle reich in Afrika + in den letzten Jahren Brandfall + Wasserschäden und dann noch der fammiliäre kram... ich sag nur, meine geschwister wohnen hier nun nicht mehr, aber ihren kram haben sie hier gelassen und das ist einfach nur auf den schränken gestapelt ect pp. entrümpeln darf ich jetzt alleine. Meine mum macht die wäsche, aber das Haus entrümpeln und sauberhalten ist nicht so wie bei den ganzen tollen familien die sogar noch Haustiere haben oder sogar eine Putzfrau. Und bei so vielen Menschen häuft sich der kram über die Jahre.
Was aber komish ist, ich hab einfach das gefühl wir haben generell zu viele Möbel, kein Wunder dass keine Ordnung da ist, überall steht ja irgendwas was eher reinpassen würde wenn man ein anderes möbelstück dafür entsorgt. Aber dass sind halt massive mega teure möbel, die ja sogar ein Geschenk von irgend wem waren, kann man nicht verkaufen.
Und dann kauft mein vater noch ein Altes Antikes Kinderbett. Als ich fragte wo soll as hin, meinte er weiß er noch nicht. jaaaaaaaaa

Will lieber arbeiten, aber hab angst dass ich dann wieder krank werde, mein therapeut hat gesagt ich soll mir keinen minijob suchen, erst während der Reha. aber ich will mir einige Sahen kaufen, und ich glaube mir tät die Stuktur gut und das gefühl nicht abhängig zu sein. Icdh hasse es abhängig zu sein. Jetzt weiß ich auch dass es dass ist was mich seit pubertät runterzieht, meine eltern schuften und wenn ich arbeiten will werd ich immer krank dämlicher körper und muss eltern immer nach geld fragen für jeden schwachsinn und das dumme ist ja, die haben noch nie nein gesagt
aber wenn ich im supermarkt irgendwas praktisches finde was mit bei alltäglichen kleinigeiten hilft, soll ich erstmal 1000 jahre warten bis es reduziert ist oder alle geschäfte abklappern, was meine ganze Tagesstruktur durcheinanderwirft mit essen usw.
Die essen selbstg auch völlig unregelmäßig, kein wunder wieso sowas alles bei mir schief ist. Das war nur in meiner Kimdheit Regelmäßig, und die leben noch in der Vergangenheit und tun so als wären die letzten 12 Jahre wie die Jahre davor gewesen.
Ich find ehrlichgesagt es ist ein einzieges Chaos, ob Haus oder Familienkram.
Seit dem Wasserschaden istg nur das Bad fertig. Oben ist der ganze geschwisterstuff und ganz unten der ganze kram in kisten vom wasserschaden. und in der Mitte... meine muter hat so viel kleidung und dementsprehend auh viele schränke. Von denen sich kein einzieger shließen lässt so voll sind die

Whatever. Ich freu mich dass ich oben bei mir vorankomme. Danach ist das Wohnzimedr/Küche dran. Meine Eltern sind da nie, aber da ist auch noch stuff meinerf Geschwister usw.

würde am liebsten sowas wie hostess machen, auf parties oder messen, aber ist nicht so schlau wenn man lärmempfindlich ist und shnell überreizt ist auch blöd dass vom ganzen rumstehn die füße schmerzen ist nicht so meins. Naja vllt. werd ich ja wieder gesünder, früher hätte ich das einfach ausprobiert und mich dann gewundert wieso es mir scfhlechter geht weil ich zu verpeilt durch die überreizung war, das ich nicht kapiert hab dass es mir schlec ht geht weil ich zu rücksichtslos gegenüber meinem körper bin. Aber bin auch genervt.
Bin aber wiederum froh dass mein körper mir z.b. kein diabetis oder so verpasst als wahnsignal auch wenn das was ich hab uncool ist. Krankheiten kann man eh nie vergleichen, bin nicht zufrieden aber trotzdem erstmal froh mit meinem Körper der seinen kram Verwaltet.

