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19
August
2018

Betablocker gegen Angstzustände?

Hallo zusammen nochmal!

Nimmt hier jemand einen Betablocker (zum Beispiel Propranolol) gegen Angstzustände? Habe bisschen recherchiert und könnte mir vorstellen das mal auszuprobieren...

Liebe Grüße und Danke!
escargot

23 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: escargot Gestern 16:51
19
August
2018

Hälfte vom Urlaub abgerissen

Nachdem es nun krankheitsbedingt nichts mit der Ballonfahrt von mir geworden ist, muss ich sehen, ob ich nicht vielleicht noch ein anderes Highlight in meinen Resturlaub einbauen kann? Nur was könnte das sein? Zu viel Geld darf es auch nicht kosten, da ich für die Renovierung meines Zimmers bestimmt zwei- bis dreitausend Euro brauche und noch kaum angefangen habe zu sparen. Hmmm!

Mein Besuch hat übrigens angeboten, dass ich mit ihr einmal eine Reise machen könnte, als ich ihr sagte, dass ich schon lange nicht mehr weg war und auch keine Lust auf alleine reisen hätte. Das hat mich richtiggehend geschockt. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, dass ich es schaffe, sagen wir einmal eine Woche mit jemandem unterwegs zu sein ohne dieser Person auf die Nerven zu gehen oder sie schlicht zu langweilen.

Auch mein Sportplan ist durch die Lebensmittelvergiftung durcheinandergewirbelt worden. Nachdem ich eine Woche lang jeden Tag meine 20 Kilometer gefahren bin, war mir die letzten 3 Tage so gar nicht nach körperlicher Betätigung. Heute geht es aber wieder. Das Ziel, bis zum Ende des Urlaubs unter 90 Kilo zu kommen, werde ich wohl nun nicht mehr erreichen, aber wenn ab jetzt alles planmäßig läuft, doch ziemlich nahe dran sein.

Wer mein Leben auch noch ziemlich aufgemischt hat, war meine Schwester. Sie ist so voller Tatendrang. Es war ja geplant, dass wir, wenn sie kommt, ein wenig Geld in Reparaturen am Haus stecken. Das brachte natürlich schon mal Unruhe durch die Anwesenheit der Handwerker. Aber sie hat auch noch alle möglichen Änderungen, die mir nie im Leben eingefallen wären, in die Wege geleitet und vieles ist mit ständiger Wartung verbunden, die natürlich ich übernehmen soll. Hoffentlich schaffe ich das alles.

Die Pflegerin für meine Eltern hat wieder gewechselt. Das ist auch immer mit Aufregung verbunden. Meine Mutter muss sich erst wieder erinnern, wer die neue ist, bzw. war, denn es ist ja eigentlich nur der alle drei Monate anfallende Ablöse von Danuta auf Margot. Mein Vater ist zur Zeit, wie eigentlich immer, wenn er nicht gerade wieder eine Blaseninfektion hat, recht pflegeleicht und hat offenbar keine Probleme mit dem Wechsel.

Ansonsten habe ich leider keine Pläne für irgendetwas. Mir fällt da einfach immer nichts ein. Es ist die mir nun schon wohlbekannte Gedankenarmut, über die ich mich ja schon hinreichend ausgelassen habe.

Das war es, euer Sartorius77

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: Sartorius77 Gestern 08:33
17
August
2018

Seitenwechsel

Hallo zusammen,

symptomfrei gebe ich nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir.

Meine Versuche, beruflich in der Pflege tätig zu sein, waren gut aber noch nicht gut genug. Tatsächlich war ich bei dem Träger des Krankenhauses, bei dem ich in stationärer Behandlung war, in Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gewesen.

Mit den morgendlichen Tabletten und dem Schichtdienst hatte ich allerdings so meine Probleme. Zusammen mit dem Tod meines Vaters im Dezember und dem Tod meiner Oma im Februar darauf, waren meine Fehlzeiten letztlich zu lang, als dass ich den Kurs hätte weiter machen können.
Aber ich war gut, gut in der Berufsschule und sogar sehr gut in der Praxis.
Ich sollte sogar dem Bürgermeister von Hamburg, welcher die generalisierte Pflegeausbildung kennenlernen wollte, die Hand schütteln. Leider kam es da nicht mehr zu.

Mit der Einladung mich nach Stabilisierung wieder zu bewerben, habe ich einen Aufhebungsvertrag unterschrieben, widme mich verstärkt der Psychotherapie-Suche und möchte mich gerne von Tabletten auf Spritze umstellen lassen.

Zum Glück hatte ich keine Symptome einer Psychose. Es war mehr eine tiefe Traurigkeit, mehrere Infekte und Negativsymptomatik/Depression, die mich vom Weitermachen abhielten.

Bald geht es auf ein Neues los :) Stabil und stärker, als je zuvor.

Habt ihr Erfahrungen mit Neuroleptika als Spritze gemacht? Werde hier gleich mal stöbern im Forum, freue mich aber auch über eure Kommentare diesbezüglich hier.