Wünsche euch eine guten Start in die Woche

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Shining 11.09.2017 01:07
10
September
2017

Rostock

Mal wieder ein Blogtext. Bin letzte Woche umgezogen. Es ist alles glatt gelaufen. Der ganze Umzug. Habe vieles per Internet organisiert. Die neue Wohnung und den Nachmieter. Nur zum Sozialamt muss man noch persönlich. Die neue Wohnung ist toll. 34 qm und 10. Stock. Erstbezug nach Sanierung. Morgen kommen ein paar Möbel, drei Kommoden und ein Kleiderschrank, natürlich von Ikea.
Heute war meine Mutter zu Besuch. Sie wird wohl öfter kommen. Das stört mich eigentlich nicht, da wir ein gutes Verhältnis haben. Aber ich habe vorher zu dicht bei ihr gewohnt. Im selben Haus. Jetzt telefonieren wir täglich miteinander. Ich rufe sie an, weil ich eine Flatrate habe. Allerdings schenke ich ihr demnächst ein Handy mit Flatrate. Dann kann sie auch anrufen.
Gesundheitlich geht es mir sehr gut. Ich habe kaum noch Rückfälle. Nehme morgens mein Escitalopram und das Abilify und abends 2 mg Fluanxol. Den Hund musste ich leider weggeben. Soviel dazu.

3 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: Henri 10.09.2017 18:05
09
September
2017

09.09.2017 - Samstag - Todesfall -

Heute habe ich Hermine, meine schwarz-weiße Rennmaus, tot in ihrem Nestchen gefunden. Ich hab vorher keine Verhaltensveränderung bemerkt, höchstens dass sie in letzter Zeit öfters ruhig auf einer Stelle saß. Am Donnerstagabend habe ich sie noch gesehen. Sie ist etwa zweieinhalb Jahre alt geworden. Das ist ein normales Alter für diese Tierchen.



Ich hab sie dann im Garten beerdigt. Irgendwie belastet es mich nicht mehr, wenn eins meiner Tiere stirbt. Vielleicht liegt es daran, dass ich jetzt schon einige von diesen Kleinnagern hatte und sie nun mal alle nicht sehr alt werden. Man muss schon froh sein, wenn sie sich zum Schluss nicht lange quälen müssen. Das war bei zweien von meinen Hamstern so schlimm, als sie Tumore entwickelt haben. Ich musste sie dann einschläfern lassen.

Ich baue da keine so enge Beziehung mehr auf, sondern hab sie eher zum beobachten. Mir ist vor allem wichtig, dass sie ein schönes Leben haben, also ein großes, abwechslungsreiches Gehege und dass sie alles bekommen, was sie brauchen.

Als ich sie morgens füttern wollte, bemerkte ich, dass die Mehlwürmer noch in der Grünfutterschale herumkrochen. Weil die sonst immer als Erstes weg waren, dachte ich mir gleich, dass etwas nicht stimmt. Ich begann also das Gehege abzusuchen und fand sie auch gleich im Häuschen. Nun habe ich die Trennscheibe herausgenommen, alles sauber gemacht und das Gehege umgestaltet, damit Frederike in Zukunft die ganzen zwei Meter für sich nutzen kann. Ich hatte die Beiden ja Mitte 2015 trennen müssen, weil Hermine Frederike total zerfleddert hatte. Auch heute noch hat sie davon kahle Stellen am Rücken.

Eigentlich wollte ich heute einiges mehr sauber machen und auch die Fenster putzen, aber nachdem ich die Gehege sauber gemacht, und die Maus beerdigt hatte, schaffte dann nur noch die Wäsche, Staubsaugen, Staubwischen und das Geschirr von zwei Tagen. Zu mehr hatte ich absolut keine Lust.

Als nachmittägliches Mittagessen machte ich mir Crepes und Spargel in Buttersauce. Ansonsten flegelte ich vor dem Fernseher rum. Heute Abend kommt nix Gescheites im Fernsehen und auf DVD´s hab ich auch keine Lust. Deshalb werde ich jetzt noch eine Weile im Internet rumgeistern.


Ich hab jetzt übrigens alle Artikel die ich geschrieben habe in "Mollys Blog" verschoben: blog-u370-Mollys-Blog.html

Ich denke aber, dass ich in Zukunft nicht mehr jeden Tag schreiben werde, sondern nur noch dann, wenn mich etwas besonders bewegt, so wie ich das früher gemacht habe. Meine tägliche Routine wird auf Dauer sonst nur langweilig.

3 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 09.09.2017 21:12
09
September
2017

Mein Leben soweit

Ich habe ein schönes und erfülltes Leben vor der Psychose gehabt:ich habe Europa und Russland bereist,habe in vier Ländern gelebt,hatte Stipendien für das Ausland im Studium gehabt-alles gut soweit.War auf vielen coolen Konzerten ,habe Party gemacht in Underdog Clubs in Berlin und mich mit Jungs getroffen.Hatte viele interessante Studentenjobs gehabt.Spreche vier Sprachen fließend und nun der Ruhestand auf Lebenszeit.Bin auch mittlerweile auch gut drauf nach der Reduktion,habe viele soziale Kontakte ,eine tolle Familie und einen lieben Freund.Mein Ziel ist es an meiner Arbeitsfähigkeit zu arbeiten,damit ich später Halbzeit arbeiten gehen kann.Beim Zuverdienst habe ich schon nachgefragt,ob sie was in der Verwaltung hätten-das gibt es leider nicht.Das Ehrenamt in der Bibliothek hat nicht geklappt .Ich werde dies mit der neuen Psychologin der Pia besprechen,Zeit habe ich genug.

7 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Agi007 09.09.2017 18:43
09
September
2017

Die Geschichte wiederholt sich

Schon wieder ein Mann, der mich wegen meiner Erkrankung ablehnt. Es ist so frustrierend. Und ich hänge dem. Noch nach. Obwohl ich weiß das er schon lange weg ist. Würde ihm wirklich gern noch mal schreiben ob er jetzt weg ist. Aber das verkneif ich mir. Sieht nur wieder schwach und bedürftig aus. Und so will ich nicht mehr sein. Einer der mich nicht will hatte ich schon. Reißt auch irgendwie alte Wunden wieder auf.
Meine Freundin meint er wäre mein Absprungmann, weil ich jetzt weiß man merkt mir die Erkrankung nicht an und ich kann mich wieder etwas neuem hingeben. Sie hat vielleicht recht.

10 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 09.09.2017 12:22
09
September
2017

08.09.2017 - Freitag - Suizidversuch -

Gestern habe ich erfahren, dass ein Kollege, der erst mal angeblich nur aus Versehen zu viele Medikamente geschluckt hatte und deshalb in die Psychiatrie kam wo er dann noch mal einen Suizidversuch mit Medikamenten unternommen hatte, kurz nach seiner Entlassung aus dem dritten Stock seiner WG gesprungen ist und nun dem Tode nah im Koma liegt. Wieder mal einer!

Ich erinnere mich, dass er noch vor zehn Jahren ein gutaussehender und intelligenter junger Mann war (Einser-Abi) der trotz der Beschäftigung in der Werkstätte noch Hoffnung für sein Leben hatte. Dann hatte er wohl eine erneute Psychose und von da an ging es bergab. Er war total mit Medikamenten zugedröhnt, wurde übergewichtig mit dem typischen Bauch und schlurfte mit fettigen, langen Strähnen durch die Gegend. Er hatte auch immer ein fettglänzendes Gesicht und war schlecht angezogen.