Liebe Grüße

9 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Cellardoor 17.08.2018 15:12
15
August
2018

Nicht abgehoben und sturzbetrunken

Der Besuch meiner Freundin H. ist vorbei und ich bin immer noch ein wenig angeschlagen. Nachdem es nichts war mit Ballon fahren sind wir dann eben durch die Gänge des Gäubodenfestes gegangen. Die olle Geisterbahn haben wir besucht und uns dann auf den Stadtplatz verzupft. Dort habe ich dann mein erstes alkoholisches Getränk, ein Bier, genommen und was gegessen. Dann ging es zu uns nach Hause und wir haben uns erst an den Teich, dann in den Innenhof gesetzt. Mir ist aufgefallen, dass mir die Unterhaltung immer wieder schwer fiel. Ich weiß nicht: hatte ich einen schlechten Tag, war die Chemie zwischen uns nicht gut, oder, was ich immer befürchte, bahnt sich da eine Sprachlosigkeit bei mir an? Jedenfalls war ich froh, als dann meine Schwester zu uns stieß und die Konversation wieder neuen Schwung gewann. Ich machte uns noch Cocktails und dann noch mal welche. Da hätte ich dann langsam mal aufhören sollen. Aber ich hatte ja noch die Quiche gemacht und, was sich als ganz verhängnisvoll erwies, Knabberzeug besorgt, welches den Durst immer wieder anfachte. Wir gingen also zum Wein über. Ich machte den DJ, wozu ich immer wieder aufstehen musste, um die Musik zu wechseln. Da merkte ich dann schon, was mir im sitzen nicht aufgefallen war: ich torkelte. Normalerweise habe ich so eine Grenze, die ich nicht überschreite, aber die verschiebt sich bei Besuch immer nach oben und gestern wurden daraus dann geteilte zwei Flaschen Wein, von denen aber ich den Löwenanteil hatte. Und zuletzt gab es noch einen Cognac. Du liebe Güte. Als wir ins Bett gingen, war ich heilfroh es bin in dieses geschafft zu haben. Im Laufe der Nacht wurde mir zwar nicht schlecht, aber ich wachte um 4 Uhr noch mal auf und war immer noch völlig betrunken. Ich aß dann noch was um dem Alkohol etwas entgegenzusetzen und ging dann wieder zu Bett. Nach dem Frühstück um 8 ging es dann wieder etwas besser. H. stand dann erst um 10 Uhr auf und verabschiedete sich auch gleicht. Eigentlich wollte ich heute mein Sportprogramm wieder aufnehmen. Dazu fühlte ich mich aber dann doch zu wackelig. Jetzt ist aber wirklich mal eine Woche Abstinenz angesagt.

Meine Mutter wird derweil immer noch ein Stück schwächer. Lange kann das nicht mehr gut gehen. Wir müssen uns auf einen Abschied vorbereiten. Wie es dann hier weiter geht, weiß ich noch nicht.

Einen guten Abend wünscht euch noch euer Sartorius77

2 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autor: Sartorius77 15.08.2018 17:52
14
August
2018

Mord!

Ich habe heute Abend zwei Gläser Rosé getrunken und dabei einen Tatort auf BR angeschaut. Eigentlich war der recht gut gemacht, aber ich hab immer so ein Gefühl von Zeitverschwendung, wenn ich Filme anschaue. Aus Dokus, Reportagen und Magazinen kann man ja wenigstens noch was lernen.

Als ich letzte Nacht ins Bett wollte, saß ein riesen Vieh von einer Hauswinkelspinne direkt auf meiner Bettdecke. Hab dann aber meinen Ekel überwunden, sie mit einem Taschentuch eingefangen und zerdrückt. Dass so viele Viecher hier drinnen sind, kommt bestimmt davon, dass ich die letzten Wochen wo es so heiß war, Nachts immer die Fenster offen gelassen habe. Echt ekelhaft! Erdgeschoss ist für so was nicht vorteilhaft. Ich hasse Spinnen und sonstiges Getier, das Nachts in meiner Wohnung rumkrabbeln könnte.

Heute bin ich schon um 9 Uhr zu meiner Muter gefahren und hab ihr die Creme gebracht, die sie wollte. Danach bin ich in die Stadt gefahren und hab ein wenig geshopped... also für sehr wenig Geld.... In den Zoo wollte ich nicht... Das ist doch auch immer nur dasselbe... Mir ist auch ein Buddhistischer Mönch begegnet, der Geld für einen neuen Tempel gesammelt hat. Dem hab ich dann einen Euro gegeben. Vielleicht ist das gut gegen mein schlechtes Karma wegen dem Mord an der Spinne.

Hab dann noch eine Hong-Kong-Ente mit Reis und Erdnussauce und ein Eis gegessen, bevor ich meinen Neffen (2. Sohn meiner Schwester) an seinem Arbeitsplatz besucht habe und ihm ein Fischbrötchen und eine Cola mitgebracht habe. Er ist alleine dort und kann in der Pause nur schlecht weg, um sich was zu holen, weil es bei seinem Shop keine Tür zum abschließen gibt.

Eigentlich wollte ich dann noch zu meiner Schwester, aber ich war irgendwie so fertig (vor allem taten mir wieder die Fußsohlen weh), dass ich lieber nach Hause gefahren bin.

Ach ja... hab noch einen Arzttermin für Donnerstag bei meiner Hausärztin ausgemacht, wo ich meine vielen Zipperlein besprechen will. Man wird eben nicht jünger...

Seelisch geht es mir ganz gut... Aber eigentlich ist Urlaub für mich, mal etwas Besonderes zu erleben und neue Dinge zu sehen. Das alles findet bei mir nicht statt. Na ja... es könnte schlimmer sein... Z.B. könnte ich die ganze Zeit von Stimmen und Paranoia geplagt sein. Gott sei Dank, bin ich das los...

Dass ich immer alles alleine mache, ist etwas mit dem ich mich inzwischen ganz gut arrangiert habe.

4 Kommentare Kategorie: Allgemein (öffentlich) Autorin: Molly 14.08.2018 23:17
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