Vor einigen Monaten dann schien es ihm plötzlich besser zu gehen. Er ließ sich die Haare schneiden und sah nicht mehr so fertig aus. Es kam dann aber zum ersten Suizidversuch, nach dem er sich auf Dauer beurlauben lassen musste... Und jetzt das! Ich kann nicht anders und gebe der Psychiatrie und seinem Betreuer die Schuld daran, was aus ihm geworden ist und was dann zum Schluss passiert ist. Meiner Meinung hat er einfach die Hoffnung verloren, weil ihm ständig die Überdosierung mit all den schlimmen Nebenwirkungen drohte...

Heute hatte ich dann aber einen Tag der ganz OK war. Wir freuten uns, dass es Butterbrezeln und Kaffee gab, die ein etwas begüterterer Kollege spendierte. Er geht nächste Woche zum dritten Mal dieses Jahr in Urlaub und wollte uns anderen, die meistens mangels "Masse" oder aufgrund der psychischen Belastung nicht wegfahren können, auch etwas Gutes tun.

Das Frankieren unserer Pakete soll in Zukunft Online erledigt, und nicht mehr händisch in Listen eingetragen werden, die der Paketbote dann mitnimmt. Wir haben das jetzt heute zusammen mit unserer Chefin ausprobiert und festgestellt, dass das viel zeitaufwändiger und komplizierter ist, weil da alle möglichen Zusatzinformationen verlangt werden. Auch haben wir zur Zeit keinen Drucker, der speziell für diesen Zweck zur Verfügung steht. Unsere Büchersendungen sollen in Zukunft über eine andere Frankiermaschine abgewickelt werden, wo man jeden Streifen einzeln durchlassen muss. Bei größeren Aussendungen haben wir aber oft mehrere Hundert Umschläge am Tag. Im Augenblick kann ich mir jetzt noch nicht vorstellen, wie das effektiv ablaufen soll. Aber egal! In erster Linie ist das das Problem anderer Leute. Ich hab keine Verantwortung! Trotzdem wäre es schade, wenn wir den Auftrag verlieren würden. Ich mache diese Arbeit sehr gerne.

Nachmittags bin ich noch mit dem Kollegen, der gerade umzieht zum Möbelhaus gefahren, wo wir für ihn eine Vier-Jahreszeiten-Bettdecke und Bettwäsche gekauft haben. Er traut sich das einfach nicht alleine zu zur Zeit. Das mit dem Umzug und alles ist einfach zu viel für ihn. Er ist total blockiert.

Danach bin ich auf dem Rückweg noch in den Aldi und hab fürs Wochenende eingekauft.

Bevor ich endgültig nach Hause fuhr besuchte ich noch meine Mutter, wo wir ein Schwätzchen hielten.

Zu Hause buk ich mir ein Brötchen und stellte noch mal den Rest vom gebackenen Feta mit Gemüse von Gestern in die Mikrowelle, schaute beim Essen meine Soap und schlief danach eine Runde.

Hinterher schaute ich Fern und versuchte danach per mehrmaligem Reset vom Router mein WLAN zu verbessern. Meine Vermieterin nutzt es ja öfters oben in ihrer Wohnung, aber in letzter Zeit fällt oft die Verbindung aus, seit ich die Connect Box nutze. Eigentlich kann es aber nicht an der Reichweite liegen, denn ich hab übers Handy selbst an der Bushaltestelle, die ca. 300 Meter vom Haus weg ist noch Verbindung.

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 09.09.2017 01:50
08
September
2017

Was mich mal interessieren würde

Heute mal nichts Langweiliges über meine Befindlichkeit, sondern dieses: man hat ja immer mal wieder die Möglichkeit an wissenschaftlichen Studien teilzunehmen. Nur leider sind das alles nur Arbeiten, die sich mit Psychoedukation beschäftigen und nichts, wo mal Grundlagenforschung betrieben wird. Mit irgendwelchen Schizophrenierkrankten müssen aber doch solche Untersuchungen, bei denen eben etwas grundlegend Neues entdeckt werden soll, gemacht werden? Oder findet solche Forschung überhaupt nicht mehr statt? Immerhin ist auf dem Psychopharmakasektor doch seit über 25 Jahren tote Hose, was Neuigkeiten betrifft. Ich wüsste gerne mal, was dieses Flirren vor meinen Augen ist, auf dessen Hintergrund ich dann früher meine Visionen hatte. Oder diese Vibrationen, von denen ich das Gefühl habe, dass sie mich durchdringen. Aber natürlich auch die Stimmen, die sich mein Gehirn angeblich selbst ausdenkt. All das wird immer mit einem Achselzucken abgetan, wenn man es erwähnt.

Ich habe mal den Satz eines Psychiaters gelesen, der glaube ich die Richtlinie in der Psychiatrie darstellt: "Mit der Krankheit redet man nicht." Und es stimmt; alles was man zu sagen hat, ist vielleicht gut für die Benennung der Krankheit; also schizoaffektiv, bipolar, paranoid schizophren und was es noch alles gibt, aber sonst ist es ziemlich egal, was man erlebt. Es gehört weg und wenn das die Medikamente schaffen, dann gut, und wenn nicht, Pech gehabt. Das ist alles so unbefriedigend!

Aber ich weiß noch nicht einmal, wer alles auf diesem Gebiet forscht. Ich jedenfalls wäre gerne ein Objekt solcher Forschung. Sie müssten mich ja nicht unbeding aufschneiden dafür, denke ich mir, aber eben weitreichendere Untersuchungen machen als das leidige EEG, das sie immer beim Psychiater machen.

3 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: Sartorius77 08.09.2017 15:58
07
September
2017

kein guter Tag

Heute war wieder ein schlimmer Tag. Nach den akuten Tagen letzte Woche stehe ich wieder völlig neben mir. Ich habe überhaupt keinen Antrieb und fühle mich vollkommen leer.
Der Tag liegt dann so qualvoll vor mir und auch jetzt, wo es dämmerig wird bekomme ich höchstens Angst vor der Dunkelheit. Es ist so schlimm, einsam und alleine im Dunkeln dazuliegen und bei jedem Geräusch zusammenzuzucken. Vielleicht bin ich auch immer noch ein bisschen paranoid.
Und dann ist hier im Forum auch noch der chat deaktiviert, ich suche dann ständig nach einer netten Chatgelegenheit für den einsamen Abend, aber bisher habe ich noch nichts vergleichbares gefunden.
Obwohl ich eigentlich keinen Hunger habe, koche ich mir gerade ein paar Kartoffeln, vielleicht fühle ich mich etwas besser, wenn ich etwas im Magen habe.
Hoffentlich reguliert sich mein Stoffwechsel und es geht mir morgen etwas besser. Zumindestens hat morgen mein Psycho-Cafe geöffnet, da kann ich dann wenigstens gegen halb vier hingehen. Immer noch viel Zeit vorher alleine, aber dann ist wenigstens ein Ende in Sicht. Heute war es natürlich auch wieder besonders schlimm, weil ich gar keine Gesellschaft hatte.
Hoffentlich finde ich bald wieder einen Nebenjob, um wenigstens etwas Gesellschaft zu haben, in solchen Phasen. Na, die ewige Einsamkeit blockiert mich eigentlich immer, nicht nur , wenn es mir schlecht geht.
Genug gejammert, einen schönen Abend euch

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: lutreola 07.09.2017 20:26
07
September
2017

Beschäftigung

Heute gehe ich nicht zur arbeitstherapie, weil ich mir im Nachbarort meine spritze abholen muss. Es ist eine Vertretung dort, bin etwas nervös deswegen. Weil ich die Dame nicht kenne...

Danach fahre ich mit meinem freund nach Köln, die haben dort einen Firmenlauf und ich feuer ihn an. Bin gespannt, wie das ist. Kommen wohl über 20.000 Läufer und Zuschauer.

Morgen besucht mich dann eine Freundin aus Köln mit Kind und Hund zum Frühstück. Darauf freue ich mich schon sehr! Sie sieht unsere Wohnung zum ersten Mal. Mittags gehen wir eine runde mit dem Hund.

Dafür muss ich noch etwas aufräumen und einkaufen... Also bin ich gut beschäftigt, dann geht es mir auch meistens sehr viel besser.

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Mi Ri 07.09.2017 09:54
06
September
2017

Es wird besser

Morgen ihr lieben. Ich habe ja alle Kontaktdaten gelöscht. Es geht mir ganz gut damit. Auch wenn ich gegen diese Beliebigkeit bin. Aber beim Onlinedating ist es wohl so. Kein Interesse und tschüss. Da muss ich mich erst dran gewöhnen. Muss härter werden und mir selbst überlegen was ich überhaupt will und erwarte. Und das dann auch vertreten. Da muss ich konsequent sein. Sonst geht's mir wieder so mies. Und sich nicht so schnell öffnen. Immerhin sind das fremde Leute. Die einem auch nichts schuldig sind.

10 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 06.09.2017 06:34
05
September
2017

Positives Lebensgefühl

Hallo ihr alle zusammen,
ich hatte ja schon mehrfach geschrieben, dass es mir viel besser
geht. Das liegt wohl daran, dass ich von 5 Medikamenten 1 auf
die Hälfte reduziert habe.Und nun hat die 6. Woche angefangen,
wo ich keine Negativsymptome mehr habe.
Juchu !
Am vergangenen Donnerstag hatte ich ja mein Therapeuten-
Gespräch, der auch mein Psychiater ist, und der war ein wenig
skeptisch, weil meine letzte Psychose erst 2 Jahre zurückliegt.
Er hat mich auch gleich gefragt, ob ich denn gut schlafen kann,
worauf ich meinte, gern und viel. Das hat ihn dann beruhigt.

Ich horche jeden Tag in mich hinein, ob ich nicht doch wieder
manisch werde und dann in eine Psychose gerate, aber alles
fühlt sich gut und normal an.
Wahrscheinlich kenne ich das Gefühl des normalen ausgeglichenen
Zustands einfach nicht mehr und muss mich erst wieder
daran gewöhnen.
Auf jeden Fall bin ich glücklich und dankbar darüber !

Viele Grüsse

Oli

9 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: oli1966 05.09.2017 14:28
05
September
2017

Psychologiefreund

Ich habe Sehnsucht nach seiner Nähe. Einfach nur dass er da ist. Ich glaub ich könnte mich verlieben. Zumindest ein bisschen. Aber ich hab da wohl nen Frosch geküsst. Schade. Na ich kannte ihn ja kaum. Das ist irgendwie beruhigend. Außerdem hab ich kaum Zeit für jemanden. Oder besser ich will sie mir nicht nehmen. Zumindest nicht für ihn. Er hat für Donnerstag zu gesagt und dass er da mehr Zeit hat. Das will ich aber nicht. Er will mich nicht komplett, weil ich krank war/ bin. Das heißt es jetzt anzunehmen und daraus zu lernen. Schade, dass es so gelaufen ist.

6 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 05.09.2017 06:33
04
September
2017

Arzt-Termin

Heute hatte ich meinen Termin beim Arzt.Ich bekomme keinen neuen,nur den aus der Pia ,muss dann einmal im Monat hin.Auch zum Psychologen alle vier Wochen .Ich glaube ,ich brauche das nicht wöchentlich .Bin jetzt stabil.Habe noch im September Termine bei meinem alten Arzt,dann geht er weg .Habe ihm heute Pralinen von Lindt geschenkt als Abschied.Mir geht es ganz gut.In drei Einhalb Jahren soll mein Medikament ausgeschlichen werden ,aber ich sehe es eher kritisch,habe keine Lust auf eine neue Psychose.Wir können dann auf 150 mg Amisulprid gehen,aber das ist mir auch zu krass.Lieber eine kleine Dosis ein Leben lang.Ich habe noch Zeit.Wir werden dann an meiner Arbeitsfähigkeit arbeiten,da ich später arbeiten möchte.

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Agi007 04.09.2017 22:51
04
September
2017

Badminton

Gestern das Badminton Spiel war schön. Es ist immer sehr angenehm mit ihm. Na aber ich weiß nicht was es werden soll. Ich lass es mal auf mich zukommen. Hab heut wenig Lust zu arbeiten.

1 Kommentar Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 04.09.2017 06:42
04
September
2017

Badminton

Gestern das Badminton Spiel war schön. Es ist immer sehr angenehm mit ihm. Na aber ich weiß nicht was es werden soll. Ich lass es mal auf mich zukommen. Hab heut wenig Lust zu arbeiten.

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Joan 04.09.2017 06:10
04
September
2017

03.09.2017 - Sonntag -

Der Tag heute war ein total fauler Tag und obendrein Ernährungstechnisch total daneben: Haferflocken mit Kaba zum Frühstück, Pizza (886 Kalorien) zu Mittag, Nachmittags eine Tafel Haselnussschokolade und Abends zwei Toastbrote mit zwei Scheiben Käse, Tomaten und Mayonnaise. Dazu außer kalorienfreien Getränken noch ein Schöfferhofer Grape und Abends ein Glas Rosé. . Habs bisher gar nicht alles in mein Kalorientagebuch eingetragen, aber das waren locker 3000 Kalorien. Das muss aufhören!!!


Morgens hatte ich zwei Stunden lang eine neue Liste für meine Passwörter angelegt, diesmal auch abgespeichert und dreifach ausgedruckt. Letzte Woche hatte ich erst einige davon geändert, weil ich einen Troyaner auf dem Lappy hatte. Ich hab immer so Angst, dass ich die Liste irgendwann nicht mehr finde. Meine Passwörter sind dermaßen kompliziert, dass man sie sich nicht einfach nur so merken kann. Die die ich oft verwende, kenne ich mit der Zeit auswendig, aber alles andere...

Weil im Fernsehen nichts Gescheites kam, schaute ich mir dann zwei Filme auf Amazon Prime an. Ich weiß jetzt nicht mal mehr die Titel. Im Ersten ging es um ein jüdisches Mädchen, das 1941 von seinen Eltern getrennt wurde und sich jahrelang alleine in einer abgelegenen Hütte durchschlagen musste. Der Zweite handelte von einem Amish-Mädchen, bei dem sich dann kurz vor einer unglücklichen Heirat herausstellte, dass es als Neugeborenes adoptiert worden war.

Eigentlich hätte ich bei dem schönen Wetter auch eine Runde spazieren gehen können, aber ich wollte nicht aus dem Trainingsanzug raus. Zwischendurch hatte ich zwei Anrufe von Kollegen und schaute meine Tiersendung (Tiere suchen ein Zuhause).

Später ging ich hier in den sonntagabendlichen Chat, der sehr OK war und schaute nebenbei den Schlagabtausch zwischen Kanzlerin Merkel und ihrem Herausforderer Schulz an, die sich aber oft ziemlich einig zu sein schienen. Was mich ärgert ist, dass ständig von nur 700 Gefährdern geredet wird, die Terroranschläge begehen könnten, aber nicht von den vielen, sonstigen Kriminellen unter den meist jungen, männlichen Immigranten, die mit Drogen handeln und sonstigen Mist bauen. Ständig liest man da schlimme Dinge in Zeitungen und im Web. Die werden aber fein säuberlich unter den Teppich gekehrt. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das was ich da immer mitbekomme alles Fake ist. Klar werden die Leute da böse, wenn das von den etablierten Parteien nicht mal angesprochen wird.

Jetzt ist es Montagmorgen 5.01 Uhr. Ich bin schon um 3.40 Uhr aufgestanden, weil ich nicht mehr schlafen konnte. Das ist auch mal gut. Jetzt werde ich noch den Weltspiegel anschauen, den ich gestern Abend wegen einem Telefonat verpasst habe.

4 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 04.09.2017 05:02

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